Danke für die Info! Irgendwie verdichtet sich meine Meinung und das geplante "Trainingszentrum für Hund und Halter" halte ich nach wie vor für nicht unterstützungswürdig.
Beiträge von wow...
-
-
Das vorrangigste Problem sind die Methoden, die sie nach aussen verkauft und dass sie mit denen (Einforderung absoluten Gehorsams, Deckeln, Dominanztheorie, Sich Prügeln ums Fressen, usw.) eine wirklich nachhaltige "Resozialisierung" nicht bewerkstelligt- ganz besonders nicht bei der Menge und dem Dauerstress.
Die einzige wirkliche Erfolgsmeldung lese ich bei Dieter und da wurde positiv gegenkonditioniert.
Der Erfahrungsbericht von Dächsin wird ja auch gekonnt ignoriert/relativiert. Die Vorläuferorganisation hatte bestimmt nicht noch mehr Hunde. Also werden auf Dauer Dauerinsassen geschaffen mit den üblichen chronischen Stressleiden.
Jeder halbwegs sensible Hund würde es in der Hackordnung da nicht aushalten.Und medial nach aussen gehen dann diese kruden Ansichten, die man nach der Sendung dann verstärkt direkt auf dem Gassigang beobachten kann.

-
Wie alt ist der Hund? Wieviel D3 ist im Futter?
Wenn man ganz sicher gehen will könnte ihn nochmal komplett durchs CT (und/oder MRT) schicken zwecks Tumorsuche.
-
Weiterer Gedanke hierzu: Korrigiert man den Hund in diesem Moment fürs Lefze ziehen läuft man (soweit mein Wissen das bisher zulässt) doch eigentlich wieder Gefahr, dass der Hund dieses Warnzeichen irgendwann nicht mehr zeigt und direkt abschnappt oder?
Das verstehe ich nicht, wie man Situation Auflösen durch Weitergehen als Korrektur empfinden kann. Distanz zu kriegen entspricht doch ganz der Absicht des lefzenziehenden Hundes. :/
Natürlich würde ich es auflösen, wenn es soweit käme bei der ersten Begegnung gleich zu Anfang- mein Hund merkt das allerdings schon früher und ich habe auch einen recht guten Blick dafür, wann es passt, weswegen die Betrachtung eher theoretisch ist.
Auf jeden Fall würde ich weitergehen, wenn mein Hund abgewiesen hätte oder auf Spiel umlenken, wenn mein Hund Bock gehabt hätte zu spielen. Besonders Ersteres wäre ein wichtiges Alternativverhalten, Hund lernt Weggehen als Alternative zum Eskalierenmüssen.
Abgesehen davon, dass Weggehen für mich keine Korrektur darstellt ist es auch etwas Anderes, ob der Hund dem HALTER droht und der daraufhin korrigiert, statt die Warnung zu berücksichtigen, oder ob er einem Fremdhund droht und der Halter korrigiert.Etwas Anderes ist es , wenn einander bekannte Hunde zwischendurch einen Konflikt ausdiskutieren. Da greife ich nur ein, wenn es sich hochschaukelt.
Aber beim kompletten Fremdhund
, wozu sollen sie sich unterhalten, wenn sie sich gar nichts zu sagen haben. Weder braucht der eine Hund ein wiederholtes "Mann finde ich dich sch****" noch braucht der andere ständiges Generve. -
Nicht alle Hunde dort haben gebissen, aber die allermeisten.
Bei denen, die in der Vermittlung sind, haben die wenigstens mehrfach gebissen, z.T. gab es nur einen Beissvorfall in der Familie, meist wird "Überforderung" als Abgabegrund genannt.
Ich hatte auch schon Hunde, die gebissen hatten übernommen, aber ich finde, dass man da differenzieren muss, ob ein Hund aus Reflex in einer massiven Bedrängnissituation, aus Schreck , aus Schmerzen etc. gebissen hat und ob der Biss gehemmt war (solche hatte ich) oder ob er wirklich mehrfach mit Beschädigungsabsicht angegriffen und ungehemmt gebissen hat. Davon steht wenig auf der Site, aber die werden ihre Interessenten wohl sicher davon in Kenntnis setzen.Von der hiesigen TH TIerabgabepraxis kenne ich "hat gebissen" übrigens als "beliebten" Abgabegrund.
Da muss man sich dann praktischerweise nicht weiter rechtfertigen, wenn man vor den Mitarbeiter*innen steht und einen unauffälligen Hund neben sich stehen hat ("Das war ja so tückisch daran"). Ist wirklich so, habe ich schon mehrfach erlebt, wenn Leute Hund aus irgendwelchen Gründen schnell dort loswerden wollten. -
Er wird im Mai 4 :-)
Dienstag wissen wir dann hoffebtlich mehr, dort soll das Knie dann geröntgt werden..
wäre denn bei einem Anriss eine OP notwendig? Oder kann der auch ohne op mit Schonen wieder ausheilen? Haben ja im Moment schon komplettes Verbot für spielen, Treppen, springen usw..Der Fall, den ich kenne , wurde operiert.
Aber das kann man glaube ich nicht direkt übertragen, weil es ein viel grösserer Hund war und entsprechend mehr Belastung ausgesetzt. -
ab einer bestimmten Größe des Hundes kommt dann noch der Beinkick dazu.
So bei "Sherman". Augenscheinlich ein völlig normaler (Jung-) Hund, der bei Leuten gelandet ist, die nur Labbis kannten (was in meinen Augen eben häufig nicht völlig normale Hunde sind) und scheinbar auch nur diese wollten.

