Beiträge von wow...

    Aber auch die Märchen vom runterfallenden Regal oder der zuschlagenden Tür (liest mab oft in diesem zusammenhang) gibt's hier einfach nicht. Wir haben türstopper und feststehendes Mobiliar

    Also nagelst du bei Besuch Regale fest, und draussen ist scheinbar auch alles festgekettet. Gut dass Äste niemals von Bäumen fallen und dass es keine Löcher im Boden gibt. / Irone off
    Wenn ich mir überlege, wieviele Kletten der Collie bei einem einzigen Run durch die Wiese hat und mir dieselbe Anzahl vorstelle bei einem Zwergspitz :/ das stelle ich mir doch als arge Beeinträchtigung vor, von Knochenbrüchen durch Stürze . ganz abgesehen.

    Der gigantische Größenunterschied ist halt auch ein Grund warum diese Kleinst- (ja Qual-!) Zuchten soviel schneller zur Aggression neigen.
    Sie wissen sich nicht mehr anders zu helfen. Ihr Fiddlen wird als "süss" empfunden, die werden ständig angetatscht, auf Schöße usw. verfrachtet, das Knurren wird übergangen, weil man es kaum hört, also bleibt nur noch Schnappen.

    Ich finde das für einen Vizsla nicht so ungewöhnlich und eher eine angenehme Art des Fiddlens, wenn es einfach nur Rennspielaufforderungen auf Distanz sind. :smile:
    Das wird bei meinem Hund eigentlich immer ganz gnädig aufgenommen und der ist von ausgeprägtem Fiddlen doch leicht genervt.
    Ich würde allerdings im Vorneherein immer abfragen, wie der andere Hund damit klarkommt. Einfach damit er keine schlechte Erfahrungen macht.
    Dass er im Übersprung dann die Menschen zum Spielen animieren will, wenn der Hund nicht so will, ist auch nicht ungewöhnlich. Da würde ich einfach früher schalten und auf Spiel mit dem HH umlenken, also ein paar Schritte weggehen, und zum Zerrspiel abrufen.

    Er will spielerische Interaktion und Artgenossenkontakt- das würde ich nicht minimieren(sonst verstärkt sich wieder der Leinenfrust), sondern nur besser auswählen.
    Insgesamt finde ich Rennspielfiddlen aber eigentlich eine moderate Strategie und typisch für die Rasse.

    Der Rüde hatte wahrscheinlich schon länger Stress mit Gästen zuhause und ist bisher anders damit umgegangen, er sucht sich ja extra was zum Draufkauen um die Anspannung auszuhalten. Aber Stressanzeichen wie herumhibbeln, aufreiten, irgendwelche Stereotypien gehen normalerweise einem Schnappen voraus. Wenn der Hund älter wird und seine bisherigen Methoden nicht mehr helfen, reagiert er eben aggressiver.

    Ich würde nicht generell das Sofa verbieten, das wäre nur Symptombekämpfung für mich und in Abwesenheit wird er da sowieso wahrscheinlich wieder draufspringen. Ich würde ihm verbieten mit Gästen aufs Sofa zu gehen und ihn überhaupt von den Gästen fernhalten, ständig splitten, mit Hausleine oder Absperrgitter arbeiten- wenn Sofa dann nur in Halternähe ohne Kontakt zum Gast, aber mit ein paar Keksen, damit sich das auch lohnt und Gäste nicht noch mieser abschneiden als sowieso schon. :smile:
    Sein Problem ist ja nicht das Sofa, sondern dass jemand darauf sitzt, der das normalerweise nicht macht.

    @Querida Das ist ja gut und richtig zu warnen. :dafuer:
    Ich weiss auch nur von einem Multimischling Fall bei Freunden über TH Vermittlung, da hat das Ordnungsamt ein DNA Gutachten akzeptiert und sich auch an der AmBull Oma nicht gestört wurde von der er viel optisch abgekriegt hatte. Der Rest im Stammbaum waren Mischlinge und Kleinhunde , viel JRT, Körperbau war Staff -artig und das Fell gestromt.
    Das ist sehr traurig, dass das scheinbar nicht der Normalfall ist und noch nicht einmal berücksichtigt würde, dass das TH den Hund eingeführt hat.