Beiträge von Eni46

    Bei uns ist die Familieplanung nun schon länger her, aber die Gründe sind mir noch immer sehr präsent.

    Ich bin Einzelkind und wollte das für mein Kind absolut nicht haben. Die alleinige Verantwortung für die Eltern zu haben, die „einzige Sonne zu sein, um die die Elternplaneten“ kreisen, empfand und empfinde ich als sehr belastend und einschränkend. Mein Mann hat Bruder und Schwester und irgendwann, ziemlich am Anfang unserer Beziehung, haben wir drei Kinder „beschlossen“.

    Das erste Kind ließ ziemlich auf sich warten und als es sich endlich ankündigte, verbrachte ich große Teile der Schwangerschaft (im Krankenhaus) liegend. Auch nach der heftigen Geburt war die Tochter kein Anfängerbaby, sondern in Bezug auf essen und schlafen eher anstrengend. Zudem hatten wir verschiedene gesundheitliche Baustellen, u.a. eine Gehirnblutung von der missglückten Saugglocke sowie eine schwere Hüftdysplasie.

    Für meinen Mann wäre es sehr in Ordnung gewesen, die Familieplanung nach unserem anspruchsvollen und nervenzehrenden Erstlingswerk vorzeitig zu beenden. Aber ich wollte partout kein Einzelkind und hab daher auf das verabredete Trio gepocht.

    Bei den beiden weiteren Kindern hatte ich problemlose Schwangerschaften und beim jüngsten sogar eine relativ einfache Geburt. Die Hebamme meinte, jetzt hätte ich‘s endlich gecheckt und könne die Serienproduktion starten. Fand der Mann jedoch weniger amüsant. :lol:

    Die größte Veränderung war für uns ganz eindeutig das erste Kind. Man wird vom Paar zur Familie, hat nun die gemeinsame Verantwortung für ein kleines Menschlein. Von nun an ist man sein Leben lang Mutter (bzw. Vater) und gehört somit zu den Menschen, die ihr Herz außerhalb des eigenen Körpers tragen. Dieses WOW vor dem Wunder des Menschenwerdens, aber auch diese Wucht der Verantwortung, habe ich bei Kind Nr. 2 und Nr. 3 in dieser Intensität nicht mehr gespürt.

    Auch im Alltag empfand ich das zweite Kind deutlich einfacher. Also nicht nur das Kind in seiner Persönlichkeit. Auch die Umstellung von eins auf zwei war sehr viel entspannter und routinierter, als von null auf eins. Kind Nr. 3 war quasi nur nice to have und hatte kaum noch Anpassungsbedarf verursacht.

    Mein persönliches Fazit: Ich bin tagtäglich unendlich froh und dankbar, dass wir unsere drei Wunschkinder bekommen haben. Wenn ich bzw. wir nochmals vor der Familienplanung stehen würden, würde ich inständig hoffen, dass wir wieder den Mut, die Kraft und die Zuversicht hätten, uns für mehrere Kinder zu entscheiden.

    ein Variocage (in der Tiefe verstellbare Hundebox)

    Ich hatte für mein neues Auto die Variocage Doppelbox neu gekauft, weil ich die Verstellbarkeit so toll fand … und nach einigen Wochen wieder sehr enttäuscht über ebay verkauft. Anschließend habe ich eine Doppelbox auf Maß bei Schmidt bestellt und bin sehr sehr glücklich damit. Auch die Hunde, die Boxen gewöhnt sind und eigentlich mögen, waren bei der Variocage sehr meidig. Die Schmidt-Box lieben sie hingegen wieder.

