Beiträge von Eni46

    Durch Augen-OPs fehlt mir das räumliche Sehen. Selbst mit Spiegeln komme ich nicht zurecht.
    Riesen Parklücke von außen, wird bei mir im Auto Miniklein.
    Daher verlasse ich mich nur darauf, was ich wirklich sehe und einschätzen kann.

    Das sind dann natürlich ganz andere Voraussetzungen. :streichel:
    Gut, dass es mittlerweile solche Hilfsmittel gibt :applaus: ... und Verkehrskreisel! :D

    ...
    Ich sehe alle angesprochenen Bedenken durchaus. Aber mir zu unterstellen ich würde rein nach Optik gehen und das auch über das Wohl des Hundes zu stellen, finde ich anmaßend und ja - da fühle ich mich persönlich angegriffen, einfach weil es nicht so ist. Wenn dem so wäre, hätte ich hier nicht nachgefragt und wäre auch nicht auf jede einzelne Frage eingegangen. Dann hätte ich mir einfach einen geholt.

    ...

    Wenn du das so aufgefasst hast, dann entschuldige ich mich für meine missverständliche Ausdrucksweise. SO war es nämlich wirklich nicht gemeint!

    Ich probiers nochmal aufzudröseln:
    Ja, mein Eindruck ist schon, dass du dich bei deinen Recherchen in die Optik verliebt hast. Kein Wunder, bei einer süßen, schneeweißen Flauschekugel. :herzen1: Das ist ja auch nicht ungewöhnlich und geht sehr vielen oder vermutlich den allermeisten so, dass das Aussehen absolut mitentscheidend und wahrscheinlich sogar Hauptkriterium für die Vorauswahl ist.

    Der zweite Teil meines obigen Beitrags ist eigentlich eine Binsenweisheit: Menschen neigen dazu, sich das Ersehnte, Gewünschte, Auserwählte - oder wie auch immer man es nennen mag - ein Stück weit "schönzureden", gedanklich den eigenen Bedürfnissen anzupassen. Das macht wohl jeder von uns, ist absolut nicht auf die Hundewahl beschränkt, sondern in sämtlichen Lebensbereichen zu finden und hat sicherlich auch einen Anteil Gutes.
    Daraus ziehe ich die Schlussfolgerung, dass es sowohl bei dir, als auch bei ganz vielen anderen Menschen, eventuell eine besser passende Hunderasse geben könnte, diese jedoch aufgrund der Optik rausfällt. Konkret wurde in deinem Thread der Pudel genannt. Wobei ich jetzt nicht zu beurteilen vermag, ob der in Summe passender wäre. :ka:

    Ja und letztendlich unterstelle ich dir gerade NICHT, dass du deine optischen Vorlieben über das Wohl des Hundes stellst. Nach deinen Beiträgen gehe ich fest davon aus, dass es einem Hund bei dir sehr gut gehen wird und du dein Leben entsprechend anpassen wirst. Allerdings ist es erwartbar der anstrengendere Weg, wenn man aus optischen Gründen weniger kompatible Eigenschaften in Kauf nimmt. Damit hier kein weiteres Missverständnis aufkommt, noch als konkretes Beispiel das bereits ausdiskutierte Thema "Haare" dazu: Wenn man wegen der Hundehaare möglicherweise täglich das Büro saugen muss, hat man selbstverständlich mehr Aufwand, als bei einem nichthaarenden Hund. Aber wenn man diese Entscheidung trifft und dazu steht, ist doch alles okay. Und diesen Eindruck, dass du mit allen Konsequenzen dauerhaft zu deiner Hundewahl stehen wirst, habe ich absolut von dir.

    @frauchen07 :gut:

    Ich habe mich auch schon quasi entschieden was es werden soll: ein weißer Großspitz.


    Ich habe hier schon den Eindruck, dass die Rassewahl in erster Linie von der Optik, bis hin zum Detail Farbe, ausgeht. ;)

    Wenn man sich in ein bestimmtes Aussehen verliebt hat, besteht unweigerlich die Tendenz, alle anderen Eigenschaften passend auszulegen. :ka:
    Gelingt es ein Hundeleben lang, Tierwohl und persönliche Lebensumstände dennoch in Einklang zu bringen, dann ist dagegen auch nichts einzuwenden. Allerdings ist eine Priorisierung von Optik zu Eigenschaft sicherlich der anstrengendere Weg der Hundehaltung.

    Wir könnten paar Haare schicken und @Sissi&derKaiser verteilt sie dann täglich im Büro :applaus: Und ja Du hast Recht, man kann es sich nicht vorstellen wenn man es nicht kennt.
    Die Mitarbeiter haben da ja wirklich nicht so Erfahrung damit.
    Ist ein guter Punkt :bindafür:

    ...

    Ich kann keine Haare schicken. :D

    Nee, ich will hier doch nicht der Spielverderber sein. Mich betrifft es ja auch nicht. Allerdings zeigt meine Hunde- und Lebenserfahrung, dass viel zugesagt und versprochen wird und nachher hat man sich das SOOO aber gar nicht vorgestellt.

