Ich würde in der Wohnung bleiben (auch wenn Keller empfohlen wird). Der psychologische Faktor ist glaube ich nicht zu unterschätzen, wenn man nach ein paar zermürbenden Tagen oder Wochen vertraute Gegenstände wie z.B. seine Bücher um sich herum hat. Meist ist eine Wohnung auch größer als ein Kellerraum, d.h. man kann sich mal ein bisschen 'die Füße vertreten'.
Beiträge von WeisseSchwalbe
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naja, dazu kommt, das ich kein Auto fahren kann...
Man soll im 'Katastophenfall' auf gar keinen Fall ins Auto steigen und losfahren; das wäre so ziemlich das Dümmste, was man machen kann. Dann steht man nämlich 10 km weiter im Massenstau auf der Autobahn, wenn der radioaktive Regen/die Wolke kommt
So wie in den ganzen Filmen tatsächlich.
Da sterben die ganz armen Socken immer im Stau auf der Autobahn. -
habt ihr denn tatsächlich Angst, das etwa passiert was diese Vorbereitungen nötig macht? Oder schon mal in den letzten 10 Jahren erlebt das es nötig war?
Angst würde ich mit einem permanenten, grundlegenden Gefühl der Bedrohung und Hilflosigkeit verbinden. Sowas habe ich auf keinen Fall. Ich finde auch, dass Vorbereitung jeglicher Art nicht unbedingt mit Angst zu tun haben muss. Es gibt nun mal Menschen, die jedes unwahrscheinliche oder wahrscheinliche Risiko regelrecht suchen, Menschen, die alles Denkbare und (Un-)Mögliche gedanklich durchspielen und Risiko vermeiden möchten und viele, die irgendwo dazwischen leben - da würde ich mich sehen.

Seit ich letzten Sommer an der Kasse einer Tankstelle gearbeitet habe und dort einen ca. 15-minütigen Stromausfall mitbekommen habe, ist mir so richtig klar, was "Strom weg" alles bedeuten kann. Nichts ging mehr, Zapfhahn, Kasse, Licht, Türen, das komplette Computersystem, Toiletten, Waschstraße (gut, nicht ganz so wichtig, aber auch blöde, wenn man gerade eingesperrt mitten drin im Auto sitzt
)... So genau hatte ich mir da vorher keine Gedanken drüber gemacht, was alles über Strom läuft. Mein Mann arbeitet im Bereich nachhaltige Energieversorgung und es ist eigentlich bekannt, dass es in den nächsten Jahren (während des Übergangs zu erneuerbaren Energien und danach) häufiger auch längere Stromausfälle geben wird. Das ist nicht abwertend ggü den erneuerbaren Energien gemeint. Auf keinen Fall, sie sind nur (noch) nicht in der Lage, die Menge an Energie zu liefern, die zur Zeit z.B. durch Kohle bereitgestellt werden kann.Um Horrorszenarien zu entwerfen, muss man "Blackout" gar nicht lesen, man muss nur in Aachen und Umgebung wohnen.
Die maroden Kernkraftwerke Tihange 2 und Doel 3, die 60 km entfernt südwestlich von Aachen in Belgien liegen (bei typischerweise Südwest-Wind), sorgen für reichlich Stoff dafür. Die Stadt Aachen hat mehrere Informationsveranstaltungen organisiert, Jodtabletten an die Bevölkerung verteilt und diese nette Broschüre erstellt:Es wird empfohlen, einen Vorrat für ca. 14 Tage anzulegen. Rausgehen ist ja dann nicht mehr (das wäre sicher auch spaßig mit Hund...).
Wir hatten letztes Jahr Mal eine Palette Ravioli-Dosen gekauft, da getrocknete Lebensmittel im Falle von kontaminiertem Wasser eher schlecht wären. Und etliche große Sixpacks Wasser. Außerdem hat meine Mutter es sich nicht nehmen lassen, uns die empfohlenen Atemschutzmasken und Anzüge zuzuschicken. Die lagern im Dachboden. Das Wasser ist inzwischen allerdings ausgetrunken - eigentlich müssten wir mal Neues kaufen, aber man denkt immer, "Morgen - passiert bestimmt eh nichts..."
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Haha, ohje, @Wurli - ich hoffe, du verstehst mein Lachen nicht falsch; ich stelle mir die Frau unglaublich bescheuert vor.
Ich meine, wie kommt man dazu, alle im Supermarkt über mit potentiellen Deckakten von Pudeln zu unterhalten...
Versuch, darüber zu lachen - dann geht alles leichter.
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Habt ihr das Gestell selbst gebaut? Toll

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Bing, bing, bing, bing...

