Denn es gab auch schon Kommentare, wo man, liest man nur diese, den Eindruck bekommt, mein Hund sei ein bösartiges Monster, der alles zerfleischt, was in seine Nähe kommt und schon mehrere Nachbarshaustiere zu Mittag hatte.
Tyson hat noch NIE in irgendeiner Form Aggression gegen Menschen gezeigt.
Wie mit Hunden aussieht, wisst ihr ja, aber er hat noch NIE einen anderen verletzt!!!
Ob der Hund gegen Menschen Aggression gezeigt hat oder nicht macht ihn nicht zum "lieberen" Hund.
Was einen Hund gefährlich macht ist weniger der Auslöser als vielmehr seine Reaktion. Also ob der Hund noch überlegt und warnt oder ob er gleich ausrastet und die Selbstkontrolle versagt. Ein Hund, der beispielsweise einen ihn anschreienden Menschen mit Knurren warnt- also Aggression zeigt- ist definitiv als ungefährlicher einzuschätzen, als ein Hund, der ohne jegliche Kriterien auf andere Hunde losgeht.
Dein Hund unterscheidet nicht mehr welches Verhalten bedrohlich ist und welches nicht oder hat es nie gelernt- das macht ihn gefährlicher. Beim Kleinhund reicht schon ein Draufspringen um ihn lebensgefährlich zu verletzen, er muss gar nicht beissen- von den psychischen Verletzungen ganz abgesehen. ![]()
Diese Entgegenstellungen irritieren mich daher auch etwas, das relativiert nichts, Aggression hat individuelle Gründe, ein Auslöser ist nicht schlechter als der Andere- kein Mensch und Tier darf durch einen Hund veletzt werden, darauf kommt es an.
Und die Sache mit dem reinbretternden Hund und dann nur de Schuldfrage aufzuwerfen finde ich auch nicht gut. Wenn es schief läuft ist meine Einstellung, dass ich so gut es geht Schadensbegrenzung betreibe, dass es einfach keine Verletzungen gibt, egal wer "Schuld" ist, es soll niemand deshalb leiden müssen.