Beiträge von Hummel

    Ich würde tageweise wechseln, wenns der Hund verträgt.

    Bei uns gibts auch zum Rohfutter ab und zu FeFu (TF und NF). Aber zusammen mischen würde ich die beiden Futtersorten nicht. Ne richtige Begründung hab ich für diese Ansicht nicht. Mehr so Bauchgefühl.

    Also füttern nach dem Motto: Heut ist Canis Alpha Tag, morgen Magic-Tag, übermorgen Fenrier-Tag und dann wieder von vorne. Kann man machen. Man muss nur schauen, dass der Hund dadurch nicht mäkelig wird. Ansonsten: Jedem Tierchen sein Pläsierchen! :D

    Pansen zählt (ist ja ein Magen) nicht zu den Innereien (Herz ist auch Muskelfleisch!), den kann man schon 2-3x/Woche geben. Aber den grünen, ungewaschenen. Leber und Niere und Milz (das sind die Innereien, bei denen man vorsichtig sein sollte) eher sogar alle 2 Wochen nur eine Portion, weil es zum einen ausleitende Organe sind mit hoher Belastung und zum anderen weil gerade Leber einen extrem hohen Gehalt an Vitamin A hat.

    Die Gräten beim Fisch kann man mitgeben - ist auch kein Problem. Meiner bekommt zB nen ganzen Hering oder Sardine mit Koppf, Innereien und Schwanzflosse.

    Ich finde, das klingt gut. Würde nur einen Tag pro Woche machen, bei dem es eine Woche Fisch und die nächste Woche Leber gibt. Aber sonst find ichs gut.
    Ich persönlich gebe nicht so viele Nüsse. Aber das ist Ansichtssache.

    Der Hundebesitzer in dieser Situation hat es auf jeden Fall sehr schwer!! Das stimmt und ich wünsche ihr wirklich von Herzen alles Gute! Es geht mir auch wahrlich nicht darum, dieser armen Frau noch den Zeigefinger auszustrecken, jetzt, wo es sowieso zu spät ist. Nichts liegt mir ferner.

    Und ich habe auch nicht gesagt, dass das Futter der einzige Grund für die Erkrankung ist. Worauf ich hinaus möchte ist eher prinzipieller Natur - nicht speziell auf diesen Fall gemünzt. Nur es gibt unglaublich viele Fälle wie diesen.

    Jetzt mal im Ernst: Würdest du nicht sagen, dass gute Ernährung gesünder hält als minderwertige Ernährung? Darum geht es doch und um nichts anderes!

    In diesen Futtern sind fast ausschließlich Nebenprodukte. Gerade bei pflanzlichen ist es ausdrücklich Abfall - absolut gegen die Natur des Hundes. Ich hab das Zeug selber gefüttert. Damit er das Zeug frisst, werden Geschmacksstoffe zugegeben. Und Salz. Das Futter besteht zum allergrößten Teil aus Getreideabfall - für einen Fleischfresser! Und es wird unglaublich viel Chemie zugegeben. Steht sogar auf der Packung - nur in verklausulierten Formulierungen.
    Das KANN doch nicht gut sein.

    Meine TÄ und auch meine THP (jetzt hier in Köln, aber auch schon der bei dem ich in München war und auch der bei dem ich in Bonn war!!) warnen jeden vor dieser Art Futter. Nicht ohne Grund. Sie haben sich aber auch weitergebildet.

    Es geht nicht darum, dass jemand meiner Meinung sein muss und füttern muss, wie ich es tue. Aber es geht doch nur darum, prinzipiell zu verstehen, um was es geht. Wenn mich jemand nach einer Futterempfehlung fragt, und gewissen Einschränkungen macht (Preis, nicht aus dem Internet, kein Kaltgepresstes oder wie auch immer), dann empfehle ich oft Futter, die ich selber nie geben würde - aber sie sind in Ordung und wirklich vertretbar! Um was anderes gehts mir nie.

    Du bist, was du isst. Ernährung ist ein wichtiger Faktor der Gesundheit. Bei Mensch und Tier.

    Soll ein kranker Mensch Dosensuppen essen oder frisch bereitete Nahrung? Was ist wohl gesünder?


