Beiträge von wow...

    Hab ich mir auch gedacht. Aber mit 2 Jahren noch?

    https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/43916/1/Vorteile.pdfhttps://www.zora.uzh.ch/id/eprint/43916/1/Vorteile.pdf
    Wenn sie vor der ersten Läufigkeit eine hatte und frühkastriert wurde ist es sehr wahrscheinlich dass diese nun zurückgekehrt ist, aber auch wenn sie erst später kastriert wurde (sie ist ja sowieso noch nicht erwachsen) kann das mit der veränderten Hormonlage zusammenhängen.
    Eine juvenile Vaginitis kenne ich als Kontraindikation für den Eingriff.
    Ich würde unbedingt tierärztlich abklären, ob da nicht noch mehr mit hineinspielt.
    Wenn sie übergewichtig ist, wäre das ein weiterer Risikofaktor.

    Hier wurdeja schon ganz viel an guten Ratschlägen gegeben- zwei Monate sind in der Tat keine lange Zeit, ganz besonders, wenn man den Kulurschock und die vorpubertäre Phase einrechnet.
    Aber mich würde interessieren: Wie habt ihr denn was trainiert und wi sieht euer Tagesablauf aus?

    Zwei Stunden Alleinebleiben finde ich in zwei Monaten auch schon sehr viel- evtl. wolltet ihr da zu schnell zuviel. :( : Gerade weil es nur sporadisch vorkommt, fällt das Alleinebleiben dann schwerer :/ tägliche Routine kann ein Hund besser einordnen. Vandalismus, Fressen und Beisspielübersprünge sind eine gute Ablenkung bei Stress, auch Bellen ist ein klasse Ventil dafür.


    Also- ohne nähere Infos- halte ich Stress schon einmal für sehr wahrscheinlich. Und wenn es nur euer Stress ist, auf den sie mit Stress reagiert. :???:

    Für mich klingt das danach, als hättet ihr das Training zu schnell vorangetrieben. 8 Monate sind nichts für ein tiefsitzendes Trauma.
    Auch dass du gleich zuviel den Freund in den Fokus gestellt hast, mit Training usw. bringt den Hund doch nur in unnötige Konflikte- er fühlt sich mit dieser Nähe noch nicht wohl.
    Trainieren solltest du mit ihm.
    Dein Freund ist mehr so etwas wie Garantie dafür, dass etwas Angenehmes passiert. Schöne gemeinsame Ausflüge! Superkekse, die er ab und zu wirft.
    Nehmt den Druck heraus, der Hund hat schon sehr viel geschafft.
    Momentan reagiert er vermutlich auf den Erwartungsdruck und das verunsichert eben. Bleibt einfach klar und berechenbar und fordert nicht zuviel- lieber ganz weit hinausfahren- da wo kaum Männer sind- und gemeinsam die Gegend erkunden und Kekse geniessen. :smile:

    Wenn Sie 15x ruft er soll auf den Platz und er nach 5 Minuten ignorieren sich hinlegt lobt sie ihn auch noch dafür obwohl kein Kommando davor kam, aber das ist eine andere Geschichte

    Keine Ahnung, ob das schon kam- aber das hört sich an, als solltest du dich dringend mit Erziehungsmethoden auseinandersetzen.
    Es ist grundsätzlich gut, Verhalten zu bestätigen, das der Hund selber anbietet, auch nach 15 x muss es sich für noch lohnen etwas auszuführen, nur lohnt es sich dann eben nicht mehr so . Sonst lässt er es ganz bleiben :( : . Wenn er es sofort macht, dann gibt es Keks, Lob und Party, wenn er es erst ganz spät macht, eben nur ein Lob.

    In der Beschreibung des Hundes klingt auch irgendwie wenig Einfühlungsvermögen mit, er hört sich gestresst und überfordert an- da reihen sich Übersprungshandlungen aneinander und du siehst dur einen unerzogenen Hund und Erziehungsdefizite... mit dem Ansatz kommst du nicht weiter- insbesondere wenn du einen Welpen willst. Du musst ein Gefühl für Über- und Unterforderung und ganz wichtig - Stressymptomatik entwickeln.
    Erst dann kann ein Hund überhaupt Ruhe finden.

