Beiträge von DerFrechdax

    es war dann bereits ein riesiger Trigger für ihn den Pulli anzuziehen.

    Hatte zum Glück im vorraus den MK drauf dadurch konnte ich es einfach durchziehen, dachte immer Hunde wären nicht nachtragend, bzw die anderen waren es nie aber er auf jeden Fall 😅😅

    Ich glaube, bei deinem Hund lohnt es sich, jeden Tag zu üben, dass er angefasst und angeguckt wird. Also richtig als Training.

    Herrufen, loben, kurz mal ganz ruhig in die Ohren gucken, loben, mit einem Auflösewort wegschicken.

    Das nächste Mal herrufen, mal kurz die Zähne angucken, wieder auflösen. Nächstes Mal die Pfotenballen untersuchen... die Genitalien anschauen... die Krallen... ihm mal kurz den Kopf nehmen und hin und her drehen...

    Ohne Leckerli und ohne Tamtam. Der Hund lernt dadurch, dass er jederzeit überall angefasst werden darf und er das tolerieren muss.Herumgezappel wird hier ausgesessen, auch verbal von mir als unerwünscht kommentiert und ich lasse los, wenn der Hund stillhält.

    Ich frisieren meinen Wheaten Terrier selbst, und manchmal ist es essentiell, dass er wirklich absolut stillhält, zb wenn ich mit der Schere um die Augen herum schneide. Da darf er nicht zucken und muss sich mit einer Hand am Kinn fixieren lassen. Auch an den Pfoten, am Po und den Genitalien muss er stillhalten, wenn es keinen Unfall geben soll. Durch die obigen Übungen haben wir das Recht schnell erarbeitet.

    Natürlich gibt es schöneres für den Hund, aber was muss, das muss. Ich arbeite mit viel Ruhe, konzentriert und flott, und erwarte vom Hund entsprechend Mitarbeit, damit wir schnell fertig werden.

    Der Senior, der letztes Jahr gestorben ist, hat sich auch anfangs gern gewunden und geheult, als würde ihm das Fell abgezogen. Natürlich lässt man es nicht eskalieren, arbeitet dann für ne Minute an einer anderen Stelle weiter und kehrt dann zb zur Pfote zurück, aber auch da ging es am Ende, dass ich ihm ruhig und konsequent die Krallen schneiden konnte, ohne dass er Theater gemacht hat. Und je öfter es gut klappt, umso besser ist das Erlebnis für den Hund positiv abzulegen.


    Was man halt gern macht, ist, Berührungen bei so einem Hund zu vermeiden, weil er es nicht mag. Und das ist mMn kontraproduktiv. Lieber regelmäßig und immer mal eieder nebenbei in den Alltag einbauen, dass Dinge am Hund manipuliert werden und dass das dann eben so ist.

    Und vor allem dann auch durchziehen. Nicht, Hund schnappt, und ich lass los und Hund darf gehen. Dann trainiere ich genau das Verkehrte.

    Sondern, Hund schnappt, ich halte ihn kurz fest, rede mit ihm beruhigend, kämme an der Stelle noch bissi rum, und hält er kurz still, lobe ich ihn und lass ihn dann gehen. Stillhalten muss sich lohnen, weil er dann schneller wieder aus der Situation rauskommt.

    Wenn man allein von den körperlichen Voraussetzungen ausgeht, dann kann ein Mini mit seinen kleinen Zähnchen halt bei einem Angriff weniger Schaden anrichten als ein großer Hund.

    Addiert man dann aber Sprungkraft, Athletik, Muskelmasse und Besonderheiten wie das Nichtablassen vom Terrier und Härte verbunden mit einer kurzen Zündschnur, dann kommt für mich schon was raus, was in Richtung potenzielle Gefährdung der Umwelt gehen könnte. Wesensschwachheiten, schlechte Führung, schlechte Aufzucht, Inzucht etc sind dann noch die Kirsche auf der Torte.

    Ich vermute, dass kein Blutbild gemacht wurde, weil die Werte wahrscheinlich eh im Keller sein dürften. Deshalb fände ich persönlich ein CT schon aufschlussreich.

    Bevor er dafür in Narkose gelegt wird, wird aber auch kein Blutbild gemacht? Ich kenne es so, dass vor Narkosen die wichtigsten Organwerte genommen werden. Wenn ihr euch für das CT entscheidet, würde ich auch auf einem Blutbild bestehen.

    Tut mir leid für eure Diagnose :( :

    Ich habe auch noch mal eine Frage:

    Ich habe Erdbeermarmelade eingekocht, hatte aber keinen Gelierzucker.

    Nach dem Einkochen ist er jetzt total flüssig.

    Kann ich den nochmal in den grossen Topf geben und nochmals mit Gelierzucker einkochen, oder geht das nicht?

    Gibt es irgendeine Möglichkeit, die Marmelade fest zu bekommen?

