Beiträge von Hummel

    Zitat

    Tja, wem die Argumente ausgehen, der wird eben ausfällig!

    Das unterschreibe ich.

    Es wäre doch viel angenehmer, sich sinnvoll über Sachen zu unterhalten. Es gibt zu vielem unterschiedliche Meinungen! Und das hat immer einen Grund. Hier ist ein guter Platz, sich genau darüber auszutauschen!
    ;)
    Banane wirkt auch für Menschen stopfend - und ist nicht ungesund. Es kommt doch immer auf die Menge an. Wie bei allem.
    Meine Tierärztin findet übrigens mit Sinn und Verstand zubereitetes Rohfutter und Selbstgemachtes Futter sehr gut! Aber erst, nachdem sie sich speziell dazu weiterführend informiert hat, wie sie selber sagt.

    Wer in ein Forum geht muss doch damit rechnen, dass es unterschiedliche Meinungen gibt. Du hast Dich augenscheinlich persönlich angegriffen gefühlt.
    Also wenn Du Dich beruhigt hast (und Dich für Deine Beleidungen entschuldigst, denn die sind wirklich indiskutabel und für erwachsene Menschen nicht akzeptabel!), dann wird sich sicher ein neue Diskussionsgrundlage ergeben auf der es Sinn und Spaß macht, sich auszutauschen.

    Was meinst du? ;)

    Ich bin mittlerweile ein "kommt drauf an" :D

    Persönlich füttere ich fast kein Getreide. Hat 2 Gründe. Erstens reagiert mein Hund immer mal wieder auf Fertigfutter mit Getreide, indem er sich die Beinchen wund leckt und kaputt beißt. Zweitens geht er mit Getreide sofort auseinander wie ein Hefekuchen.
    Ich habe mit meiner Tierheilpraktikerin schon vor einigen Monaten (oder schon ein Jahr??) über das Thema gesprochen und sie sagte mir, dass in ihren Augen Getreide für den größten Teil der Hunde nichts weiter als ein billiger Füllstoff und ein billiger Energielieferant (Kohlenhydrate) ist. Hunde bräuchten kein Getreide um gesund ernährt zu sein. Desweiteren ist sie jemand, der von der entzündungsbegünstigenden Wirkung von Getreide ausgeht. (Einige meiner Bücher stimmen damit überein.)

    An meinem Hund sehe ich, dass ihm weitestgehend getreidefreie Ernährung gut tut.

    Aber: Ich kenne auch Hunde, die einen so hohen Energieverbrauch haben, dass sie ohne Getreide wirklich abnehmen würden.

    Das Getreide muss eben aufgeschlossen werden (in FeFu ists das, bei Frischfutter muss es gekocht oder zumindest zerstoßen und aufgeweicht werden) und hat wohl eine längere Verweildauer im Darm - was widerrum ein gutes Milieu für Bakterien und Parasiten bietet.

    Also ich glaube nicht, das Getreide per se schlecht ist, aber schon, dass die meisten Hunde ohne Getreide gut bedient sind.

    Edit: Das Sprichwort "Den sticht der Hafer" kommt ja sicher auch nicht von ungefähr. Ich weiß es nicht - habe es auch nur gehört - aber die pflanzlichen Eiweisse aus dem Getreide scheinen wohl auch Hyperaktivität fördern zu können oder zumindest eine andere Art von Energie zu liefern als es Fleisch tut. Dass getreidefreie Fütterung Hunde schon ruhiger bekommen hat, habe ich auch schon mehrfach gehört, einmal auch mitbekommen.

    Das geht sicherlich - erfodert nur unter Umständen eine wenig Umstellungszeit. Es ist sicherlich gesund und hält den Verdauungstrakt fit.

