Beiträge von Eni46

    So, ich muss jetzt mal was fragen. Wir können uns hier beide an Tacos Welpenzeit gar nicht mehr erinnern, dabei ist das erst mal 2,5 Jahre her. |) Auch an die Hunde davor kann ich mich nicht mehr erinnern aber vielleicht könnt ihr mir ja auf die Sprünge helfen.

    Vor allem an die, die jetzt schon mehrere Welpenzeiten hinter sich haben - wann bzw. wie habt ihr gemerkt, dass ihr nicht mehr nach jedem Fressen, Schlafen, Spielen raus müsst bzw. wie habt ihr die Zeiten dazwischen verlängert? Habt ihr es einfach darauf ankommen lassen? Es geht mir vor allem um Welpen, die es nicht zuverlässig angezeigt haben. Wir haben ja echt lange überlegt aber können uns einfach gar nicht mehr erinnern, wie das mit unserem Ersthund war.

    Das ist wie mit einem Schnupfen. Du bemerkst ihn, solange er da ist und du kannst danach nicht mehr sagen, ab wann er komplett weg war, weil er sich schleichend ausläuft.

    Man wird beim Rausgehen mit der Zeit unwillkürlich immer nachlässiger und es wird immer seltener bestraft. Eines Tages stellt man dann überrascht fest, dass der „der-kapiert‘s-wohl-nie“-Hund zuverlässig stubenrein geworden ist.

    Die sind sehr fix, sagt die mit den beiden Windhunden Terriern. :klugscheisser:

    Am 26.12. bestellt und am 29.12. bereits zugestellt. :nicken:

    3 Tage 😱😭 und dazwischen wochenende. das ist ja eeeewiiig 😔😩😭

    bis dahin ist mein armer hunden erfroren, weil sie gaaaarniiix hat

    He, guckst du in Kalender: 26.12. war der 2. Weihnachtsfeiertag. Am 27. kam direkt die Versandmeldung und dann hat halt DHL zwei Tage gebraucht. Ist bei der Paketmenge um Weihnachten herum auch nicht weiter verwunderlich.

    Kenn das auch bei einigen Möpsen die in ganz jungen Jahren schon kaum mehr richtige Spaziergänge mehr machen können, geschweige denn die Hitze im Urlaub aushalten.

    Ich habe gerade auf CKCS-Züchterseiten geblättert, weil ich diesen Rat gegeben hatte:

    Auf den Züchterseiten bekommt man relativ schnell einen Überblick, ob regelmäßig Hunde im einstelligen oder gerade frisch erreichten zweistelligen Alter versterben.

    Und bin bei einem langjährigen CCD-Züchter auf diesen Satz gestoßen:

    „Gleich zwei unserer geliebten Hündinnen fielen in einer Nacht der erdrückenden Hitze über Sachsen zum Opfer.“

    Die eine Hündin war knapp neun, die andere Hündin sieben Jahre alt. :shocked: :shocked: :shocked:

    Quelle: https://www.vom-grauen-granit.de/index.php/rainbowbridge

    Wie hoch sind denn die einmaligen und die laufenden (Lager-) Kosten für Nabelschnurblut aktuell?

    Da habe ich echt keine Ahnung mehr, sorry!

    Ich weiß auch nicht mehr, was wir damals (2001 und 2005) bezahlt haben. 🤷‍♀️

    Ach so, die laufenden Kosten liegen ab dem 21. Jahr bei 120€/Jahr. Die ersten 20 Jahre Lagerkosten waren bei unseren Verträgen mit der Einmalzahlung abgegolten.

    Nur so aus Interesse- warum macht man das? :sweet:

    Für spätere Krankheiten (Leukämie zB) kann das unter Anderem zum Heilen sehr sehr wichtig und wertvoll sein.

    Die Sinnhaftigkeit wird sehr kontrovers diskutiert, denn die Wahrscheinlichkeit, eines Tages mit einer autologen Nabelschnurbluttherapie behandelt bzw. geheilt werden zu können, ist wirklich äußerst gering. Mittlerweile gibt es große Nabelschnurblutbanken und gerade bei Leukämie sind allogene Transplantationen auch deutlich erfolgversprechender.

    Ich hatte mich vor der Geburt unseres großen Sohnes, also vor über 20 Jahren, eingehend mit diesem Thema beschäftigt. Da mein Vater an einer unheilbaren und bis heute kaum behandelbaren neurologischen Erkrankung verstorben ist und es Forschungsansätze mit Stammzellen aus Nabelschnurblut gab/gibt, haben wir uns damals dazu entschlossen.

    Grundsätzlich ist es eine Investition, von der man hofft, dass sie sich nie bewähren muss sondern das Kind hoffentlich ein Leben lang von schweren Erkrankungen verschont bleibt. Ich bereue die Einlagerung und die damit verbundenen Kosten nicht, würde mich heute jedoch vermutlich für eine Nabelschnurblutspende entscheiden. Allerdings habe ich mir über das Thema schon viele Jahre lang keine Gedanken mehr gemacht und bin auch nicht auf dem Laufenden, wie der aktuelle Forschungsstand aussieht.

    Als wir uns 2005/2006 konkret mit der Anschaffung eines Hundes beschäftigt haben und auf Rassesuche waren, hatte ich mir die Risikolisten der Tierkrankenversicherer und die In-Memoriam-Rubrik von Züchter-Homepages angeschaut. Auf den Züchterseiten bekommt man relativ schnell einen Überblick, ob regelmäßig Hunde im einstelligen oder gerade frisch erreichten zweistelligen Alter versterben. Bei einem Unfalltod steht das meistens dabei, so dass man eine solche Todesursachen „herausrechnen“ kann.

    Wichtig finde ich dabei noch, dass man auf eine relative Aktualität achtet. Wenn die Stammmutter der Zucht 1985 geboren und 15 Jahre alt wurde, die „heutigen“ Hunde jedoch mehrheitlich nur acht bis zehn Jahre alt werden, dann hat für mich der Zustand der Rasse von vor 37 Jahren keine Entscheidungsrelevanz mehr.

    Wir wissen auch alle unsere Blutgruppe:

    Der Mann, weil er beim Bund war.

    Ich, weil ich Kinder bekommen habe.

    Die Tochter, weil sie nach der Geburt auf der Neugeborenen-Intensivstation war und dort routinemäßig die Blutgruppe bestimmt wurde.

    Und die Söhne, weil wir deren Nabelschnurblut haben einlagern lassen.

    Wobei das meiner Meinung nach die Snobvariante ist, sozusagen der Porsche unter den Backofenreinigern. Sozusagen das Äquivalent dazu, sehr teure Schuhe zu kaufen. Sozusagen die Entscheidung "Altersvorsorge oder Backofenreiniger")

    Hach, man kann auch einfach ALLES haben, hab ich kürzlich hier gelernt! :applaus:

    Man lässt einfach den Nachwuchs Lehramt studieren, der einen dann - sicher und lukrativ verbeamtet - im Alter aushalten zum Mittagessen einladen kann. Und zum Muttertag wünscht man sich von jedem Kind einen Sixpack Dr. Ofi. :paketliebe:

    Hui, ich freu mich jetzt so rrrichtig aufs Alter! :cuinlove: :hurra: :herzen1:  :mrgreen-dance: