Du bist dazu gekommen und hast als hundeunerfahrene Person wohl so unsicher gewirkt und dem Herrn Hund vielleicht so viele Frechheiten von Anfang an durchgehen lassen (das soll kein Vorwurf sein, du wusstest es ja nicht anders), dass er komplett Oberwasser bekommen hat (schon zb die Futtersituation).
So von Ferne würde ich was Anderes mutmassen (Achtung nur eine Vermutung anhand des Geschriebenen- aber eben eine Andere, es gibt da mehrere mögliche Erklärungen :/ )- "unsicher gewirkt", ja- auf jeden Fall. Aber mit anderer Konequenz, er meint deshalb nicht, er könne sich alle möglichen Frechheiten erlauben, sondern er versucht, zuhause für Sicherheit und Ordnung zu sorgen, wenn Herrchen nicht da ist.
Er sieht sich quasi als Stellvertreter, weil er dir das nicht zutraut.
Die Liegeplätze sucht er auf, weil es da am meisten nach Herrchen riecht und er ihn dort wieder erwartet
Jetzt ist es aber mehr als zu leicht zu sagen "dann sei doch einfach souveräner". Ziemlich mies von deinem Freund, die Verunsicherung wird doch nur immer schlimmer.
Fürs Erste: Fremdbetreuung ausser Haus.
Guter Trainer wäre gut.
Auch wäre wahrscheinlich gut, wenn du in Begleitung deines Freundes bindungsaufbauende schöne gemeinsame Sachen mit ihm machst- wie Clickern usw. Mutmassungen- ja, aber fürs Erste sind die wahrscheinlich gar nicht so schlecht, um die Sache mal aus verschiedenen Perspektiven anzuschauen- es gibt viele mögliche Erklärungen , aber auch viele möglichen Wege mit Training dagegen vorzugehen.