Beiträge von Hummel

    Mir fällt auf jeden Fall noch fetter Fisch ein. Aal und Lachs. Kommt auch geschmacklich recht gut an :D
    Und von Euter und Pansen fütter ich auch besser maßvoll, weil Pepe sonst ne rollende weiße Kugel wird, stimmt. :lachtot:

    Wenn du eine Quelle hast, aus der du an "sicheres" Schweinefleisch kommst (manche haben da ja Möglichkeiten), dann hast du natürlich die ganze Bandbreite an Bauchspeck, Schwarte, Schweinefüße, etc pp.

    Eine richtig durchwachsene Beinscheibe und Brustbeine vom Rind können schon mal dicken Speck haben.

    Hm - an Fleisch wars das von meiner Seite. Aber ich denke, du wirst deinen Hund schon mit genug Energie versorgt bekommen. :D

    Lustiger Weise beschäftige ich mich hauptsächlich damit, wie ich möglichst wenig Energie in den Hund bekomme. Er setzt schnell an und wird langsam älter - ungünstige Kombi :lachtot:

    Eiweiss ist DER Schlüssel für Muskelaufbau! In jedem 08/15 Fitness-Studio wird empfohlen, nach dem Sport Eiweiss zu sich zu nehmen, damit der Muskelaufbau und Fett-Abbau am besten funktioniert. Und: Eiweiss ist definitiv kein Grund zu Saufen :lachtot: (großartige Vorstellung)

    Der Eiweissgehalt von frischem Fleisch ist je nach Fleischstück irgendwo zwischen 16 und 22% - dazu kommen noch Gemüse, Obst, Öl, etc pp - ich glaube, dass der "Alleskenner" das nicht weiß?

    Lass dich nicht verrückt machen. Ich denke auch, dass gesättigte Fette ein sehr guter Lieferant schnell verfügbarer und komprimierter Energie sind.

    Ich glaube, ich hätte einfach nur lachen müssen. Oder zumindest schmunzeln. Woher hat er denn sein Wissen?

    Hm - das kann ich dir so genau nicht sagen. Wäre eventuell möglich.
    Aber was ich weiß ist, dass Biotin für den Aufbau von Haaren und Nägeln sehr wichtig ist. Evtl hilft dir die verstärkte Zugabe davon /bzw Zugabe von Biotin haltigen Lebensmitteln!? (Eigelb zB).

    Wie oft gibts denn Knochen und gibts genug für seinen Bedarf? Hast du das mal überschlagen!?

    Ja, aber nicht jedes Obst! Trauben (und auch Rosinen) sind zum Beispiel giftig!
    Daher finde ich die Frage zu unbekanntem Obst - bzw zu Obst, dessen "Giftigkeit" für Hunde man nicht kennt schon berechtigt.

    Hi!

    Also BARF steht ("frei" übersetzt im Deutschen) für Biologisch Artgerechte Roh Fütterung - ursprünglich wohl von Bones And Raw Food bzw Born Again Raw Feeders .... du siehst - egal wie man es dreht und wendet: es steht dafür, dass der Hund rohes Fleisch, rohe fleischige Knochen, rohes Gemüse und Obst (pürriert!!) bekommt.

    Ich gebe dir mal 3 Seiten, die dir super gute Informationen geben:
    http://www.der-gruene-hund.de
    http://www.drei-hunde-nacht.eu
    http://www.dubarfst.com

    Lies dich da mal ganz in Ruhe durch.
    Wichtig ist, dass NICHTS gekocht wird. Und schon gar nicht Knochen (das ist sehr gefährlich, erhitze Knochen zu füttern. Rohe dagegen sind weicher, haben noch das Collagen, das sie flexibel macht - die tun einem daran gewöhnten Hund nichts.).

    Die Aufteilung schwankt je nach Ansicht aber ich glaube die meisten (ich auch) geben 70% Fleisch und Fleischknochen und 30% Gemüsematsch (immer pürrieren, damit es für den Hundeorganismus aufgeschlossen ist! Der Hund hat einen Fleischfresserdarm und keine Enzyme um die Zellulosewände der Pflanzen für sich aufzuschließen). Ab und an kann man auch Obst geben, statt Gemüse. (Es gibt Listen mit Obst und Gemüsesorten, die giftig für Hunde sind wie Weintrauben, Zwiebeln oder Nachtschattengewächse)

    Man muss gar kein Getreide füttern - bei vielen Hunden bessert sich dadurch auch sofort der Gesundheitszustand! WENN man Getreide füttert, dann nur wenn es richtig lange eingeweicht ist (Haferflocken zB sollten einige Stunden in heißem Wasser liegen). Man kann auch schon mal Kartoffeln, Nudeln oder Reis dazu geben. Aber es entspricht nicht dem eigentlichen Grundgedanken.

