Die Aussenwirkung der medialen Verwurstung, die Methoden und die Stressbedingungen finde ich ja am problematischten. Nach Chico sind sie da alle hingerannt, um "gefährliche" Hunde abbilden zu können.Das gezeigte Interview war aus der Zeit davor.,
Alle anderen Dokus und Reportagen transportieren deutlich DompteurImage und Dominanztheorie.
Die Hunde da sind zum Grossteil eben ganz normale Hunde ohne besondere Gefährlichkeit , deren Fehlverhalten durch falschen Umgang getriggert wurde , die sich - wie im Fall Dieter gegenkonditionieren lassen. Aber selbst der Umgang mit ihm wird in der Reportage anders demonstriert, obwohl im Interview noch von Keksen die Rede war.
Das "ganz normale" wird zwar irgendwann gesagt- aber nicht transportiert. Zu sehen sind fast ausschliesslich Aversivmethoden, auf dem "Hölle" wird herumgeritten, man sieht brüllende, zwickende, provozierende usw. Menschen und vermittelt wird einfach: "Hund braucht Härte, sonst wird er gemein".
Alltagsfiffi vom Frühstücksfernsehgucker kriegt'' s dann evtl. danach ab, wer es aber ganz sicher abkriegt, ist der Hund in der öffentlichen Wahrnehmung von Leuten , die nicht viel über Hunde wissen.
Und genau "Hund als Bestie, die einen Dompteur braucht"" produziert auf lange Sicht Nachschub an Hunden mit Fehlkonditionierung. :/
Da sind andere Einrichtungen mit gefährlichen Hunden wesentlich verantwortungsvoller mit der Thematik umgegangen- in Rücksichtnahme auf die Hunde.
Idealerweise generieren solche Reportagen Spenden. Was sie auf keinen Fall genereieren sollten sind Interessenten für die Hunde. Diese hätten nämlich viel zuwenig Ahnung, würden sich nicht scheuen als Dompteur aufzutreten und ignorieren massive Stresssymptomatiken beim Hund. Was sie eigentlich hauptsächlich in der aktuellen Situation generieren sollten, sind einen Haufen Pflegestellen mit wirklich kompetenten Leuten. Die fühlen sich davon aber denkbar wenig angesprochen. 
Dass sie Hunde, deren größter Fehler der Halter, war vor ihrem Schicksal bewahren will , finde ich gut. In der Form,und mit den Mitteln, mit denen sie das primär betreibt ist eine Resozialisation aber nicht möglich.
Noch nicht einmal Management funktioniert da- unter der Dauerstresseinwirkung verdichtet sich ein Fehlverhalten nur. Damit wird es auf lange Sicht für noch mehr Hunde nur noch kritischer.