Beiträge von Undhund

    Es geht eben nicht nur um Pudel und die Haare an der Nase.

    Nur solange sich ja eh die meisten nicht betroffen fühlen und munter abwinken von wegen "uns betrifft das eh nicht, nach mir die Sintflut" und die Reichweite dieses Beschlusses nicht verstehen, kann munter weiter verschärft werden und Auflage für Auflage hinzu kommen. Und zwar in Show, Zucht und Sport, wenn der VDH in diesem Tempo so weiter macht.

    Es ist ja jetzt schon geplant ohne Anlagenträger zu züchten. Alleine das ist eine absolute Katastrophe.

    Vielleicht ist teilweise die Diskussionkultur auch ein wenig multifaktoriell ungünstig

    zb hört sich zucht ohne anlageträger doch erstmal echt clever an weil man durchaus die Abkürzung nimmt zum Ergebnis "super, keine kranken Hunde mehr "

    Dann kann ich mir flux viel Gedankenarbeit sparen

    Genau so wie das prophylaktische kupieren von Jagdhunden nicht ohne Nachdenken informieren und eigene "Haltung " dazu finden problemlos durchs Hirn fließen kann

    Ich bin und bleibe allerdings höchst erstaunt über die Tatsache das man bei diesen Themen deutlich engagierter schneller und umfangreicher handelt als bei anderen Sachverhalten deren beweislage deutlich "dichter " ist

    Aus meiner momentanen Sicht scheint das schnurrhaar vom pudel ein weit größeres und interessanteres Problem zu sein als zb die kurze Nase vom röchelgrunzenden mops :???:

    Und nur weil der VDH keine nennenswerte Konkurrenz hat könnte sich das auch je nach Tempo, buten und binnen durchaus ändern

    Undhund Ich hoffe, Du hast recht :smile: Für mich ist die gegenwärtige Lage nämlich echt stressend. Völlig ohne Ausstellungs- Sport- oder Zuchtambitionen (was es ja nochmal verschärfen würde).

    Spätestens wenn sich die Lager döhring und denhard entsprechend aufgestellt haben und den Bereich des "umgekehrten " verlassen haben

    Immerhin geht es irgendwie um des pudels Kern

    Aber ich verstehe schon das das Thema Stress auslösend ist

    Besonders wenn ich zb das hier lese

    https://www.google.com/url?sa=t&sourc…EkW9jaRdnvuu2AM

    Zusätzlich frage ich mich auch ob Grenzwerte in alle Richtungen genügend "gewürdigt " werden

    Wenn es wirklich ein relativ komplexes Informationssystem ist, gibt es doch auch ausser fehlender Information durch kürzen durchaus einen Bereich der fehlinformation oder auch überinformation aus vielen unterschiedlichen Gründen ?

    Und das wäre doch auch verursachtes leiden ?

    Meinen Hund scheint es durchaus unter bestimmten Voraussetzungen zu stören wenn zuviel Wasser an der Schnauze ist und so wird gerne mal bei der schnellen löserunde im Regen die Schnauze an meinen Hosenbeinen abgestreift

    Das unterscheidet sich sehr deutlich zum "anklopfen " um Aufmerksamkeit zb zum Informationsaustausch zu bekommen

    Ich denke es wird noch einiges an Studien geben werden

    Liegt vermutlich am "System ".Man braucht Themen für Doktorarbeiten ;)

    Ich habe vor Jahren auch nicht schlecht gestaunt als die ersten angehenden "Dr Zahnärzte " in der Psychiatrie auftauchten um fleißig Studien zu machen

    Mal ganz doof gefragt. Steht in dieser Erklärung irgendwas drin, was nicht schon im TSchG steht?

    Also macht der VDH mehr, als geltendes Recht um zu setzen?

    Es ist eindeutig geregelt, dass ein kupierter Hund nicht auf Ausstellungen und Wettkämpfe darf. Unabhängig vom VDH (und absurderweise fällt das Scheren von Vibrissen darunter, das Kupieren von Jagdhunden aber nicht).

    §10 Abs 1

    Aber da wird auch schon spätestens seit 2021 an der kupier Sonderregelung "rumgedocktert "

    Das hier ist etwas "relativ neues " dazu

    https://www.google.com/url?sa=t&sourc…r_XQyVDE-oo9tT9

    Undhund

    Genau von diesem „privatem“ Test sprach ich - von Momos zweiter Gesichtsschur in ihrem Leben nach etlichen Monaten ohne. Ist aber halt auch nicht aussagekräftig, weil Einzelerfahrung mit der Gefahr blinder Flecken.

