Beiträge von wow...

    Ich habe eben gerade auf FB gelesen, dass der DSH "Rex vom Weinbergblick" vom HF Helmut Huber vergiftet wurde , lt. dem Post bereits der 2. Hund dieses HF, der dieses Schicksal erleidet - hat zwar nur indirekt hier mit dem Thread zu tun, aber irgendwie schon :ka:

    Ich mag das nicht im Thread untergehen lassen, das ist so bestürzend, Noch nicht einmal vier Jahre wurde er :( : Giftköder über den Zaun oder wie?

    Der TS äusserte dasselbe.

    Nur in indirekter Rede - nicht als Originalzitat. In ebenfalls indirekter Rede steht, er sei ein Pöbler gewesen und im Originalzitat
    "„aber er hätte keine anderen Hunde gefressen“.
    "Marotte" klingt auch eher nach Rüdenleinenpöblerei und Kommentgehabe- eine Artgenossenaggression würde man ja wohl kaum so bezeichnen (Naja, wer weiss das schon. Und schon sind sie wieder offen die Interpretationsspielräume :muede: )

    Das Risiko beim Wegziehen gebissen zu werden ist sehr minimiert, wenn er gleichzeitig einen Breaking Stick im Kieferwinkel hat. Abgesehen davon würde ich immer "selbst einen Biss abkriegen" inem "eigner Hund schwerverletzt oder Schlimmeres "vorziehen. In so einem Moment zählt jede Sekunde.

    Tja, ohne Vorfall oder Vorfälle kein Wesentest

    Das stimmt so nicht unbedingt. Der Hund kann aufgrund seines Aussehens einer Listenhundrasse zugeordnet worden sein, dann müsste er wegen Rasseverwandtschaft vorgestellt werden.
    Bei der ganzen "Berichterstattung" in den sozialen Medien muss man auch etwas skeptisch bleiben, schnell wird da ein Vorfall erfunden, aufgebauscht oder falsch zugeordnet und freie Assoziationsketten gebildet.

    Vielleicht fällt es vielen Leuten nicht auf, weil sie woanders wohnen oder ihnen der Vergleich fehlt.
    Ich glaube, dass das hauptsächlich ein Problem des urbanen Raumes ist.
    Ganz viele Punkte, die schon angesprochen wurden wie räumliche Enge, verzerrtes Hundebild (sei es durch reisserische Presse oder Kinderschokolade Werbung u.a.) sind ja schon angesprochen wurden.
    Bei manchen spielt religiöse Fehlauslegung eine Rolle.

    Hundehass hat heutzutage auch ein größeres Instrumentarium und findet medial mehr Rückhalt. Vor allem in sozialen Medien- früher standen Hunde einfach nicht so im Blickfeld.
    Wenn früher ein Junghund einen Jogger angesprungen hat, ging derjenige nach Hause und schlafen, und der Junghund und dessen Halter hatten das mit der Erziehung schliesslich kapiert.
    Wenn das heutzutage passiert, wird zuhause im Jogger-Forum gepostet, sich gemeinsam echauffiert und über Aufrüstung und Kampfmethoden diskutiert , die man rein vorsorglich das nächste Mal bei Hundesichtung ausprobiert, was dann zu völlig unnötigen Situationen führt.
    Wer jemandem etwas Böses will kann einfach behaupten Hund hätte ihn angesprungen und den Hund zum Wesenstest schicken.
    Wer Wellen im Netz schlagen will, legt Giftköder aus.
    Bei uns in der Gegend gibt es keine grösseren Zwischenfälle oder Kotproblematiken. Trotzdem liegen hier regelmässig Köder herum.

    Alles andere wie zb Luft kurzzeitig abdrehen oder Hinterbeine schnell in die Luft nehmen klingen zwar in der Theorie einfach aber wenn man in der Situation ist ist es schwer sowas umzusetzen.

    Das wird ständig gesagt, kann ich aber überhaupt nicht nachvollziehen. Das Vorrangigste ist den Hund aus dem Fang zu krigen ohne, dass der Angreifer stärker zubeisst und ohne dass er dabei reisst.
    Also geht ein Griff an den Maulwinkel, der andere ans Halsband um zuzuziehen und in dem Moment, wo der Griff durch Kieferaufhebeln gelockert wird wegzuziehen.
    In der Theorie wusste ich nur von Schubkarrenmethoden etc. aber als ich in der Situation war, erschien mir das einfach am logischsten, die Handlung war rein intuitiv und erstaunlich kalkuliert, wie in Zeitlupe aber ziemlich kontrolliert.

    Nicht dass ich irgendjemandem eine solche Erfahrung wünsche, aber man darf ruhig an sich glauben, dass man das schaffen kann -vor allem, wenn der andere Hundehalter nur hysterisch schreit und keine Hilfe ist.

    Ich würde IMMER den Fang eines aggressiven Fremdhundes selber öffnen, wenn etwas von meinem Hund da drin hängt. Wenn der andere Hundehalter nichts macht erst recht, aber auch sonst ist es mir lieber, als wenn der dabei irgendwelche Fehler macht.