Beiträge von Hummel

    Eben gab es die letzte Lefzen-Portion mit gemixtem Grünzeug, Eigelb und Lachsöl und MicroMineral.

    Grade "tötet" er ein Stück Rinderknorpel.

    Und heute Abend darf er noch einen Markknochen ausschlecken.
    *Schlemmertag*

    (Frauchen musste Platz schaffen, weil sie gestern eine konplette Rinderzunge bekommen hat *Jubel* und das wird dann wohl der Hochgenuss schlechthin...)

    Hm - wieso sollte man beim Barfen 3 Portionen geben müssen? Das stimmt nicht! Einige geben 2, einige 3 aber manche (ich auch meistens) nur eine Portion am Tag. Dann da alles zusammen.

    Ich denke, dass solltest du so mcahen wie es 1. dein Hund gut verträgt und es 2. dir gut in den Kram passt.

    An den fleischigen Knochen ist ja auch das Fleisch shcon dran! Da muss man nicht unbedingt extra Fleisch geben. (Kommt natürlich auf den Knochen an...)

    Hi!

    Also wenn du dich wirklich fürs BARFen interessierst, solltest du rohes Fleisch (auch Pansen) und frisches Gemüse geben. NIchts fertiges, nichts trockenes. Alles andere ist kein BARFen, sondern irgendeine andere Variante von Mischfütterung. Aber muss ja nicht schlecht sein! Ist nur fürs Verständnis, weil mir aufgefallen ist, dass jeder, der dem Hund ab und an ein Stück Fleisch gibt glaubt, zu BARFen.

    Frisch und roh - gerade bei Pansen - ist das Fleisch am wertvollsten. Aber gerade an grünen ungewaschenen Pansen gewöhnt man sich schnell und die Hunde lieben es so sehr, dass es meist innerhalb kürzester Zeit "eingeatmet" ist.

    Man geht normalerweise von einer "Ausgangsration" von 2% des Körpergewichtes pro Tag (gesamte Ration inkl Gemüse!) aus für einen erwachsenen Hund (ist deiner noch ein Welpe/Junghund??? Dann ists anders!).
    Wenn du nun 50% der Tagesration an Trockenfutter morgens gibst, brauchst du auch nur noch 50% der Tagesration an Rohfutter abends zu geben. In unserem 2% Beispiel also 1% des Körpergewichtes. Beispiel 20 Kilo Hund mit 50% Teil-Rohfutter: 200 Gramm pro Tag.

    Das Rohfutter sollte normalerweise aus 70% Fleisch und fleischigen Knochen (ca 3-4x/Woche geben die meisten Knochen, es gibt auch einige, die mehr geben) und zu 30% aus frischem pürriertem Gemüse Mix bestehen. Am besten ists, 3 verschiedene Gemüse - dabei immer ein grünes! - zu mixen. Besonders geeignet sind: Zucchini, Salate, Möhren, Gurke, Kürbis, Staudensellerie und Fenchel. Man kann auch immer mal ein Gemüse gegen ein Stück Obst eintauschen. Sehr gut sind Äpfel, Birnen und Beeren.

    Zur Gemüseration sollte immer ein TL kaltgepresstes Öl mit besonders vielen ungesättigten Omega3 Fettsäuren (die Omega6 Fettsäuren bekommt der Hund aus dem Fleisch). Besonders geeignet sind: Lachsöl, Rapsöl, Leinöl.

    Das Fleisch sollte nach Möglichkeit von drei verschiedenen Tieren gemischt gefüttert werden. ZB Rind, Geflügel und Fisch. Oder Lamm. Oder Wild. Oder Kaninchen :D - die Liste kann ja lang sein. Aber drei verschiedene bieten eine gute Mischung an unterschiedliche Aminosäuren.

    Wenn du das alles beim Metzger aus der Theke kaufst, wirst du schnell arm. Ich mache es meist so: Geflügel hole ich frisch, eigentlich immer Bio 1xWoche. Für wichtige und gesunde Sachen wie Pansen muss man manchmal einfach zum Schlachthof fahren - manchmal ist der Dorfmetzger auch so nett und bringt es einem von dort mit. Ich würde nicht auf Pansen (roh, grüne und ungewaschen!!) verzichten wollen.

    Gute Bestellmöglichkeit hat man finde ich bei
    http://www.kv-shop.de
    http://www.das-tierhotel.de

    Leber oder Niere nicht öfter als 1x alle 2 Wochen füttern.

    Herz zählt zum Muskelfleisch.

    Wichtig ist, dass man nicht nur Muskelfleisch gibt. Sondern auch eben Pansen und alle 2Wochen Leber oder Niere.

    Gemüse in Flockenform ist praktisch, habe ich zugegebener Weise auch, wenn ich mal nicht schaffe, was zu machen, aber es sollte im Sinne der frischen und gesunden Rohfütterung nicht nur gegeben werden. Eher selten.

    Zwei drei Mal die Woche gebe ich zur großen Freude meines Hunde noch ein Milchprodukt wie Hüttenkäse, Joghurt (natur selbstverständlich) oder Quark dazu. Und einmal die Woche ein Eigelb. Oder ein ganzes Ei mit Schale.

    Wenn du keine Knochen fütterst (Gewöhnung seeeehr langsam an Knochen!), solltest du ein Ca Prädparat zufüttern um das Ca:Ph Verhältnis des Fleisches auszugleichen. Besonders geeignet finde ich das MicroMineral von cdvet oder den Algenkalk von Lunderland.

