Beiträge von Eni46

    Ihr ratet alle von Designerzüchtungen wie Maltipoos ab: Was ist bei solchen Züchtungen konkret das Problem, haben die von der Genetik her gesundheitliche Einschränkungen?

    Bei Rassen, die im VdH gezüchtet werden, sind rassespezifisch Untersuchungen und Tests der Elterntiere als Voraussetzung für die Zuchtzulassung vorgeschrieben. Bei „meiner“ Rasse Irish Soft Coated Wheaten Terrier ist das u.a. das Röntgen der Hüften, um zu sehen, ob eine Hüftdysplasie vorliegt. Das wäre nämlich zuchtausschließend, da die Anlage zu HD vererbt werden kann.

    Der zukünftige Zuchthund wird also im Alter von mindestens zwölf Monaten unter Narkose geröntgt. Die Bilder gehen anonymisiert zu einem vom Klub für Terrier beauftragten Gutachter, der die Röntgenaufnahmen aller Wheaten Terrier in Deutschland auswertet. Dieser Gutachter hat zu den Bildern nur eine Nummer und weiß nicht, dass er bspw. gerade die Hüften von Kuno von Eni46 begutachtet. Das so erstellte Gutachten wird beim KfT wieder mit den Daten von Hund und Halter zusammengeführt, gespeichert und anschließend dem Besitzer mitgeteilt.

    Du siehst, dass diese Vorgehensweise sehr viel professioneller und objektiver ist, als bspw. das Hüftröntgen in der Kleintierpraxis um die Ecke. Hier sind häufig weder die Voraussetzungen für korrekte Bilder noch das Können und die Erfahrung bzgl. einer korrekten Auswertung gegeben.

    Ebenso kann man Welpenkäufer sehr einfach mit zahlreichen Gentests beeindrucken, die die überprüfte Gesundheit der Hunde belegen sollen. Es machen allerdings nur Tests Sinn, die möglicherweise vorhandene genetische Dispositionen der Rasse überprüfen. So würde es zum Beispiel bei meinen Terriern keinen Sinn machen, diese auf einen MDR1-Gendefekt zu testen. So gibt es für jede Rasse spezifische Tests, die die dem VdH angeschlossenen Rassezuchtverbänden ihren Züchtern für eine Zuchtzulassung von Hündinnen und Deckrüden verbindlich vorschreiben.

    Jemand, der nicht im Verband züchtet (so auch Erzeuger von Maltipoos, Doodels usw.), hat diese Vorgaben alle nicht. Er kann seine Hunde zwar untersuchen lassen, aber der Welpenkäufer weiß nicht, in welcher Qualität und Sinnhaftigkeit Untersuchungen durchgeführt und ausgewertet wurden. Beim VdH-Züchter hat der Käufer sowohl in diesem als auch anderen Bereichen (bspw. Höchst-/Mindesalter der Mutterhündin, Anzahl/Abstände der Würfe usw.) die Garantie, dass alle vorhandenen gesundheitlichen und tierschutzrelevanten Vorgaben erfüllt wurden.

    @souldog_

    Seit Corona benötige ich für unseren 5-Personen-Haushalt (davon drei große Männer/Jungs) rund 300 Euro pro Woche.

    Durch Homeoffice, Online-Uni und den Corona-Einschränkungen allgemein, sind alle fast immer zuhause und so fallen pro Tag meistens 5 x 3 Mahlzeiten + Snacks an.

    Dafür haben sich die Kosten für Auswärtsmahlzeiten stark reduziert. Mein Jüngster benötigt pro Woche ca. 5 Euro für den Schulbäcker und das war‘s eigentlich. Essen bestellen wir sehr selten, vielleicht einmal alle sechs bis acht Wochen. Da kostet dann, je nach Restaurant, 50 bis 80 Euro.