Mailo hat das Konzept des Wachsens noch nicht ganz verstanden.
Er kann problemlos akzeptieren, dass jemand an uns vorbei geht, läuft, rennt, fährt.
Wird er angelockt, dann mutiert er augenblicklich wieder zum Welpen und wirft sich zum Kuscheln bereit. Ist ja nicht so, als wäre dieser Hund ein geliebtes Familienmitglied, dass täglich von mindestens 8 Menschen beschmust wird.
Er möchte jedoch die innere Gewissheit haben, dass er jederzeit gehen kann, sonst sieht er Festhalten von Fremden zB als Spielaufforderung und dann kann das Kuscheln kippen, er fängt dann manchmal an, recht rabiat zum Toben aufzufordern.
Generell halte ich es so, dass ich Kontakt nur nach Erlaubnis zulasse, damit keine Erwartungshaltung entsteht und damit ich die 45kg geballte Liebe in korrekte Bahnen lenken kann.
Denn für einen Laien kann das „Kippen“ unvorhersehbar und unberechenbar wirken, und ich lebe da mit dieser Art Hund lieber safe than sorry