Beiträge von Hummel

    Darkshadow,

    Ich versuche immer, wenn ich etwas sage, es möglichst gut zu begründen. Manchmal faktisch, manchmal aus Erfahrung. Ist ja auch nix Schlimmes dran, bei manchem auch aus Erfahrung zu reden.
    Ich habe auch nichts gegen Dich, wenn du Happy Dog fütterst ;) Da soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden.

    Aber: Kannst du denn - außer mit der Tatsache, dass es deinem Hund gut geht damit - noch einen wirklichen Grund nennen, warum dir dieses Futter gefällt? Was an der Zusammensetzung, den Zutaten, an der Dosis der Vitamine, dem Gehalt an Asche, Fett, Eiweiss - was weiß ich!? Also ein eher faktischer Grund. Gibts den??

    (Wenn nicht, ist das ja nicht schlimm. Aber es würde mich wirklich interssieren. Da du ja auch betonst, an einer Diskussion interessiert zu sein. Bitte, ich möchte nicht den Grundstein für neuerlichen Stress legen. Aber es interessiert mich sehr - da du ja sehr engagiert bist und ich mir überlege, woher diese vehemente Überzeugung kommt.)

    Wenn man aufpasst, dass der Hund nicht versucht, den harten Beinknochen zu FRESSEN ist alles in Ordnung. Das Mark an sich ist gesund und für die meisten Hunde eine wahre Köstlichkeit. (Es gibt allerdings auch welche, die sensibel reagieren).
    Also ich schaue, dass Pepe nur vorsichtig das Fleisch abnagt und dann mit der Zunge das Mark rausschlabbert. Das ist für ihn einHochgenuss und dann kommt der Rest (kahler Knochen) weg.

    Zusätze brauchst du nicht, wenn du abwechselungsreich barfst, der Hund gesund ist und vor allem, wenn er auch noch FeFu bekommt.
    Nur Öl vielleicht - das ist immer gut (solange es nciht zu viel ist).

    Ich selber bin ein Fan von ner Kur (also ca 4 Wochen am Stück) und dann nix mehr aufs Jahr gerechnet. Vielleicht auch 2x/Jahr. Aber sonst...

    Der Doc hat mir jetzt allerdings wegen Pepes Rücken zu durchgängiger Gabe von Grünlippmuschelextrakt geraten. Na gut. Das ist dann was anderes.

    Ein anderes, energiereicheres Futter geben ;)
    Nein, mal im Ernst. Schau doch mal, welches Futter passen würde - oder (was ich wohl machen würde) frag doch bei Lupovet einfach mal nach? Ich kenne übrigens kein Futter, das beim Bedarfsrechner von hundundfutter gut wegkommt.
    Nimmt dein Hund denn wirklich ab mit dem Futter oder ist er schon immer so gewesen? Wenn ja musst du ihm mehr Energie geben. Am besten mehr Fett.

    Obst ist prima! am Stück gesunders Knabbern und pürriert kann der Hund auch die Vitmanie aufnehmen (das geht nicht, wenn das Obst frisch am Stück ist). Eine Karotte ist auch immer ein tolles Stückchen zum Knabbern und Zähneputzen!

    Weintrauben und Rosinen... naja ;) davor wurde ja schon eindringlich gewarnt.

    Und was ist, wenn du statt TroFu für die Notfälle gute Dosen nimmst? Bsp: Herrmanns Bio Fleisch, Boos, Terra Canis oder so? Dosen halten sich ewig auch ohne Zusätze und man bricht wirklich nur die Menge an, die man braucht! Zusammen mit ner Gemüse-Flocke (Lunderland, Herrnanns) ohne Getreide kommt das deinem BARF doch auch sehr nahe.

    Wenn man kein besonderer Fan von synthetischen Vitaminen ist, dann wird man weder dem Markus Mühle, noch den anderen (vor allem Ami-Sorten) etwas abgewinnen können. Und das die THP das so sieht spricht für sie und wundert mich eher weniger. Gerade wenn man entgiftet ist es je natürlicher desto besser. Nun hatte ich mal das cdvet und das ist durch seine "Natürlichkeit" ja auch nur sehr kurz haltbar. Finde ich prinzipiell prima. Nur man muss einfach in Kauf nehmen, dass, wenn man selten TroFu füttert, evtl etwas wegschmeißen muss.

    Das MM hat meiner Meinung nach - vor allem, seit die den Weizen rausgenommen haben - die Zusammensetzung echt recht gut.

    Das Aras (NaFu und TroFu) könnte also eine Alternative für dich sein. Ich persönlich finde die ZUsammensetzung des TroFu zwar nicht so gelungen, aber du weißt doch wie es ist. Es geht wie so oft an dieser Stelle um persönliche Meinungen.

    Was empfiehlt dir denn die THP? cdvet?

    Die Pellets vom MM sehen übrigens genauso aus wie die vom Lupovet SpeckWeg.

    Die Vets haben - genau wie die Mediziner für Menschen - keine spezifische Ernährungsausbildung. Ich habe schon von Vets persönlich erfahren, dass sie ein einziges Seminar über Ernährung hatten udn das war gesponsort von den großen Konzernen, die die allseitsbekannten Tierarzt-Marken herstellen. Daher kann man, finde ich, wohl nicht so pauschal sagen: "Die haben das studiert, also müssen sie es wissen."

    Nun gibt es mittlerweile immer mehr - aber im Vergleich immer noch sehr wenige TÄ, die sich extra mit Ernährung befassen. Und die sind dann dafür, Tiere (ebenso wie MEnschen) mit frischer, "echter" Nahrung zu füttern.

    Im Übrigen ist Fertigfutter noch nicht wirklich lange auf dem Markt (knapp 60 Jahre etwa) - daher finde ich es seltsam, dass über Rohfutter/Frischfutter (egal ob roh oder gekocht) so gesprochen wird, als sei es eine Modeerscheinung. Es ist ja wohl eher andersherum!?