Beiträge von Hummel

    Hi! - Dann schau ich mal, dass ich das OT schnell beende - zur Not "kriegst" du mich in "meinen Threads" von Pepe oder von Oscar in der Fotorubrik ;) (oder du wirst Clubmitglied und wir schreiben PNs :D )

    Ich bin immer (und aus eigener schmerzlicher Erfahrung ein Freund von "der Hunger treibts rein" - Ozzy, mein Pflegehund, kennt auch kein Fleisch. Er kennt es im wahrsten Sinne des Wortes nicht, wird von Resten (Brot, Nudeln etc) großgeworden sein. Er findet Rohfutter aus "unsexy". Pepe hatte damals vor Jahren mit Fertigfutter gemäkelt dass er mich ne ganze Woche draufgesetzt hat... Also: Leg mal nen Fastentag ein und gib es nochmal. Das kannst du eine Weile lang tun. Nur verschließe es nicht luftdicht im Kühlschrank.

    Andere "Lockmittel" sind: Eigelb, Schmand/Creme Fraiche (SUPER!), geriebener Parmesan, Pansenmehl, Lachsöl.

    Das wäre aber ehrlich gesagt nur PlanB für mich. Gerade rohes Fleisch ist für sehr viele Hunde erstmal gewöhnungsbedürftig. Ich sehe es an meinem Pflegling gerade wieder.

    Ach: Plan C: Wenn du sehr geruchsfest bist, dann kannst du das zur "Eingewöhnung" mal kurz anbraten (nicht durch, aber dass es den leckeren "Brat-Geruch" bekommt. DAs ist fast immer der Bringer.
    Aber mit dem Pansen drin... ists nicht ganz ohne. :D

    Viel Erfolg!

    Na klar! Prima! Aber: Schau erst, dass dein Hund kleinere, weichere Knochen kennenlernt. Also Hühnerhälse, Hühnerflügel oder so. In zwei drei Wochen dann sind Schenkel ganz prima - finde ich. Es gibt aber auch Stimmen die sagen, keine Röhrenknochen. DAS musst du für dich entscheiden und davon abhäigig machen, wie du dein Hund allgemein mit Knochen klarkommt.

    Ha! Das war meiner mit dem Huhn! :D

    Stimmt - ist natürlich zu viel für ihn - aber er hört auf, wenn er satt ist. Ein sehr praktischer Hund.

    Wenn dein Hund soviele Knochen verträgt, würde ich schon auch mind. 4x/Woche RFK geben. Rinderbrustknochen, Kalbsrippen, Kaninchen, Lammunterbein - alles gute Knochen. Auch für die kleineren.

    Und sonst: Einfach mit Calcium supplementieren. Ist ja nicht schlimm, wenn man nicht alles an Knochen geben kann.

    Wenn ich mich recht erinner ists bei Herrmanns so: 10 Gramm Trockengemüse ist gleich 100 Gramm "Frisches". Also je nachdem wieviel du insgesamt gibst... kannst du es ja jetzt ausrechnen. Würde etwa 30% der Gesamtration mit Gemüse und Hirse geben.

    Mach es dir nicht zu kompliziert - wäre mein Tipp. Da wird man ja irre ;)

    Wenn dein Hund so etwa 360 Gramm Fleisch bzw RFK bekommt, dann schaust du nach einem dicken Knochen mit Fleisch dran in der Gewichts-Kategorie - plus minus 20-40 Gramm. Wenn du das so 4x/Woche gibts und er den Knochen verputzt, dann ists ja in Ordnung. Wenn der Hund zunimmt, gibts weniger, wenn er abnimmt mehr. Knochen machen ja nicht dick.

    Wenn du merkst, dass dein Hund soviel Knochen nicht verdauen kann, dann gibts einfach einen oder zwei Tage Eierschale dazu. Oder: (finde ich praktisch) den Algekalk von Lunderland - auf deren HP gibts sogar nen Bedarfsrechner! (Für beides - Ausgleich und Bedarf)
    Ich gebe übrigens auch ab und an Putenhälse als RFK - aber eben auch Rinderknochen oder Karkassen. Immer gemischt.

    Hallo!

    Also ich bin voll berufstätig und habe einen Hund. Zur Zeit sogar zwei (Pflegestelle). Ich kann sie allerdings auch mitnehmen meistens. Wenn nicht, habe ich drei sehr gute Möglichkeiten, den Hund zu Freunden oder Familie abzugeben (bzw zurzeit auch beide).