    Ist leider so und wird sich auch nie ändern lassen. Daher fände ich einen verlässlichen Plan B wichtig, bei dem es Hund und Halterin auch ohne gemeinsamen Büroalltag gut geht.

    Jo, dann weiß ich leider auch net, was ich darüber hinaus machen könnte zur Prävention, außer mir einen Beutel federn zu kaufen und hin unter wieder im Büro zu leeren oder einen Nackthund zu kaufen. Ich bin ehrlich und offen und beschönige nix. Wenn die Leute damit nix anfangen können und sich alles einfacher vorstellen, kann ich das dann auch nur zu einem gewissen Grad ändern.
    Klar werden am Ende dann der Hund und ich drunter leiden, wenn es soweit ist, aber dann muss ich eine Lösung finden, wenn es soweit ist. Das kann dann von Home Office bis anderer Job alles mögliche sein.

    So ist es leider und dafür brauchst du einen Plan B.
    Du hast ja die heutige Reaktion deines Chefs auf den Einwand des Kollegen, der sich vom Bellen gestört fühlen würde, geschildert. Danach befürchte ich schon, dass er nicht verlässlich zu der Bürohunderlaubnis steht, sobald etwas nicht so läuft, wie er oder die Kollegen es sich vorstellen.
    Ob es dann die Möglichkeit eines Einzelbüros, Homeoffice + HuTa o.ä. gibt, würde ich versuchen im Vorfeld abzuklären. Der Züchter wird möglicherweise auch danach fragen.

    Vielen Dank euch beiden! Ich glaub da habt ihr wirklich einen großen Punkt - die anderen sind halt nur den Bichon gewöhnt. Ich werde das nochmal ansprechen bei den Kollegen und da auch nochmal sehr deutlich aufs Thema Fell und Bellen eingehen und dass sie da nicht von dem kleinen Bichon ausgehen dürfen. Einfach damit jeder weiß worauf er sich einlässt. Gibt nix schlimmeres als dass ich mir jetzt unter falschen Voraussetzungen einen Welpen hole, den ich nach 6 Monaten dann nicht mehr versorgen kann. Das wäre absolut unfair für den kleinen Schatz, nur weil ich zu egoistisch und naiv war.

    Ansprechen ist schön und gut, aber wenn die Leute keine richtige Erfahrung mit haarenden Hunden im täglichen direkten Umfeld haben, dann fehlt ihnen einfach die konkrete Vorstellung.
    Wie gesagt, ich bin immer wieder aufs Neue überrascht.

    Das ist ein sehr gut und berechtigter Einwand!
    Mir wäre es neu, dass ein Spitz - außerhalb des Fellwechsels 2x pro Jahr - stark haart. Die meisten sagen/schreiben sogar, dass 1x Bürsten pro Woche reichen würde. Das würde ich - wie gesagt - sogar täglich machen, wenn es den Fellabwurf untertags reduziert. Wenn ein Hund stets und ständig unmengen von Haaren verliert, sollte man sich eher Sorgen um die Gesundheit des Tieren machen. (mMn) Hat hier jemand Erfahrung die das mit dem Haaren/der Fellpflege bei Spitzen ist? (Ist ja Varietät-unabhängig) Würde mich freuen, wenn ich da ein paar Erfahrungswerte bekomme, da ich mich sonst auf das verlassen muss was ich so lese/höre und da will ich mich nicht in eine blöde Situation bringen...

    Ein Hundebesitzer empfindet es vielleicht als unproblematisch, wenn ein Hund zweimal im Jahr stark haart. Der Bürokollege hat sich das jedoch SO nicht vorgestellt und fühlt sich möglicherweise auch vom „wenig haaren“ das Jahr über beeinträchtigt.

    Ich habe nichthaarende Hunde und bin immer wieder überrascht, welche „haarigen Zustände“ andere Hundehalter mit den Worten „meiner haart außerhalb des Fellwechsels kaum“ bezeichnen.

    Verstehe mich bitte richtig: Dir bleibt eine solche Entscheidung für dich, deine Wohnung, dein Auto, dein Einzelbüro in deiner eigenen Firma unbenommen. Aber du musst einfach damit rechnen, dass früher oder später ein Kollege sich daran stört und damit die Büroerlaubnis zurückgenommen wird.

    Hab ich schon.
    Da fehlt es mir aber an Ausstattung. Gerade die Rückwärtskamera hätte ich schon gerne, da ich rückwärts so gar nicht einparken kann.
    Mit dem Auto meiner Eltern - dank Kamera - funktioniert das aber ganz gut...

    Das würde mir so einige rum Fahrerei ersparen, weil ich teilweise ewig nach einem Parkplatz suche. Daher wäre mir das schon sehr wichtig.

    Echt? Ich hatte ein Auto mit Sensoren, das Gepiepse habe ich sofort genutzt. Dann eines mit Rückfahrkamera, auf die ich nie geachtet habe, sondern nur auf das ebenfalls vorhandene Piepsen. Mein derzeitiges Auto hat wieder nur Sensoren und die Kamera habe ich zu keiner Sekunde vermisst. :ka:
    Die Sensoren sind ja heute nahezu Standard. Hast du damit auch Einparkprobleme?