Alles anzeigenDu schreibst "brutal aufgeschlitzt".
Brutales, auch als grausam bezeichnetes, Handeln setzt Gefühllosigkeit voraus.
Die Hundehalterin hatte in dieser Situation mit Sicherheit aber keinen Gefühlsmangel, sondern eine emotionale Ausnahmesituation, in der sie nur noch verhindern wollte, dass IHR Hund getötet wird.
Das hat nichts mit Brutalität zu tun - wie es bei Serienmördern und Kriminellen aus Filmen, die du kennst (ich übrigens auch) der Fall ist.
Brutalität setzt voraus, dass derjenige, dem gegenüber Brutalität angewandt wird, hilflos, ohne mögliche Gegenwehr, dieser Brutalität ausgesetzt ist.
Woher hast du das, aus dem Duden? Das ist jedenfalls nicht meine Definition von "brutal", so wie (ich) es umgangsprachlich verwendet wird. In jedem Beispiel, was ich mir denken könnte, folgt eine "brutale" Handlung gerade aufgrund von Emotionen. Mann schlägt Frau ganz brutal zusammen aus Wut/Eifersucht/... , weil sie ihn betrogen hat oder whatever.
Wohingegen man viel klarer, strukturierter denken kann, wenn man es schafft, seine Emotionen auszublenden. Dann kann man besonnen handeln. Keine Ahnung, wie brutal ohne Gefühle gehen soll. Passt für mich nicht zusammen, wie Feuer und Wasser.
Mehr Duden, mehr konsens ![]()
In jedem Fall müssen bestimmte Emotionen ausgeblendet sein, das ist im Prinzip eher ein naturgewollter Automatismus
Wenn ich keine fachkunde habe, eine nüchterne Sachlichkeit und entsprechend Geschick durch Erfahrung
Dazu die nötige Kraft und geeignetes Werkzeug
Wird es mir vermutlich eher nicht gelingen schnell und effektiv zu töten oder ausser Gefecht zu setzen
Sollte ich in der Lage sein aufgrund entsprechender Emotionen dennoch aktiv zu werden wird dennoch das produzierte Ergebnis meiner Handlung eher
irgendwie brutal aussehen
Und nein, ich möchte nicht "üben "