Ich behaupte, dass sich die Entscheidung in der Praxis nie stellt, weil bei einem solchen Größenunterschied der Hund schneller ist und weil man bei einem "ebenbürtigen" Kampf immer besser für beide fährt , indem man mit Kieferauhebeln/Würgen/Wegziehen trennt.
Da muss man nicht hoffen, sondern einen breaking stick und kein Messer mit sich führen.
ich finde es etwas krass und total unnötig, dass hier weiter mit dem Messer herumphantasiert und gemeint wird , die Hebelmethode sei in der Panik vielleicht nicht praktikabel und man müsse das vorher üben.
Das ist falsch, kann ich aus Erfahrung sagen.
Das ist eine ganz intuitive Sache und offensichtliche mechanische Lösung. Wenn etwas eingeklemmt ist, hebelt man auf.
Wenn man was in den Kieferwinkel stopft, geht der Kiefer nicht zu. Die größte Gefahr besteht darin, das der andere Hund weiter zupackt, also versucht man den (in dem Fall)eigenen Hund da als Erstes herauszukriegen. Das ist immer schneller und das Wichtigste. ![]()
Ich wusste wie gesagt nichts von Hebelmethoden. und hatte sowas erst recht nicht geübt, der Angriff war völlig plötzlich und alle Umstehenden waren in Schockstarre. Man ist in enem solchen Moment die einzige Hilfe, die der Hund hat, da entwickelte man ungeahnte Kräfte- das muss man nicht üben, man hilft da einfach und es ist einem scheissegal, ob man dabei gebissen werden könnte.
Im Nachhinein fiel mir eine Bekannte ein, die einen Vergewaltigungsangriff vereiteln konnte, indem sie ihren Unterarm weit in den Kieferwinkel rammte und mit aller Macht wegdrückte.
Der Täter war psychisch massiv gestört und aus der Einrichtung entflohen. Sie hatte sich in dem Moment erinnert, dass man so einen beissenden Hund abwehren könne. Alles in die E*** treten usw. hatte nichts gebracht, aber das wirkte.