Dieses Prinzip (ist ja nicht ein einziges Signal, sondern je nach Qualität der Korrektur auch anders umgesetzt natürlich) ist das gesamte Leben, da hast du recht. Ich nutze wenig Signale im Alltag. Dafür hab ich so Hunde, die immer ansprechbar sind und für fast alle Lebensbereiche wenig Erinnerungen daran brauchen, was sie nicht tun sollen. Bei dem was sie tun, freue ich mich wenn sie da sie selbst sind in allem - also verrückt *lach.
Klingt total kompliziert [...]
Eigentlich nicht, es klingt einleuchtend.
Irgendwie finde ich mich manchmal nicht so richtig zurecht in dem ganzen Dschungel an Möglichkeiten (also im SInne von "positiv aufbauen" und "unter Signal stellen").
Dabei lässt sich vieles dann vielleicht doch über die Beziehung lösen.
Natürlich!
Ich sag so - einfach runtergebrochen:
Leben ist Feedback. Und das gibts von mir positiv wie negativ. Und ich persönlich bin auch wenig Freund davon, alles Mögliche auf verschiedenen Konditionierungswegen aufzubauen (im Sport schon, aber nicht im Alltag). Ich mag entspannt sein, meinen Hunden auch nicht immer sagen „Tu dies, tu das“, stets kontrollieren und alles schneller sehen als der Hund - mich stresst das! (Kein Angriff gegen Menschen, denen das Spaß macht)
Da Hunde keine Roboter sind, ist eine normale soziale Interaktion- mit genau so klar gesetzten Grenzen - der effektivste und stressfreieste Weg.
Aber: wie gesagt ich spreche von mir, das muss nicht für jeden gelten. Und man sollte den Weg für sich und den Hund finden, mit dem man sich wohlfühlt und der gleichzeitig auch beim Hund ankommt und auch der Hund sich wohlfühlt.