Diesen Durchzähltick hat unserer auch. Er legt sich zwar meist irgendwann hin und ist ruhig, aber Durchzählen muss er dann doch manchmal noch, damit auch kein Menschlein verloren gegangen ist...Haha, ja genau

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Ich kann mir das zwar vorstellen, aber hast du davon vielleicht ein Foto?
Ich habe einen Caddy und feile noch an einer guten Lösung.Na klar
Das ist direkt nach dem Bau entstanden. Inzwischen haben wir die Stoffbox (leichter, einfacher zu klappen, mehr Haare bleiben drin). Für den Alltag, wenn der Ausbau nicht drin ist, wollen wir irgendwann mal in eine richtige aus Metall, TÜV-geprüft usw. investieren, aber auf so kleinem Raum muss die halt klappbar sein und da tun sich Stäbe und Stoff von der Sicherheit nicht viel leider. 
Also die Box wird nachts zusammengeklappt und darunter geschoben. Eine OSB-Platte, dort nicht sichtbar, komplettiert das "Bett".Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Sieht dann so aus:
Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Falls dir was für den Caddy einfällt, magst du das teilen? Ich bin immer gespannt auf neue Inspiration und wie andere sowas lösen.

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Oah Gulasch. Endlich wieder das Wetter dafür!
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen. Heute endlich letzte Chemo

Herzlichen Glückwunsch! Was für ein Mist. Das ist bestimmt eine sehr einschneidende Zeit für dich. Wie gut, dass der Wautz da ist!
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Oh, @physioclaudi, gibt's denn was Neues? Alles Gute.
Unsere letzen Gespräche in diese Richtung liefen immer so ab:
"Und da hab ich mir das überlegt... schau mal, so ein Schnitt, mit kurzen Ohren... gefällt dir das?"-Mann zieht ein "Nein, aber ich will nichts sagen"-Gesicht-
"Weißt du was, ich mach's einfach. Ist mein Hund."

Haha
Wie läuft es denn bei den anderen mit Besuch? Wie managt ihr das? Da bin ich nämlich nicht so ganz glücklich. Am liebsten würde ich nur noch von Nicht-Hundefreunden Besuch bekommen, die ignorieren den Hund nämlich tatsächlich und dann beruhigt sich Izzy auch zimelich schnell und kann sich entspannt wo hinlegen. Aber Besucher die sie die ganze Zeit ansprechen, anstarren und streicheln wollen sind echt furchtbar.
Wenn wir selbst wo zu Besuch sind muss sie auch oft einfach auf ihrer Decke bleiben. Einerseits finde ich das ganz schön viel verlangt von ihr aber gerade wenn es Essen gibt oder mehrer Leute rumlaufen kommt sie sonst echt überhaupt nicht zur Ruhe. Ich glaube ich muss, dass mit dem Deckentraining einfach auch zu Hause wieder ein bisschen mehr üben.
Pascow muss auf seine Decke, wenn es klingelt, und dort bleiben, bis wir auflösen. Ist ganz schön schwierig manchmal. Aber wir versuchen, schnell aufzulösen, dem Besuch zu sagen, kurzes Hallo ist erlaubt, aber kein Hochdrehen ("JAHALLODUZIDUZIDUZIWERISTDENNDASOSÜÜÜÜÜß" usw.), und wenn er mal kurz zwischen allen durchgewuselt ist und alle Hände berührt hat (ich denke da immer an den Arzt mit diesem Tick aus der Serie 'Scrubs', der in einem Raum alles kurz mal berühren musste), legt er sich meistens unter den Tisch und pennt. Früher musste der Besuch ihn komplett ignorieren, bis er sich hingelegt hat. Das war noch schwieriger (für den Besuch
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Weisse Schwalbe ihr habt schon den neueren Berlingo gell? So ein Dachfach ist ja echt cool.
Ja genau. Sehr praktisch. Und in der Mitte verläuft von hinten nach vorne noch ein offenes Staufach an der Decke, das mit dem über den Vordersitzen verschmilzt. Bin sehr zufrieden.

Die Box steht während der Fahrt quasi im Kofferraum, also ganz hinten. Dafür wird eine OSB-Platte in genau der Größe rausgenommen und darunter geschoben. Bis vor kurzem hatten wir eine aus Metall, jetzt eine Stoffbox, die ist leichter und lässt sich schneller zusammenklappen. Wird dann nachts unter ihren Platz von tagsüber geschoben und die Platte wird eingelegt - Bett-Ebene fertig.