    Ruhe Bewahren, Deeskalieren, Geschirrgriff statt Halsbandgriff, Handannäherung positiv Aufbauen, Hund lesen Lernen, keine schnellen oder ruckartigen Bewegungen, langsam Herantasten, freundliche Ansprache.
    Ein Hund schnappt nicht einfach so, nur wenn eine Grenze für ihn überschritten ist (oder er in entsprechendem Alter spielen will und noch keine Beisshemmung hat).

    Trainerwechsel statt Organentnahme. Die Aussage ist ein Armutszeugnis.

    Was zuerst wie ein Rücksschritt erscheint,stellt sich nach dieser Phase meist als Entwicklungsschritt heraus.
    Manchmal reagieren die Hündinnen auch verunsichert, weil die Besitzer so verunsichert durch das vermeintliche Leid sind. Am besten ist, man geht in dieser Phase viel raus, fordert geistig und hält zur Aktvität an.

    spricht ja auch nichts dagegen unterschiedlicher Meinung zu sein
    Ich für meinen Teil sehe das halt anders und kenne sehr unterschiedliche „Hundepaare“ wo das bestens klappt. Das schließt ja nicht aus dass es bei Hunden die sich ähnlich sind öfter matched. Es geht mir schlussendlich auch nicht um welche Rasse passt, sondern darum dass man nicht immer gleich alles schwarz malen muss per Ferndiagnose (nicht auf dich gemünzt).

    Und hier gehts auch nicht ums Recht haben und jeder darf seine eigene Meinung behalten

    Ich waürde es auch auf "einige Hunde" herunterbrechen.
    Meiner esntscheidet auch individuell und definitiv weit mehr nach Geruch als Mensch erahnen kann. Klar stimmen z.B. Lauerhaltung und enorme Größe erstmal vorsichtig, aber die Entscheidung trifft letztlich die weitere Kommunikation und der Geruch.

    Ich frage mich ja, ob ich zu einer ängstlichen 7jährigen Podenco Hündin einen Boxer/Staff/Bollerkopp-Wasauchimmer-Welpen dazuhaben wollen würde.

    Wenn IHR gerne so einen Hund haben wollt, aus Gründen, die über das Optische rausgehen, das ist das eine - aber als "Gefährte" für die Hündin gibt es wahrscheinlich passendere Rassen.

    Das ist doch stark spekuliert. vielleicht hat die Hündin gerade besonders Vertrauen zu ruhigeren breitschädligeren Hunden- weiss man ja alles nicht- auch nicht, ob sie überhaupt noch ängstlich ist, oder nur früher war wegen schlechter Sozialisierung. Und die Leute suchen dezidiert keine Rasse sondern einen Mischlingswelpen aus dem Tierschutz. Da kann man sowieso keine wirklichen aussagefähigen Prognosen machen.


    Sympathie und Wesen haben nach eigenen Worten Priorität, die breite Schnauze finden sie nur hübsch- das ist unfair sich so daran aufzuhängen.

    In Bayern darf man Kat1-Hunde und deren Mischlinge nicht halten.
    Ich weiss nicht, wie es in Hessen ist. Sind dort Mischlinge auch automatisch auf der Liste?

    Dort gint es keine Kategorien und man darf, je nach Führungszeignis, mit Sachkundenachweis unter Auflagen jeden wegen Rassebeteiligung oder Vorfall eingestuften Hund führen, allerdings weicht kommunal die Hundesteuer stark voneinander ab.

    Nein, mehr Sinn macht es nicht, es ist nur eine andere Ursache für die Gelenksdysfunktion. Eine Femurkopfnekrose tritt bei kleineren Rassen gehäuft auf- je kleiner die Strukturen, desto anfälliger sind sie für Stösse etc. und desto leichter tritt eine Minderversorgung im Wachstum auf, die dann zur Nekrose führt. Es gibt auch erbliche Neigung dazu, dannn tritt es aber meist beidseitig auf.
    Therapeutisch gelten aber dieselben Bedingungen- nur bei dauerhaften Beschwerden, die physiotherapeutisch nicht behoben werden können wird der Femurkopf entfernt.

    Nichtsdestotrotz sind auch kleine Hunde von HD betroffen (Kopf/Pfanne passt nicht gut zusammen, meist aufgrund zu geringer Pfannentiefe oder zu kleiner Kopfausbildung, aber auch infolge von Traumata und anderer Fehlstellungen), nur können sie diese Schwachstelle wegen des niedrigen Gewichts leichter mit Muskelaufbau kompensieren.