Beiträge von Undhund

    So viel zu unüberlegt Corona Hund :lachtot:

    Beschreibung

    Hallo ihr Lieben,

    Mein Freund und ich überlegen uns einen Hund zu holen.

    Wir sind beide mit Hunden aufgewachsen. Allerdings haben wir 2 Katzen (die sich aber bisher nie von dem Besuch von Hunden gestört fühlten). Trotzdem suchen wir erst mal einen Pflegehund, der ein paar Tage bei uns einzieht.

    Wir möchten schauen ob unsere Katzen das auch verkraften würden, bevor wir uns unüberlegt einen eigenen Hund zulegen. Wir haben direkt nebenan ein riesengroßes Feld zum Gassi gehen und austoben.

    Zu dem Hund:

    Die einzige Eigenschaft sollte sein, dass der Hund Katzen schon kennt oder sogar aus einem Haushalt mit Katzen kommt. Für Futter und sonstige Kosten für diese Zeit, kommen wir selbstverständlich auf.

    (Gerne auch ein Hund der ein neues Zuhause sucht, den wir erstmal Probeweise zur Pflege aufnehmen können.)

    Wir freuen uns auf eure Nachrichten!

    Vielen Dank schon mal :)

    Ist ja unterm Strich auch ein zu krasser Beweis für "die vielen Gefahren da draußen"

    Mir hat massiv geholfen, Fayes Tod als "Mord" anzusehen. Das versteht kaum jemand. Aber ein Mord erfordert sehr viel, was unter normalen Umständen nicht passiert. Und nur so konnte ich überhaupt wieder sagen, ja, ich gehe ohne das Gefühl durch die Welt, dass gleich mein nächster Hund tot ist. Faye hat schlicht nichts falsch gemacht und es war ein eigentlich netter Alltags-Spaziergang, einfach eine normale Situation. Ich konnte es nicht verkraften in Fom von "das passiert halt mal, liefen halt alle frei..."

    Oder sogar genau das Gegenteil davon

    Der Mörder warnt dich nicht vor oder so

    Also ist man chancenlos weil nicht viel passiert

    Es trifft dich spontan und heftig, absolut

    Das muss niemand verstehen, es muss für dich "fühlbar und lebbar" sein

    Passiert halt mal ist ein unerträgliches "Täterding",

    eine brutale rollenzuweisung

    Ich war damals einfach froh wieder in der Wohnung zu sein und dass nichts passiert ist. Ich glaube auch dass nicht drauf eingehen das Beste ist was ich hätte tun können - denn offensichtlich hat diese Frau es ja als Angriff gesehen dass ich es gewagt hab meinen Hund hoch zu nehmen ( wenn man selbst die Situation nicht im Griff hat, und das Gegenüber die potentielle Gefahr noch bestätigt - kratzt das einigen Leuten sicher gewaltig am Ego).

    Also mal angenommen ich hätte mich auf dieses Niveau herab begeben - hätte es die doch nur unnötig angestachelt und möglicherweise tatsächlich dazu geführt dass sie die Hunde los lässt.

    Es war absolut unnötig - passendes Halsband dran ( evtl zwei, bzw ein Zugstopp), wenn man mit beiden überfordert ist einen der anderen Frau die dabei war in die Hand gedrückt, und einfach ohne zu wettern weiter laufen...

    Aber nö, es muss ja fast richtig schief gehen und zu guter letzt, dafür dass man einer Passantin mit Welpen Angst eingejagd hat ( is halt niemand scharf drauf dass seinem lang ersehnten Hund, der in dem Alter nichts hätte entgegensetzen können, etwas derartiges passieren kann, darauf sollte eigentlich jeder kommen können), muss man sich noch unnütz in der Öffentlichkeit echauffieren und selbst beleidigend + drohend werden ( wie der Hund so der Halter nech?). :muede:

    Die Geheimformel für das Leben lautet (so ungefähr)...

    Ich "sehe" Dich, ich respektiere Dich

    Ich nehme meine Rechte und Pflichten wahr

    Und sorge in jeder Situation dafür das Du es auch kannst

    Wenn man sich Deine Geschichte einfach mal mit

    Genügend emotionalem Abstand "neu verfilmt"

    Hat sie sogar eine gewisse Komik. ;)

    Ich kenne dieses Gefühl mit eher "diffuser Ängstlichkeit" die Tür hinter sich zuzumachen

    Wenn nichts anderes mehr hilft und sinnvoll ist dann lache ich oder versuche es zumindest

    Ich muß immer sofort etwas machen weil ich tatsächlich Angst habe

    Das sich das Gefühl der Erleichterung wenn ich die Tür zu machen kann

    Zu sehr festsetzt und die Gefahr draussen dadurch total "überbewertet" wird

    Dazu kommt dann schnell noch eine negative Erwartungshaltung

    und ich lande in einem ungünstigen Bewertungssystem

    Darum lehne ich für mich auch eine Selbstbewaffnung ab

    Ist ja unterm Strich auch ein zu krasser Beweis für "die vielen Gefahren da draußen"

    (ein guter Werkzeugkasten und ein Notfall -pack für Prophylaxe und Handlungsfähigkeit ist toll)

    in dieser Geschichte geht es im Prinzip doch eigentlich gar nicht "um Hunde"

    Die sind doch eigentlich nur "Mittel zum Zweck", so eine Art "trägersubstanz"

    Man kann das absolut absurde "Gespräch" auch schlicht zusammen kürzen

    Auf "DU OPFER". Wird ja auch durch das Ergebnis bestätigt

    Im Prinzip bist DU zum "Opfer" gemacht. (!!!) worden

    Schlicht und ergreifend verbale Gewalt unter Menschen

    Und ob ein Hund ganz ohne oder nicht ganz ohne ist weiß man ja nicht unbedingt immer, ne?