    Bei der Variocage war der tatsächlich für den Hund nutzbare Platz deutlich geringer, als bei einer Schmidt- oder Heyermann-Box vergleichbaren Maßes. Die Ausziehbarkeit der Box kann nur dann sinnvoll genutzt werden, wenn das Auto eine in der Neigung verstellbare Rücksitzlehne hat oder der Neigungswinkel zufällig mit dem der Variocage übereinstimmt. Bei meinem Auto hat das nicht zusammengepasst, so dass knapp 15 cm in der Tiefe verloren gingen. Und dieses fürchterliche, konstruktionsbedingte Geklapper habe ich weder mit dazwischengeschobenen Tücheren, Tempos, Moosgummistreifen o.ä. abgestellt bekommen.

    Mein Fazit: Die Idee, die hinter der Variocage steckt, ist toll. Ich persönlich kam jedoch mit den umsetzungsbedingten „Features“ überhaupt nicht zurecht.

    Weil es mich aktuell beschäftigt:

    Wie lange kann es dauern bis eine Bisswunde verheilt/ zu ist wenn sie von innen nach Außen heilen soll und nicht genäht werden kann?

    (Vorausgesetzt es entsteht keine Infektion)

    Das kommt u.a. sehr auf die Art der Wunde an. Elvis wurde mal von einem Deutsch Drahthaar heftig gebissen. Da wäre die Bisswunde nach drei, vier Wochen soweit verheilt gewesen. Allerdings hatte der andere Hund nicht nur reingebissen sondern auch daran gerissen, so dass sich um die Wunde ca. handtellergroß die Haut abgelöst hatte, die dann abgestorben ist. Insgesamt haben wir glaub zweieinhalb Monate gebraucht, bis Elvis hautmäßig wieder „dicht“ war.

    Nachdem ich, trotz einer Nacht drüber schlafen, immer noch nicht richtig fassen kann, was gestern passiert ist, gibt es ausnahmsweise mal einen Doppelpost von mir.

    Denn " Das hat sie gerade nicht wirklich gemacht" ist einfach der perfekte Threadtitel.

    Ich zitiere mich mal selber:

    Zur Erinnerung -wir reden von diesem Hund :

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    Vor einigen Jahren hatte ich eine ähnliche Situation: Ich habe mit Elvis vor einem Geschäft gewartet, als eine Frau schnellen Schritten auf uns zukam, sich vor uns auf den Boden warf und Elvis minutenlang streichelte und küsste und in einem kaum verständlichen Singsang auf ihn einredete. Da Elvis in jeder noch so skurrilen Situation mit Menschen absolut zuverlässig war, konnte ich mir eine Schockstarre leisten. Irgendwann stand die Frau auf, versuchte mir die Hände zu küssen, drehte sich um und lief wieder davon.

    Ich bin mir sehr sehr sicher, dass die Person krank und ihr Verhalten nicht mit üblichen Maßstäben zu bewerten war. Vermutlich war das bei der Dame, die dir begegnet ist, auch der Fall.

    Mein Hund war von dieser Begebenheit übrigens völlig unbeeindruckt. Er hat die Frau tiefenentspannt machen lassen. Aber Elvis hatte ein sehr feines Gespür dafür, was Menschen können, möchten und brauchen. Vermutlich hatte er die Situation entsprechend bewertet im Sinne von: „Frau harmlos, muss jetzt aber unbedingt Hund kuscheln.“ :ka:

    Meine Cousinen sind älter als ich und haben mich früher immer geärgert und herumkommandiert. Sie waren ja groß und schlau und gefühlt erwachsen und ich war ein kleines, dummes Kind.

    Irgendwann habe ich festgestellt, dass sich die großen, schlauen Cousinen heftigst vor Spinnen gegruselt haben. Von da an hatte ich eine perfekt funktionierende Lösung, wenn das Ärgern, Kommandieren und Bevormunden mal wieder überhand nahm: Klein-Eni hat sich einfach eine Spinne gesucht und war mit diesem harmlosen Tierchen in der Hand plötzlich geachtet und gefürchtet. Ich durfte dann sogar bestimmen, was gespielt wurde und welchen Essenswunsch wir bei Oma einvernehmlich abgaben. :applaus: :ugly:

    Ach, ich mag Spinnen noch immer sehr gerne! :herzen1: