Jupp, das habe ich hier auch mal erlebt, als ich noch ein Teenie war.
Meine Eltern hatten ein befreundetes Ehepaar, die hatten drei Hunde (zwei Irische Wolfshunde und einen Tibet Terrier) und etliche Pferde.
Natürlich hab ich da quasi fast gewohnt bei all den Tieren.
Bis eines Tages ein „Trainer“ für die Wolfshunde kam, da die ja aufgrund ihrer Größe trainiert werden müssen. Bei dem Terrier hätte Erziehung dringend Not getan, der war dreist wie sonstwas, sprang mitten beim Frühstück auf den Tisch und leerte die Zuckerdose, aber der musste auch nicht nach außen Eindruck machen, im Gegensatz zu den Großen, die lammfromm waren, nicht einen bösen Gedanken im Kopf hatten, aber eben sehr kräftig und unausgelastet waren.
Der „Trainer“ kam herein, beide Hunde flüchteten in den Keller, obwohl sie sonst echt freundlich waren. Der Kerl schnappte sich einen Hund, traktierte das Tier mit Tritten, weil es weggelaufen war und zerrte den Hund hinter sich am Stachelhalsband ins Freie. Was hab ich geheult bei dem Anblick.
Ich wurde nur ausgelacht, dem Hund würde schon nichts Schlimmes passieren.
Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er wieder, zerrte den Hund wieder rein und verschwand mit dem zweiten Hund.
Ich bin dort nicht mehr hin, konnte ich schlichtweg nicht mehr. Ich habe immer diese Hunde vor Augen gehabt.
Gespräch mit den Haltern war sinnlos, meine Eltern haben mit den Schultern gezuckt weil es nicht ihre Hunde waren und damit war das Thema vom Tisch.
Manche Leute sollten keine Tiere haben.