Beiträge von Hummel

    Ines

    Hmm :???: Ich hatte jetzt "erst" zwei Mal eine Lieferung vom Tierhotel (einmal 12 und einmal 17 Kilo - das reicht für meinen inkl der anderen "Quellen" für ein ganzes Jahr). Und da war jetzt nicht mega-super-viel Fleisch an den Knochen, aber doch was mehr als auf dem Foto, was du eingestellt hast vom Cooperchen mit der Rippe.
    Naja, ich kann ja nix anderes berichten...

    Du kannst sehr gut beides geben. Ich kenne viele Menschen, die zB morgens Trockenfutter geben und Abends dann Nassfutter oder was Frisches (Fleisch mit Gemüse entweder roh oder gekocht).
    Es sollte nur zwischen dem Trockenfutter und dem Nassfutter mindestens 8 Stunden liegen. Denn: Die beiden Futtersorten haben unterschiedliche Verdauungszeiten. Daher sollte man nicht beides zusammen in einen Napf tun (wobei es auch genug Hunde gibt, die so robust sind, dass sie es vertragen). Sensiblere Hunde können dadurch Bauchkrämpfe oder Blähungen bekommen.

    Wenn der Hund Nassfutter noch nicht kennt/gewohnt ist und bisher immer nur eine Sorte Futter bekommen hat, kann es schon sein, dass die erste Zeit verdauungstechnisch etwas "turbulent" wird. Was aber nur daran liegt, dass sich das Verdauungssystem darauf einstellen muss. Das sollte sich nach ein paar Tagen bis wenigen Wochen komplett erledigt haben. Und wie gesagt: Ein Verdauungssystem, das viele verschiedene Futter bekommt wird immer flexibler sein als eines, das immer nur eine Futtersorte bekommt.

    Füttere sogar tageweise manchmal Trockenfutter, obwohl mein Hund normalerweise Rohfutter (BARF) bekommt. Geht alles. Und wenn ich mal total verpennt habe, was aufzutauen, dann gibts auch immer eine Notration-Dose im Büro ;) Und auch das klappt prima.

    BARFen wird Dir sicher Spaß machen. Mein Hund LIEBT es, ist total aufgeblüht und ehrlich gesagt: Das bißchen Mehraufwand (lange nicht so viel, wie man meint) macht wirklich Spaß, weil der Hund es einem dankt.

    Das "Natural Dog Food" von S. Reinerth und das "B.A.R.F. artgerechte Rohernährung für Hunde" von Schäfer und Messika sind super. Das "artgerechte Rohernährung für Hunde" von S. Böhm habe ich auch, ich mag es sehr, es ist nur nicht so ausführlich. Dafür weniger SChnickschnack drin.
    Alle gibts bei Amazon.de

    Aber: Es gibt auch Fertigfutter ohne Menadion (K3) was wirklich gut ist. Schau mal bei http://www.ardengrange.de oder http://www.bestes-futter.de oder bei http://www.platinum-hundefutter.de
    Alles sehr gute Welpen, Junghund und Adultfutter. Nur, falls du mit dem BARFen noch warten möchtest aber vom Belcando weg.

    Einweichen für ein besseres Sättigungsgefühl? Hm, weiß nicht. Denn sonst quellen die Kroketten ja im Magen auf. Aber es schadet ja auch nicht. Kannst du ja probieren.

    Du könntest evtl eine Zwischenmahlzeit geben, die aus frischem Gemüse und Obst und zB Naturjoghurt besteht. Das füllt den Magen.

    Das mit dem Großhungern stimmt! Wegen der Schnelligkeit des Wachstums und der Belastung der Bänder, Sehnen und Gelenke.
    Belcando klingt von der Zusammensetzung her okay, ich würde es aber nicht füttern. Mich persönlich würde der viele Weizen (Allergieauslöser) und der RohAschewert an der Obergrenze stören. Habe leider nicht gefunden, welche Konservierungsmittel die nehmen.

    Gerade gab den LunderlandGemüsemix mit MicroMineral, Pansenmehl, Walnussöl, Hüttenkäse

    und seinen Herz- und Schmerztabletten und Grünlipppmuschelextrakt.

    Heute abend gibts dann nen Putenhals.

    lankwitzer

    Versuch es doch mal mit Pansenmehl und Micro Mineral. Bei mir sah es nämlich ähnlich aus früher. Aber mit diesen beiden "Zugaben" evtl auch Hüttenkäse oder Joghurt läufts. Ich finde die Kombi süß-frisch mit muffig-getrocknet zwar nicht gut - aber Pepe steht total drauf! Und dieses MicroMineral (von cdvet) hab ich erst seit kurzem aber er bettelt sogar nach...

    Erfahrung habe ich nicht mit diesen Dosen. Aber ich glaub schon, dass die gute Qualität haben. Die Analysewerte sprechen auch dafür, dass nur das drin ist, was die schreiben.

    Das wurde meiner Meinung nach erst von Futtermittelherstellern verbreitet, weil es so praktisch ist, dass der Kunde für immer Kunde bleibt, aus Angst zu wechseln. Und wenn man lange genug nur ein Futter gibt und sich der Verdauungstrakt des Hundes erstmal auf dieses eine Futter eingestellt hat (immer exakt die selben Zutaten in exakt der selben Kombination), dann kann es tatsächlich zu Problemen kommen bei der Umstellung. Das widerrum führt zur "Produkttreue". Das ganze ist ein bißchen einen Art Kettenreaktion.

    Es mag sicher immer sein, dass es Sensibelchen gibt. Aber als "Grundsatz" ist das ein Ammenmärchen.