    Dazu gibts hochwertige Öle (ein TL pro Tag reicht), die einen besonders hohen Anteil an ungesättigten Omega3 Fettsäuren haben (die Omega 6 Fettsäuren kommen für den Hund aus dem Fleisch). Besonders geeignet sind kaltgepresstes Rapsöl, Leinöl ud Lachsöl (letzteres bekommt man in vielen Futtergeschäften.)

    Immer mal einen EL Joghurt, Hüttekäse oder Buttermilch - das liebt meiner und es ist gesund.

    Das wars :D .
    Naja - man muss sich schon damit beschäftigen. zB muss man auf die Menge und das Verhältnis von Calcium:Phosphor achten. (Ist aber - wenn man einmal durchgestiegen ist wirklich gar nicht mehr schwer.)
    Man muss unterschiedliche Fleischsorten geben (Rind, Geflügel, Fisch, Lamm). Und alle 2 Wochen mal Niere oder Leber - nicht öfter, nicht mehr. Auch frischer grüner Pansen gehört auf den Speiseplan und ist hochgesund für Hunde!! (Keine Angst, an den Geruch geöhntman sich schnell und die Hunde atmen es quasi ein, weil es so lecker ist.)

    Beim BARFen macht es die natürliche Abwechslung, die den Hudn rundum versorgt.

    Chemiefrei. Ohne Müll und Abfall im Futter, wie es in den meisten Fertigfuttern ja leider drin ist. Und: Man kann das Futter auf die persönlichen Bedürfnisse des eigenen Hundes zuschneiden. Braucht keine teueren Diätfutter oder so.

    Man kann sehr gut und gezielt supplementieren, wenn dem Hund etwas fehlt. ZB nach Antibiotikagaben gibt man Chlorella (Alge, gibts gemahlen und getrocknet) dazu - das reinigt. Oder im Fellwechsel gibt man Nachtkerzenöl als Kur.

    Rohfutter hat meinen Hund nach langen Jahren endlich wieder gesund gemacht. Ich würde es nie mehr ändern wollen.
    Die Nierenwerte, die Zähne, Haut und Fell - und so vieles mehr sind wieder top - der ältere Herr ist in Top-KOndition und das sah vor knap 2 Jahren ehrlich gesagt ganz anders aus.

    Vor Bakterien und Keimen braucht man - wenn man das Fleisch richtig behandelt (kühl lagern und alles beachten, was man für den eigenen Verzehr auch beachtet), keine Angst zu haben. Hundemägen haben eine viel aggressivere Magensäure (deutlich höher konzentriert) und einen viel kürzeren Darm - kein gutes Milieu für Bakterien und Keime sich einzunisten.
    Rohes Fleisch und Gemüse hat eine unheimlich kurze Verdauungszeit. Auch das unterstützt das "Anti-Bakterien"-Milieu - die haben einfach "keine Zeit" es sich gemütlich zu machen.

    Hunde werden auch von rohem Fleisch nicht aggressiv oder was es noch alles für Ammenmärchen gibt.

    Es ist frische und vor allem Artgereche Nahrung. Für Menschen ist uns schon lange klar, dass das das Beste ist. Warum geben wir Hunden braune völlig denaturierte Kugeln, die nichts mehr mit dem gemein haben, was die Fellnasen so lieben und was eigentlich ihre Art ist?

    Das Fleisch ist nicht teuer. Jedenfalls kostet mich BARFen nicht mehr, als ein gutes Trockenfutter.
    Schau mal hier zB:
    http://www.das-tierhotel.de
    http://www.kv-shop.de

    Oder beim örtlichen Schlachthof!
    Wenn du es aus der MEtzgerstheke kaufst, wirst du allerdings wohl wirklich arm. ;) Das könnte ich mir nicht mal bei meiner Fußhupe leisten.

    Ich bin sehr gespannt, wie dir die Materie so gefällt! Magst du schreiben, wie du dich entscheidest? Würde mich sehr interessieren.

    ;)