Das ist eine böse Entscheidung, aber versuch mal, deine Emotionen hinten an zu stellen.
Was würde dein Hund wollen?
Kommt er jetzt mit steigenden Temperaturen, die den Organismus nochmal anders belasten, noch halbwegs unbeschadet durch den Tag oder macht ihm das eher zu schaffen? Wie war es vor dem akuten Schub?
Ich würde da perspektivisch schauen - wenn der im Sommer ohnehin eher Schwierigkeiten hatte, jetzt aktuell nicht mehr gut beisammen ist, ohnehin schon recht alt ist - würde ich mir das nicht mehr lange anschauen.
Blutbild und Organe können eine Ursache finden, richtig. Aber was dann? Tabletten.
Du sagst, dass 200€ viel Geld für dich sind (nicht böse gemeint - sind sie für mich auch, ganz ehrlich) - beantworte für dich, nicht für uns hier: könntest du dir denn dann eine Tablettengabe bis ans Lebensende des Hundes leisten?
Die vlt nicht die Erleichterung bringen, wie erhofft, weil die kommende Hitze schon ihren Tribut fordert. Oder sie wirken doch und kaufen dir noch ein wenig Zeit.
Wie es ausgeht, WENN überhaupt etwas gefunden wird, wirst du erst einige Zeit nach der Gabe erfahren. Also nach den Untersuchungen und der Gabe.
Geh mal in dich, was du wirklich leisten kannst und willst und was der Hund noch davon haben kann.
Übrigens soll das echt nicht böse sein, einfach nur deine Gedanken mal sortieren