    Das impliziert niemals, wirklich nie-niemals Freilauf ;) niemals den Hund zu jemandem hinlassen, nie.

    Macht für mich keinen Sinn dieses extremistische Denken :ka:

    Dies ist auch nicht der passende Ort, um über solches zu sinnieren, finde ich.

    Hm, oder vielleicht grad doch?

    Es wurde doch schon der Begriff "wettrüsten" genannt

    Ist auch ein Stück weit normal aus "Gründen" über Sicherheitsmaßnahmen nachzudenken

    Egal ob Bewaffnung, schutzkleidung, Kampftechniken oder oder

    Auch da muss man lernen die gesunden Grenzen

    trotz oder grad wegen der "neuen" Bewusstseinslage

    Und besonders der durcheinander geratenen Gefühle

    Für sich selbst zu finden und zu festigen

    Alles nicht so einfach

    Aber so total überspitzt jetzt mal :

    Wenn die letzte Möglichkeit der Hundehaltung

    Dann eine Art Kampf Elefant ist den ich

    Bewaffnet Bis unter die Zähne in einer Rüstung

    Spazieren führe???

    Da möchte ich dann lieber die Sicherheit der hundelosigkeit genießen

    Und dafür kämpfen das alle Hunde über 10 kg unter das waffengesetz fallen und dieses noch extra verschärft wird

    ....Und danach dann nochmal ganz klein mit Hund anfangen heart-eyes-dog-face

    Du hast ihm so vermutlich am meisten geholfen

    Danke, das ist so lieb von dir

    Für das Messer benutzen hättest du die Fixierung aufgeben müssen

    Genau deshalb wollte ich ihn nicht loslassen.

    Ich weiß,

    aber du darfst das nicht immer vergessen

    Genau das, was du getan hast fordert sehr viel mentale Stärke

    Und eine verdammt gute Intuition

    Sprich dir das nicht mit unfairer Selbstkritik ab. ;)


    Wenn man häufig über das Geschehene nachdenkt

    passieren vermutlich ein paar sehr merkwürdige Dinge

    Bei meiner "persönlichen Geschichte"war es so, das sich zunehmend

    Ein merkwürdiger " Slow Motion Effekt " einstellte

    Da hat man dann verdammt viel Platz für alles mögliche

    Was man hätte hätte wenn wenn blabla

    Guck ich mir das aber in der original Geschwindigkeit an ist da

    Nicht mal wirklich zeit zum zwinkern

    Das was man in der Situation getan hat statt all dieser wenn's und hättest

    War doch erstmal logisch und vermutlich auch verdammt richtig

    Sonst hätte man es nicht getan, egal ob intuitiv, bewusst, Reflex oder sonstwas

    "falsch" wird es doch erst, wenn ich es im Nachhinein anhand des "Ergebnis" beurteile

    (Messlatte natürlich "nix passiert")

    Oder -noch schlimmer - ich lasse andere bewerten (und verurteilen)

    Ganz interessant ist auch der schmale Grad auf dem -zumindest ich -gewandert wird,

    der genau die Grenze ist, hinter der es dann "Täter und Opfer" gibt

    Vermutlich ist in sehr sehr vielen Geschichten nur eine tatsächliche Lösung wirksam

    Durch die man nicht zum Opfer wird, schneller sein und Täter sein

    Du hast ihm so vermutlich am meisten geholfen

    Für das Messer benutzen hättest du die Fixierung aufgeben müssen

    Schon blöd dieses "nach Trauma denken"

    Es gelten halt erstmal nicht mehr die gewohnten Gesetze

    Aber immer wieder kritisch seine eigenen Ergebnisse nachrechnen hilft, ein wenig

    Das "nicht vergessen können" ist vermutlich das geringste Problem

    Richtig schlimm ist sich selbst genau die Fehler vorzuwerfen

    Die man eigentlich nicht gemacht hat oder die vermutlich keine sind

    :streichel:

    Ich habe diese Woche den nächsten "Der Welpe muss weg, wir hatten ihn angeschafft, weil wir dachten jetzt wo Corona ist geht das, aber wir schaffen das nicht" - Welpen im Angebot.

    Was genau schaffen die Leute denn nicht? Ein Coton de Tulear wie in dem einen Fall den du erwähnt hast ist ja jetzt nicht unbedingt als schwierige Rasse bekannt :tropf: Oder scheitert es einfach schon am regelmäßigen Rausgehen o.ä.?

    hier mal schnell ne "gute Begründung" aus einem i-bä Angebot

    Ist ein 6 Monate Shiba

    Zitat

    "Aber unsere Kinder sind allesamt noch klein und da muss man immer sofort alles wegräumen, was der Hund nicht kriegen soll.

    Außerdem haben wir den Zeitaufwand, den der Hund fordert, wohl unterschätzt. Die Kinder brauchen noch viel Zeit und Aufmerksamkeit. Da kommt der Hund leider oft zu kurz. Uns erscheint es in der momentanen Situation besser für den Hund, einen Halter zuhaben, der genug Zeit für ihn hat."