Und was in der Beschreibung steht "bei Ablenkung mit Keksen Timing verpasst und es wurde schlimmer mit Stössen wurde es sofort gut" ist eben das was mich ärgert und was jeglichem Präventionsgedanken zuwiderläuft. Was da steht ist schlichtergreifend falsch.
Durch Anstossen findet der Hund die Leute nicht besser- im Gegenteil. Er meidet höchstens. (Potentiell wackelige Angelegenheit, wenn irgendwann die Nerven reissen oder der Hund reifer wird und sich nicht so leicht beeindrucken lässt).
Durch Kekse wird ein negativer Reiz nicht schlimmer (wenn der Hund Kekse mag und nimmt), das Timing ist völlig egal- Ablenken heisst ja vor bzw. während Leute passieren. Aber selbst mit dem ungünstigsten Timing: Der Hund ist zu aufgeregt um einen Belohnungszusammenhang zu erkennen.
Wenn es nicht funktioniert hat lag es sehr wahrscheinlich weniger an den Keksen, als an
-deren Qualität
-Abstand zum Auslöser
-mangelnde Trainingsdauer
-schlechte und zu späte Kommunikation über den Auslöser
-fehlendes AlternativverhaltenWenn man öffentlich vertritt , dass Stösse die bessere Wahl sind, sorgt man meiner Meinung nach auf Dauer nur für noch mehr Nachschub.

-
Wie alt ist er denn? Es gibt auch leichte Kreuzbandanrisse ohne Schwellung-so ganz lässt sich das ohne Bildgebung nicht auschliessen.
-
Ich denke schon, wenn VB ihm nun zeigt, er hat mit diesem Verhalten, daß ja eigentlich aus Angst heraus gezeigt wird (Angst vor MIßhandlung), keinen Erfolg hat aber ihm dennoch nichts passiert, er schon neu lernen kann.
Generell scheint das ja kein sehr stabiler Hund zu seinWas spricht dagegen einen Keks vorher reinzuschmeissen? Dem Interview nach wurde das ja sogar gemacht.
Hat nur Vorteile so ein positiver Unterbrecher. In dem Moment zeigt er dann kein Abwehrverhalten und den nutzt man um reinzukommen und ihn da einfach in Ruhe zu lassen und ein paar mehr Kekse dazu lassen.
Erfahrungswert: Die Unsicherheitsschutzstrategie bleibt unangetastet, im Notfall würde Bellen und Fletschen also noch ausreichen. Er hat aber gelernt, dass es die dafür nicht braucht. Das ist etwas Anderes als wenn er feststellen muss, dass sie nicht wirkt (was oft genug wirklich dazu führt, dass Zähne ausprobiert werden).Und das finde ich eben bescheuert, warum man vor der Kamera Dompteur spielt - bringt keinem was.
-
Nur die Sequenzen aus den Videos, die ja kein richtiges Training sind, sondern inszeniert.
Den Punkt hast du glaube ich immer noch nicht verstanden. Man würde als verantwortungsvoller Trainer, der ja eigentlich ganz anders trainiert, das Training nicht für eine Inszenierung aufs Spiel setzen.
Gerade in Anwesenheit von Fremden und erhöhter Stresslage darf man da gewonnenes Vertrauen nicht beschädigen.