    Beim Pudel hören die Haare nicht auf zu wachsen, dem Fell fehlt das entsprechende Stadium im Haarwachstum im Vergleich zu den meisten anderen Hunden. Daher gibt es da den von Dir angesprochenen Austausch nicht und es fehlt die Zielgröße für die 70%.

    Sorry, ich habe das wohl etwas zu sehr Textverknotet

    Ich meinte nicht Austauschprozess vom Fell

    Tatsächlich nur die vibrissen die nicht nur bei "Verlust " neu wachsen sondern sich tatsächlich erneuern

    Dabei fällt die "alte " meist erst aus wenn die "neue " eine bestimmte Länge und so vermutlich ausreichende Funktionalität hat

    Und zum Rest...

    Ich befürchte wenn "die Forschung " nicht über beweisbare Fähigkeiten der tasthaare als thermosensoren berichten kann wird es auch alles etwas vage bleiben ;)

    Mich nervt halt die unterstellte Qual. Wie Agamo sagt: Sollte es tatsächlich so sein, dass das Kürzen von Vibrissen bedeutet, dem Hund Leid zuzufügen und ihn in seiner Orientierung einzuschränken, dann muss man in Richtung Qualzucht überlegen.

    Ich sehe nur weder an meinem Hund noch an anderen Pudeln, die mir begegnen, auch nur ein minimales Anzeichen, das dafür spricht. Meine ist fit, fröhlich, leistungsfähig, geschickt und belastbar. Sie hatte schon richtig Wildwuchs im Gesicht, da hätte sich nach der folgenden Schur doch irgendwas am Verhalten zeigen müssen, wäre es eine Einschränkung :ka: Diese unbewiesenen Behauptungen und schrägen Schlussfolgerungen aus Studien, die sich größtenteils nicht mal mit Hunden befassen, das nervt mich. Ich bin ziemlich angetan davon, wie unkompliziert die Pudeldame ist. Der perfekte Begleithund, bestens ans Umfeld um den Menschen in der westlichen Gesellschaft adaptiert, aber man muss halt echt überlegen, ob man die Rasse noch empfehlen kann.

    Aber ich bin hier auch nur einmal angesprochen worden (von einem Lagotto-Besitzer), weder Tierärztin noch Tierphysiotherapeutin haben sich bislang irgendwie geäußert. Und so lange mache ich es halt, wie ich es für das Wohl meines Hunds am Besten halte.

    Qual ist vermutlich wirklich eine etwas zu hochzifferige Hausnummer zumal es ja "reversibel" ist

    Aber da ja eh immer alles relativ ist...

    Wenn ich davon ausgehe das es sich um eine Art System handelt, also die "tasthaare " lediglich eine Art "fühlerstab" sind, müssen diese eine bestimmte Länge haben um funktional zu sein

    Das vorsichtige kürzen dürfte keine Schmerzen verursachen weil diese Haare keine entsprechende Struktur aufweisen

    Ob das, was der Hund über das gesamte System, also tasthaare und dazugehörigen weiteren "Sensoren " in der Haut an Informationen bezieht

    In welchen Situationen notwendig ist bzw kompensiert( oder nicht) werden kann ist vermutlich eher schwierig zu "erforschen " und besonders individuell zu bewerten

    Dazu müsste ich aber ausreichend Informationen über genügend Situationen mit und ohne vibrissen sammeln

    Ich unterstelle auch das wenn ich seit Jahren einen Hund entsprechend schere das sich längst eine Art chronische Kompensation des Informationsmangels eingestellt hat

    Vermutlich würde ich also am ehesten einen Unterschied dann feststellen wenn die Kompensationsfähigkeit ausfällt ich die vibrissen nicht mehr kürze und dann die vorherige Beeinträchtigung wieder aufgehoben ist

    Scheinbar gleichen die Tastsysteme zumindest anatomisch bedingte "tote Winkel " aus, also zumindest viele optische Lücken

    Die je nach Tätigkeit mehr oder weniger beeinträchtigen können und kaum ohne "zusätzliche Mühe " ausgeglichen werden können

    Ob ausser optisch ausgleichende Abstandsregulierung

    Auch sogar thermische "messung " mit dem Testsystem stattfinden kann dazu habe ich bisher nichts gefunden

    Lediglich zu besserer Feststellung der Windrichtung und Vermutung von Schwingungen in der Umgebung zb "beben "

    Also im Prinzip tasthaare sind ähnlich funktional wie Hand und Haut des Menschen, nur zum temperatur Reiz habe ich nichts gefunden

    Nur ein paar einzelne "private " Schilderungen der Hund scheinbar mit den tasthaaren die temperatur des Futters feststellt und es nicht frisst wenn es zu warm ist, zu kalt ist kein Problem

