Also: Kein rohes Schwein. Soviel ist richtig. Und: NIEMALS gekochte Knochen geben.
Wenn ein Hund keine Knochen gewohnt ist, kann das zu üblen Verdauungsproblemen führen, wenn der Fertigfutter-gewöhnte Magen plötzlich die harte Knochensubstanz verdauen muss. Das bedeutet:
Entweder gewöhnt ihr jetzt den Hund langsam an Knochen.
Das geht so. Erstmal nur ein paar Tage rohes Fleisch geben - damit "die unbekannte, natürliche Nahrung" überhaupt gut akzeptiert wird. Dann anfangen (und wirklich eine Weile = zwei Wochen mind. geben) weiche ganz kleine Knochen wie Hühnerhälse oder auch Hühnerflügel oder Knorpel wie Rinderkehlkopf. Dann kann man langsam steigern zu weichen, gut verdaulicheren aber schon größeren Knochen wie Kalbsrippe, Kalbsbrustbein etc pp
Oder (wenn ihr das nicht wollt und der Fellnase trotzdem verantwortlich einen Knochen an Weihnachten geben wollt) ihr besorgt einen Knochen, von dem euer Hund nicht soviel Knochenmasse abnagt - dann ist er trotzdem beschfätigt aber ihr braucht keine Sorge vor Verstopfung, "Knochen-Kot*en" o.ä. zu haben.
Dafür eignen sich ganz hervorragend Kalbsgelenkknochen. Die sind sehr groß und schwer (aus der Mitte dieser Knochen werden sonst Markknochen gemacht, aus den Gelenk-Enden die Sandknochen) und wenn man sich die mit noch gut Fleisch dran (wichtig) beim Metzger bestellt, hat der Hund ein langes Vergnügen!! Nur bevor er richtige Stücke vom Knochen selber abbeißt sollte man das Ding einem ungeübten Hund dann wegnehmen.
Das ist meine Meinung und Empfehlung dazu als Barfer. 