    An Knochen sollte man mit weichen, kleinen Knochen anfangen, sobald der Hund seine rohen Fleischportionen gut verträgt und sich dran gewöhnt hat. Für den Anfang eigenen sich: Hühnerflügel und Hühnerhälse sowie Kalbsrippen. (Kalb! Denn je jünger das Tier, desto weicher der Knochen!).

    Dann kann man gut weitermachen mit Rinderrippe, Rinderbrustbein, Hühnerschenkeln, Kaninchenläufen, Wirbelsäule oder auch Ochsenschwanz (der ist SEHR hart).

    Ich hoffe, ich habe nix vergessen... ;)

    Aus eigener Erfahrung und dem was ich von vielen anderen Hundebesitzern gehört habe, kann die allgemeine Umstellung auf ein kaltgepresstes Futter durchaus dauern! Auch schon mal 2-3 Wochen (bei einigen hier im Forum habe ich auch von noch länger gelesen).

    Ich weiß ja jetzt nicht, wie lange du schon CA fütterst?

    Im Zweifel würde ich tatsächlich noch eine Weile abwarten und schauen, ob es sich einrenkt. Wenn es nämlich nur daran liegt, wird auch ein anderes Futter (Lupovet) nichts ändern.

    Wenn du nach guten drei Wochen immer noch keine Veränderung merkst, dann würde ich an deiner Stelle auch auf ein anderes Futter umstellen und einfach schauen, ob das besser vertragen wird.

    CA ist wirklich ein gutes Futter (das neue ist sogar ohne ssynthetische Vitamine, was ich toll finde!). Lupovet auch. Und bei beiden kann es trotzdem sein, dass es einfach nicht optimal vertragen wird - egal wie hochwertig es ist.

    Das wäre jetzt also so mein Weg. Ich hoffe, dir geholfen zu haben!?

    Viel Erfolg jedenfalls.

    Die beiden Bücher sind super, habe ich auch. Ich habe aber noch ein drittes, das auch seine Vorzüge hat! (Wirst sehen, jedes Buch hat seine Stärken). Und zwar ist mein 3. Buch von Silke Böhm "Artgerechte Rohernährung für Hunde" (oder so in etwa, ich hatte es lange nicht in der Handl. Gibts (wie die anderen beiden) auch bei amazon. Ist schlichter gehalten, eher in Richtung "Hausmannskost" und ich finde es auch sehr angenehm und hilfreich. Ich habe im Endeffekt für mich eine Mischung aus allen dreien zum "Maßstab" gemacht.

    Hey Heike!
    Klingt ja prima. Ein kleiner Tipp (ist wirklich lieb gemeint und nicht "Oberlehrermäßig"!): vergesst nicht, Calcium zuzufüttern. Es ist ja wirklich nur Fleisch, Getreide, Gemüse, Öl, Alge... . Im Fleisch ist der Phosphor Gehalt zu hoch. Das muss ausgeglichen werden. (Meine Wahl ist das MicroMineral von cdvet, aber auch zB der Algenkalk von Lunderland ist gut.)

    Ich muss Pepe morgens immer seine Herztablette geben. Die bekommt er mit einem halben TL Kalbs-Leberwurst. Das klappt am besten. Ansonsten gibt es bei uns nie Leberwurst.
    Aber ich denke, wenn du das ab und zu mal gibst und nicht täglich ein ganzes Brötchen oder so ists echt nicht schlimm.

    Das Schwein in der Wust ist mWn gekocht - brauchst du keine Angst haben.

    Wenn dein Hund ein hochwertiges Futter bekommt, wird ihm die leckere Leberwurst (außer kurzfristigen Hochgefühlen) nix anhaben. ;)

    Also solange keine Allergie besteht, ist Weizen kein Problem. Genau wie alles andere Getreide.
    Aber auch ich bevorzuge mindestens Vollkorn, aber allgemein fast kein Getreide. Liegt neben der Unverträglichkeit bei meinem Hund noch daran, dass er dazu neigt schnell auseinander zu gehen. Getreide macht dick. Super für jemand, der gerne einige Gramm mehr an seinem Hund hätte! (Wirklich sehr gut zum Päppeln). Aber nicht gut, wenn man eh einen Hund hat, der eher schnell "stabil" wird.

    Ich barfe hauptsächlich und finde es wirklich nicht teurer als gutes Fertigfutter.

    Zitat

    Auch bin ich der Meinung, das Hunde krank werden, wenn der Besitzer sich mehr mit der ernährung des Tieres beschäftigt, als mit seiner eigenen. :lachtot:

    Mein Hund wurde erst gesund, als ich angefangen habe, mich mit seiner Ernährung auseinander zu setzen.

    Aber ich denke, du hast diesen Spruch sicher mit einem Augenzwinkern gemint, oder? ;)

    Hm - ich habe da noch ein paar Fragen. ;)
    Barfst du ihn oder gibst du ihm nur morgens Fleisch und abends Fertigfutter? Welches?
    Wann geht ihr spazieren?
    Wielange bekommt er schon Knochen?

    Ich denke die Auskünfte könnten schon helfen, evtuell einen Tipp zu geben.
    Aber vorweg: Wenn er das noch nicht lange kennt, dann kann das am Anfang noch gut vorkommen, dass er mit der Knochenverdauung kämpft.