    Ob es nun von Natur aus freiligende tasthaare sind bei kurzhaar Rassen oder in Fell eingebettete dürfte von der Funktionalität als "Fühler " auf Grund der unterschiedlichen Strukturen und der zugehörigen "Einbettung " in zb haut und damit Nervensystem maximal geringe Unterschiede verursachen

    Ich habe bislang beobachtet das vibrissen im erneuerungsprozess, also alte noch da,neue wächst nach,etwa bei etwas mehr als der Hälfte "ausgetauscht " werden ,ich unterstelle also ausreichende Funktion ab etwa 70%

    Insgesamt hört sich alles recht wirr und planlos an

    Leider ein + Artikel aber schon das kleine bisschen reicht

    https://www.google.com/url?sa=t&sourc…Z3y0Wyp1zDAF5lY


    Bonese - „Sie brauchen keine Angst zu haben, so schnell werden wir nicht mit den Hunden einziehen können. Da ist noch einiges im Vorfeld zu klären“, sagte Vanessa Bokr


    Und dann gibt es noch den hier

    https://www.google.com/url?sa=t&sourc…9gyT2Gj_bvcOBGa

    Nach dem vom Dährer Gemeinderat beschlossenen Aus für das groß angelegte Hundeprojekt auf dem ehemaligen Kasernengelände der DDR-Grenztruppen zwischen Bonese und Schmölau, stellte sich bei den Eigentümern des Areals Ernüchterung und Enttäuschung ein. „Man hat uns als Hellhound-Foundation mit der Entscheidung quasi den Boden unter den Füßen weggezogen“, meinte Vanessa Bokr. Sie ist Chefin der gemeinnützigen Gesellschaft, die das Projekt in Bonese plante.

    bei Holzhausen, aber da sei die Schadstoff-Bodenbelastung zumindest fraglich oder unklar“, so die Hundetrainerin. Man habe als Hellhound-Foundation aber auch viel Zuspruch erhalten, gepaart mit Kritik an der Dährer Ratsentscheidung, welche zumindest in Kauf nahm, dass die Boneser Immobilie künftig wieder zu einer Ruine verfallen könnte, hieß es. Gesucht wird also weiterhin ein Seminarobjekt, in das etwa 20 Leute und vier Hunde eingebunden sind. „Einige Objekte, darunter auch eines in Salzwedel, wurden uns schon angeboten“, sagte Bokr. Auch mit den Besitzern des ehemaligen Café Moskau bei Bergmoor im Flecken Diesdorf wolle sie Kontakt aufnehmen, erfuhr die AZ von der Geschäftsführerin.

    Bonese – Dass der Rat nun die Pläne der Hellhound-Foundation, unter anderem mit Spezial-Seminaren zur Ausbildung in der Hundehaltung und -schulung, durchkreuzt hat, müsse erst einmal verdaut werden. Tierschützerin Vanessa Bokr äußert sich auch ganz konkret zum Aus für ihr Hundeprojekt in Bonese: „Es ist momentan ganz offen, wie es bei uns mit dem Projekt weiter geht. Erst einmal brauchen wir für das ehemalige Armee-Gelände einen genehmigten Umnutzungsantrag. Aber auch so spontan weiter verkaufen dürfen wir das Areal ja auch nicht, wegen der gesetzlichen Spekulationsfrist-Klausel“, gibt Bokr zu bedenken. Zeitgleich laufe die Suche nach Alternativen: So könnte das Gelände als Lager umgenutzt werden. Zwei Bewohner der alten Kaserne planen nach AZ-Recherchen zudem eine landwirtschaftliche Nutzung des Areals, für die es bekanntlich weniger Auflagen gibt. „Weil wir so schnell nicht verkaufen können, fehlt aktuell natürlich das Geld, um eine alternative Immobilie erwerben zu können. Angeboten werde derzeit ein nicht ganz billiges Areal bei Holzhausen, aber da sei die Schadstoff-Bodenbelastung zumindest fraglich oder unklar“, so die Hundetrainerin. Man habe als Hellhound-Foundation aber auch viel Zuspruch erhalten, gepaart mit Kritik an der Dährer Ratsentscheidung, welche zumindest in Kauf nahm, dass die Boneser Immobilie künftig wieder zu einer Ruine verfallen könnte, hieß es. Gesucht wird also weiterhin ein Seminarobjekt, in das etwa 20 Leute und vier Hunde eingebunden sind. „Einige Objekte, darunter auch eines in Salzwedel, wurden uns schon angeboten“, sagte Bokr. Auch mit den Besitzern des ehemaligen Café Moskau bei Bergmoor im Flecken Diesdorf wolle sie Kontakt aufnehmen, erfuhr die AZ von der Geschäftsführerin.