    Aber: Ich würde als Zugabe zum Trockenfutter eher den Hauptaugenmerk auf Fleisch legen, da in den meisten handelsüblichen Trockenfuttersorten recht wenig davon drin ist. Zugesetzt mit etwas Calcium. Klar - dazu kann es auch noch etwas Gemüse oder Obstbrei geben, mal Quark, Kartoffel... was der Fellnase schmeckt.

    Die Tipps der Vorschreiber finde ich auch gut. Nur mit Knochen wäre ich am Anfang vorsichtig. Lieber erst nach einer Weile mal mit kleinen, weichen Knochen (Hühnerflügel und -Hälse zB) probieren, denn damit haben Fertigfutterhunde am Anfang mangels genug Magensäure oft noch Problemchen.

    Ich glaube, dass man sich in dieser extrem hochverarbeiteten Form, wie die Bohnen in den Kroketten von BF vorliegen, keine Sorgen um Blähungen machen muss. Bei Kohl ists auch hauptsächlich ein Punkt über den man nachdenken sollte, wenn man ihn roh geben will. Manche Hunde vertragen aber auch das. Hängt mMn einfach oft am Hund...

    Ich glaube auch, dass das geht.

    Es gab hier letztens sogar mal nen Thread, in dem die Theorie aufgestellt wurde, dass es evtl sgar gar nicht schlecht sei, das Futter (natürlich nur gut gelagert) eher näher am MHD zu verfüttern -weil die angegebenen Gehalte an Vitaminen ja bis zum MDH garantiert sein MÜSSEN. Daher ist wohl die Dosierung bei der Produktion noch deutlich höher - denn die Zeit verflüchtigt ja die Vitamine. Naja - macht Sinn - aber ob es so ist, kann ich nicht sagen. :???: Aber es wird sicher okay gehen, das Futter gut verschlossen so zu lagern für die Monate.

    Also ich finde, mit den beiden Marken hast du dir sehr gute Marken ausgesucht- soviel vorweg. :D

    Den 7 moantigen Hund würde ich ehrlich gesagt einfach nur mit Lupovet füttern. Mit dem ganz normalen Sporty. Das ist auch vom Mineralienverhältnis und dem Energiegehalt für Junghunde gut geeignet. Der 9Jährige kann sicherlich auch problemlos das Platinum bekommen - gerade bei Mäklern ein echter Hit ;) . Das würde ich dann dem anderen erst ab ca 12-14 Monaten dazu geben. Mit der absoulten Menge des Ca im Verhältnis zum Phosphor UND im Verhältnis zur Energie - damit habe ich mich auch erst seit Kurzem beschäftigt. Aber: Man lernt nie aus und es macht ja Spaß mehr zu erfahren (ist doch super, dass es Menschen gibt, die Ahnung daovn haben und die auch teilen).

    Also - nun weißt du, wie ich es machen würde. Laut Lupovet ist sowohl das Sporty als auch das IBDerma Hyposens für Welpen und Junghunde genauso geeignet. Das SpeckWeg empfehlen die selber nicht für Welpen und Junghunde. Daher würde ich das auch erst etwas später geben, wenn der Knochenapparat ausgewachsen und ausgehärtet ist und die Muskeln da sind.

    Supi! Klingt doch prima! :D

    Ich kann mich Lina nur anschließen. Einen Kalbsknochen würde ich nur nach vorheriger, brav und zügig verspeister Mahlzeit geben - auch, wenn es an dem Tag dann etwas mehr war. Und der nächste Tag - da würde ich vielleicht schon aus Prinzip erst abends was geben - dann ist auch wieder genug Hunger da und du gibst dir selber nicht den Frust (und dem Hund unwillkürlich auch gleichzeitig den "Triumph"), dass die Kleene verweigert. (Habe ich gaanz lange so gemacht und heute teilweise immernoch - alle paar Wochen testet der Herr nämlich immer noch, ob re nicht evtl einfach mäkeln könnte. Ich befürchte, das wird er sogar solange machen, bis er eines Tages das Zeitliche segnet.)