    Solches Fertigfutter gibts seit rund 60 Jahren. Seitdem ist die Anzahl der Diabetes, Krebs, Allergie- und Lerber-Nieren-Probleme dastisch hochgegangen.

    Dank medizinischer Technik leben die Hunde auch länger - alles unbestritten. Aber das würden sie auch, wenn es weniger solcher Krankheiten gäbe.

    Ich befürchte, dass es müßig ist, hier weiter zu diskutieren. Es würde schon reichen, wenn man die Grundsätze gesunder Ernährung (1. möglichst artgerecht und 2. ohne Chemie) auf den Hund überträgt, um ihn gesund zu ernähren. Egal mit welcher Marke, Hautpsache, sie entspricht den beiden wichtigen Kriterien.

    Ich würde nicht so reden, wenn ich nicht am eigenen Leib gespürt hätte, wie schlimm es ist, wenn der Hund sehr krank wird. Und ich wäre nicht so davon überzeugt, dass es an der Ernährung liegt, wenn ich nicht gesehen hätte, wie gut meinem Hund sein neues Futter tut. Denn alle Werte haben sich nach der Gabe guten Futters wieder normalisiert und er hat keine neuen Geschwulste mehr.

    Ich hoffe, dass keiner diese Arfahrung selber machen muss. Denn ich hab mir damals verdammte Vorwürfe gemacht, dass es meinem Hund so schlecht geht. Und dass ich nicht früher drauf gekommen bin.

    papiline
    Ich habe das Gefühl, dass aus dir in diesem Posting nur Trotz gesprochen hat. Der Trotz zu sagen: "Ich füttere diese Futtersorten und ich werde mir von euch kein schlechtes Gewissen einreden lassen".

    Warum? Hat man jemals ausgelernt? Kann man nicht über den eigenen Schatten springen und sich selber eingestehen: Okay, ich hab es gut gemeint, aber es geht noch besser?

    Wenn du nur einen einzigen Blick darauf verschwendet hättest, dich mit der Materie auseinander zu setzen, dann würdest du deinen Hunden solches Futter nicht geben. Bin ich fest von überzeugt.

    Also bitte: Warum motzt du rum und kämpfst einen Kampf, der unnötig ist!?
    Kein Mensch (und kein Tier) wird NUR vom Essen krank. Aber es gibt nun mal Lebensmittel und Stoffe, die ein Tumorwachstum begünstigen (zT weil sich Tumorzellen von sowas ernähren). Andere Dinge wie zuviel Salz oder falsches Eiweiss belasten die Inneren Organe so stark - da ist es Glück, wenns gut geht.

    Lebewesen mit robuster Gesundheit (genetisch) wirft fast nichts um. Denen kann man fast alles geben. Aber: KEINER weiß es vorher. Und wenn die Gesundheit nicht so unumstößlich ist, dann hilft gute Ernährung.

    Besser kann ich es nicht erklären. Es ist traurig, dass manchmal alleine Zuhören schon zu viel ist. Ein letztes Mal: Es geht hier nicht um Schuldzuweisung. Okay???

    Janek
    Egal ob Mensch oder Tier. Die Ernährung beeinflusst die Gesundheit. Das ist so.
    Und das man etwas gerne mag (auch hier: EGAL ob Mensch oder Hund) heißt nicht, dass es gut ist. Oder würdest du sagen, von Bier, Schokolade und Zigaretten zu leben ist gut für einen Menschen, nur weil es viele gerne mögen?? - Ich denke mal, dass du das nicht sagen würdest.

    Ich sehe es so wie Anette und es geht auch nicht darum, Schuld zu verteilen, sondern zum Nachdenken anzuregen. Nur wenn man täglich Dinge liest, die man so gar nicht nachvollziehen kann, dann ist man auch mal "nur Mensch" und antwortet nicht immer diplomatisch. Und Anette ist sonst echt eine der Diplomatischsten. Also nicht gleich gegen meckern. Es ist NUR GUT GEMEINT.

    Von mir aus auch ALLES GUTE für die süße Fellnase!!!!!