Beiträge von Munchkin1

    Meinem musste ich nachts den Freiraum begrenzen, er hatte eine Hausleine, weil ich den Welpen und später den ausgewachsenen Hund nicht im Bett mag.

    Und ja, wenn man sich für einen Welpen entscheidet, dann bedeutet dass durchaus, dass man eine ganze Weile deutlich weniger schläft. Ist mit einem Menschenbaby ja genauso.

    Also Wecker stellen, Krönchen richten, vlt mit den Eltern sprechen, dass man sich abwechselt und die Intervalle schrittweise verlängern

    Ich habe heute eine tolle Begegnung gehabt:

    In der Nachbarschaft wohnt ein Mali, leider unverträglich und auch nur bedingt erzogen, er gehört einer alten Dame, die ihm nicht gerecht werden kann. Es hat sich eine kleine Gruppe Verwandte gefunden, die den Hund nun öfter bewegen.

    1. Ist der Hund IMMER gesichert, kann also außer Pöbeln nichts mehr tun
    2. Gehen die Gassigänger sehr umsichtig mit dem Hund - sie weichen lieber großflächig aus, als es zu einer blöden Konfrontation kommen zu lassen.
    3. (um das geht es heute eigentlich) Tolle Absprachen! Wir kommen uns vor einem Tunnel entgegen. Es beginnt sofort grinsend von beiden Seiten aus eine Kommunikation, wer wohin will und wer ausweicht, beide Seiten bedanken sich mit einer Handgeste und gehen ihrer Wege. Zu dem Zeitpunkt hatten die Hunde sich noch nicht gesehen.

    Jo, so mag ich das. Kein Machtkampf, alles friedlich trotz Montag morgen, niemand fühlt sich benachteiligt...
    Warum geht das nicht öfter so?

    Mailo mag seine Geschirre auch nicht sonderlich, wobei ich das sehr spannend finde, denn eigentlich müsste er sie vergöttern.

    Das eine Geschirr trägt er nur zum Schutzdiensttraining, dafür fahren wir immer ein Wochenende weg und wenn er sieht, dass ich den Koffer vom Schrank hole zum packen, dreht er schon durch vor Freude. Hat er es einmal an, ist alles wieder gut und er hopst weiter auf und ab.
    Das andere Geschirr hat er ebenfalls nur für „lustige“ Aktivitäten - Schwimmen, Strand, Freilauf in uneingezäunten Gebieten, halt alles das, was ohne Schlepp nicht gut geht. Hier ist es ebenso - sobald das Geschirr an ist, dreht der Hund auf vor Lebensfreude, sieht er es aber, gehen die Ohren an den Kopf, der sinkt zu Boden, der Hund macht sich klein.

    Beide Geschirre passen, bieten genug Bewegungsfreiheit, haben Luft, er ist nie eingeklemmt worden oder so. Nur das Anlegen ist nicht seins.

    Ich liebe meinen Trainer. Lasst das nur nicht seine Frau lesen, sonst bin ich tot :pfeif:

    Heute durfte ich neben meinem eigenen Hund einmal einen weiter ausgebildeten Sporthund führen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wo der Weg hingehen wird.
    Und ich durfte bei der Korrektur eines aggressiven Polizeihundes, der nach alter Schule zum „Beißen ohne Ablassen“ ausgebildet wurde dabei sein und „helfen“. Also hoch verantwortungsvoll das Ende einer Leine halten und Hacken in den Boden stemmen und stehen bleiben :ugly: Zweck für meine Perspektive war, den Unterschied zwischen ausgebildeten Sporthund und verkorksten Diensthund zu erkennen und mein Auge zu schulen, wo Problemfelder liegen und was Lösungsansätze sein könnten.

    Also irre viel gelernt, sowohl Mailo als auch ich.
    Und erkannt: so einen Hund wie den Diensthund könnte ich nicht Händeln. Wollte ich auch nicht Händeln müssen.

    Mich stört es nicht wirklich, weil das ja sehr moderat und gut zu managen ist.
    Etwas anderes wäre, wenn er gleich unkontrolliert ausflippen und/oder verletzen würde.

    Leider habe ich dazu gesetzt, weil das bislang sehr easy und absolut kein Thema war. Ja, jetzt muss ich es leider managen und kann mich nicht mehr drauf verlassen, dass er teilt.

    Aber ein Drama ist das nun wirklich nicht

    Ist es denn üblich, das Züchter ihre Welpen vor Übergabe noch baden ? :???:

    Kenne ich eigentlich nicht so, vlt kommt das ja auf die Rasse an?
    Könnte mir vorstellen, dass kleine Hunde eher „dran glauben müssen“ also große.

    Die Bekannte mit dem armen Shi Tzu hat von der Vermehrerin den Tipp bekommen, den Zwerg mindestens 1-2x die Woche zu baden.
    Als ob der es nicht schwer genug hätte

    Das kommt drauf an, wie du spielst.

    Am Anfang haben Sohnemann und ich nur gesammelt, nicht gekämpft. Da waren Tränke und Beleber überflüssig, wurden gleich verschickt.
    Als wir mit Kämpfen anfingen, haben wir das System bisl geändert.
    Ich persönlich kann keine Glückseier, keine Sternenstücke oder so gebrauchen, Rauch lasse ich mir einen übrig. TMs nutze ich sofort und die Items wie Drachenhaut oder so sammel ich in abgezählter Menge. Ich verschicke auch Nanabbeeren und im Notfall noch normale Pokebälle, das schafft gut Platz

    Jupp, das habe ich hier auch mal erlebt, als ich noch ein Teenie war.

    Meine Eltern hatten ein befreundetes Ehepaar, die hatten drei Hunde (zwei Irische Wolfshunde und einen Tibet Terrier) und etliche Pferde.
    Natürlich hab ich da quasi fast gewohnt bei all den Tieren.

    Bis eines Tages ein „Trainer“ für die Wolfshunde kam, da die ja aufgrund ihrer Größe trainiert werden müssen. Bei dem Terrier hätte Erziehung dringend Not getan, der war dreist wie sonstwas, sprang mitten beim Frühstück auf den Tisch und leerte die Zuckerdose, aber der musste auch nicht nach außen Eindruck machen, im Gegensatz zu den Großen, die lammfromm waren, nicht einen bösen Gedanken im Kopf hatten, aber eben sehr kräftig und unausgelastet waren.

    Der „Trainer“ kam herein, beide Hunde flüchteten in den Keller, obwohl sie sonst echt freundlich waren. Der Kerl schnappte sich einen Hund, traktierte das Tier mit Tritten, weil es weggelaufen war und zerrte den Hund hinter sich am Stachelhalsband ins Freie. Was hab ich geheult bei dem Anblick.
    Ich wurde nur ausgelacht, dem Hund würde schon nichts Schlimmes passieren.
    Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er wieder, zerrte den Hund wieder rein und verschwand mit dem zweiten Hund.

    Ich bin dort nicht mehr hin, konnte ich schlichtweg nicht mehr. Ich habe immer diese Hunde vor Augen gehabt.
    Gespräch mit den Haltern war sinnlos, meine Eltern haben mit den Schultern gezuckt weil es nicht ihre Hunde waren und damit war das Thema vom Tisch.

    Manche Leute sollten keine Tiere haben.