    Wenn schon genug Zucker drin ist, würde ich mit Agar Agar oder Gelierhilfe (im Laden bei den Backsachen) das Ganze nochmal 3 Minuten kochen lassen. Zitronensäure hilft auch zu binden, allerdings wird das allein nicht reichen, weil Erdbeeren sehr süß und pektinarm sind (im Gegensatz zb zu Stachelbeeren)

    Ich bin auf das mit dem "normal" gekommen, weil ein Nachbar mich auf die Terrier gegenüber von ihm angesprochen hat. Die heulen und kläffen, oft bei offenem Fenster, den ganzen Tag, weil ihre Leute nicht daheim sind.

    Seine Aussage war, das ist doch nicht normal, die sind doch total gestört. Die sind auch tatsächlich ziemliche Krawallmacher, aber gestört würde ich das eben nicht nennen und auch nicht unnormal, sondern in diese Hunde wurde eben noch nie nicht ein Stück Erziehung investiert und ich vermute, dass die zwei einfach nicht gut allein bleiben können.

    Nervig? Ja natürlich. Unnormal? Für mich nicht.


    Das hier finde ich interessant:

    das Verhalten den sozialen Normen (die Hunde jeder Rasse ja sehr wohl haben) und der Situation entsprechend reguliert werden.

    Haben Hunde tatsächlich soziale Normen? Oder ist es Instinkt? Trial and Error Erfahrungen? Prägung durch die Mutterhündin oder das Rudel in der Herkunftsumgebung? Oder alles zusammen?

    Wenn ich drüber nachdenke, dann erkennen sowohl Hunde als auch Pferde Tiere mit unadäquatem Verhalten sofort und meiden sie meistens. Dass sie auch soziale Normen oder bewusste Vorstellungen von gutem/schlechtem Verhalten haben könnten, darüber habe ich noch nie nachgedacht. Interessant.


    Gerade wo ich das so schreibe, jault und bellt unser direkter Nachbarshund wieder. Ein großer Hund, dem du gut durch geschlossene Türen, Fenster und Wände hörst :woozy_face:

    Auch da wurde ich von Nachbarn gefragt, ob das "normal" wäre, dass der stundenlang bellt und heult nach seinen Leute.

    Extrem nervig, ja, aber auch hier wurde nix geübt, sondern nach Lockdown einfach wieder voll arbeiten gegangen und der Hund ohne Trainer oder Hundeschule einfach von Ersthundehaltern nach Gutdünken erzogen bzw nicht erzogen. Unter den gegebenen Umständen also soweit "normal" für mich, als ich darin eine normale Reaktion eines ungeführten Hundes erkenne.


    Ein Freund der Familie ist Dogwalker und Hobbytrainer. Er wurde derbe gebissen, weil er zwei kämpfende Hunde getrennt hat. Normal? Für mich schon, für andere Hundekenner wohl auch absehbar, für Außenstehende vermutlich nicht so. Also der Biss schon, aber dann bekommt der Hund direkt auch das Etikett "gefährlich" aufgedrückt vermutlich statt zu sagen "passiert".

    "Das ist doch nicht normal!"

    Diesen Satz habe ich in der letzten Zeit im Gespräch öfter gehört. Sei es, weil Hunde dauerbellen, weil sie das Alleinbleiben nicht gelernt haben, sei es, weil ein Hund keine Fremden mag.

    Im Thread über gefährliche Hunde wurde aktuell diskutiert, dass auch Erschrecken und damit verbundenes Reagieren eigentlich relativ normal ist, auch wenn ein Hund dann evtl nach vorne geht, weil er eben doch kein Mensch ist, sondern ein domestiziertes, aber halt auch instinktgetriebenes Tier ohne moralischen Kompass (von mir jetzt zusammengefasst und frei wiedergegeben).

    "Normal" ist natürlich ein weitgefasster Begriff, aber trotzdem verbindet jeder damit Eigenschaften, die der Hund mitbringen muss/kann/sollte, um als "normal" zu gelten (im Gegensatz zu "unnormal, gestört, wesensschwach, schwierig....." eventuell??)


    Ich würde gern eure Meinungen hören, was ihr als normal empfindet, wo ein Hund "nicht mehr normal" ist für euch und vielleicht auch, ob die Erwartungen der Gesellschaft hier von dem, was ein "normaler" Hund leisten kann, vielleicht auch abweicht.

    Ich danke euch im Voraus und freue mich auf euren Input :hugging_face:

    entfernten Blättern. Alles drauf da.

    Ich ergänze kurz, außer, die Blätter sind krank, dann kommen die in den Müll bei mir.


    hasilein75 ich glaube, deine Stachelbeere hat keine Beeren, weil die erst anwurzeln musste. Nächstes Jahr dann.

    Ausgeizen tu ich auch, aber wenn schon zu viele Triebe dran sind und man die alle wegmacht, entstehen große Wundstellen, die wieder die Eintrittspforte für Pilze etc sind. Würde ich also dosiert tun. Im worst case hast du halt kleinere Früchte und viele Blätter oder es wird nicht alles reif.