Mutter mit Kind im Wagen wurde in Oberösterreich von zwei Hunden angegriffen und gebissen:
Und dann so ein Kommentar dazu:
ZitatImmer und immer wieder ließt man von Verletzungen oder Tötungen durch Hunde! Wäre doch ganz einfach zu lösen nur mit einer* Beißkorbpflicht* und zwar JEDER HUND muss einen BEIßKORB tragen,sobald er öffentlichen Boden betritt
Alle in Sippenhaft nehmen ist natürlich die Lösung. Das Grundproblem ist doch, daß von Hunden erwartet wird, daß sie einfach funktionieren müssen, unabhängig davon, wie sich Menschen ihnen gegenüber verhalten. Das übt auch Druck auf Hundehalter aus, daß ihr Hund in diese Schemata passen muß und dadurch gibt es den Zustrom zu völlig unqualifizierten "Hundetrainern". In meiner Kindheit war es im Kindergarten/Grundschule noch ein Thema, wie man sich Hunden gegenüber verhalten sollte (nicht rennen, ruhig stehen bleiben, sich abwenden), da gab es gefühlt die letzten Jahrzehnte eine Rückentwicklung. Vor ein paar Tagen ist mir eine Mutter begegnet, die ihre zwei Kinder aktiv aufforderte, meinen Hund zu begrüßen, die beiden standen dann da und haben ihre Arme durch die Luft geschwungen. Was bitte soll sowas? Hat meinen Hund nicht weiter gestört, aber da kann man nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Ist doch genau das, was man bei einer Hundebegegnung nicht machen sollte. Es ist meiner Meinung nach viel mehr ein gesellschaftliches als ein Hundehalterproblem. Lösung dafür, keine Ahnung.