    Ich denke aber, dass es sehr wohl möglich ist einen Hund zu haben, auch wenn man ihn nicht mit zur Arbeit nehmen kann. Denn auch ich konnte meinen Hund mal ein Jahr lang nicht mit zur Arbeit nehmen.
    Ich habe ihn zu einer netten Frau gegeben, die selber 3 Hunde hat. Die hat von mir 10 Euro/Tag bekommen. Genau genommen war es immer so, dass ich morgens lange mit ihm draußen war (1,5 - 2 Stunden - auch kleine Hunde brauchen viiiel Bewegung und Beschäftigung!!) danach gab es Futter - dann hat der Herr gepennt und ich bin zur Arbeit gegangen. Die Dame kam dann so zwischen 11 und 12 Uhr (da war ich dann 2-3 Stunden weg) und hat ihn abgeholt zum Spaziergang mit ihren. Danach hat sie ihn mit zu sich genommen und ich habe ihn wieder abgeholt. Abends. War super so.

    Ein Haus bzw eine Wohnung ist KEINEM Hund zu eng, wenn er zufrieden ist. Denn dann schläft er da. Zufrieden ist der Hund, wenn er körperlich, geistig und seelisch ausgelastet ist und keine Trennungsängste oder Unsicherheiten hat.

    Ehrlich gesagt fallen mir zu Rassen, die ruhiger sind (kleine) die Möpse ein - wobei auch die auch keine Stofftiere sind. Aber sie sind wohl nicht so laufintensiv bzw "hibbelig" wie zB Jack Russels (die ja aus irgendeinem Grund als tolle Wohnungs- und Singel-mit-Karrierewunsch-Hunde gelten...) Oder evtl - aber die brauchen schon wieder mehr Power - Boston Terrier.
    Hm - :???: bin nicht glücklich damit, jetzt eine Rasse zu empfehlen. Es hängt so unglaublich stark an Charakter, Alter, Erziehung, Gewöhnung und Seelenzustand ab, dass man das eigentlich nicht sagen kann.

    Daher jetzt mein anderer Rat:
    Ich würde euch auf jeden Fall zu einem Hund raten, der schon etwas älter ist. Einen Welpen könnt ihr mit Sicherheit so zumindest nicht gut großziehen und sozialisieren. Aber oft gibts in Tierheimen arme Trennungsopfer oder Allergieopfer - oder auch Ofer eines Todesfalles, die schon sehr gut erzogen sind und keine Jungspunde in der Pubertät mehr. Die kann man auch vorher kennenlernen - schauen, ob die Basis stimmt, sehen, wie er sich verhält. Erwachsene Hunde haben ihren Charakter schon - junge entwickeln ihn erst. Naja - ich denke ein 4/5 jähriger erzogener netter Mischuling, mit dem ihr euch gut versteht, wäre wohl ideal.

    Ich kann euch aber nur allerdringenst davon abraten, gleich zwei Hunde zu holen. Schon gar nicht als Anfänger. Ich verspreche euch: Einer wird euch richtig fordern!!! Und zwei werden euch mit hoher Wahrscheinlichkeit überfordern! Es ist übrigens nicht unwahrscheinlich, dass - wenn ihnen wirklich langweilig wird - sie gemeinsam die Bude auseinander nehmen, sie zusammenbellen (immer schön mitgerissen und wieder bestärkt vom jeweils anderen) oder sonstwas. Wenn man sich einen zweiten Hund holt, dann sollte der erste schon eine ganze Weile (ich meine mindestens ein Jahr) im Haushalt sein und sehr gut gehorchen und vor allem sollte eine ganz feste Vertrauensbasis zwischen Hundehalter und Hund dasein. Sonst geht das Geschoss volle Kanone nach hinten los. Das ist ziemlich sicher.


    Und: Ich finde, es sollte mindestens so sein, dass ihr beide euren Jahresurlaub nehmt und zwar hintereinander - so dass der Hund die ersten 6-8 Wochen wenn er ankommt NICHT sofort von euch allein gelassen wird, sondern sich erst an euch gewöhnen kann und dann mit euch gemeinsam 1. ans Alleinbleiben und 2. an den Hundesitter.

    8 Stunden jeden Tag würde ich keinen Hund alleine lassen.
    max 4 Stunden wäre meine persönliche Schmerzgrenze (von echten Ausnahmen mal abgesehen - das kann ja immer mal passieren. Aber hier gehts ja um täglich).
    Ein guter Hundesitter, dem ihr vertraut, der den Hund vorher lange kennenernen kann und zu dem ihr mit dem Hund gemeinsam dann auch einige Male vorher nach Hause geht um dort alles kennenzulernen - damit ist euch sicherlich gut geholfen.

    Ich fände das so durchaus möglich und würde auch den Hund meiner Meinung nach nicht ins Unglück stürzen. ;)

    Pepe hatte ein paar Kaninchenrippen an Püree aus Staudensellerie, Thunfisch und Rapsöl und Kräutern. War lecker. Bis auf die Apfelstückchengarnitur. Die blieb liegen.

    Ozzy hatte ebendieses Püree auch - nur an Sprotten (die er vor Kurzem noch liebte). Dazu noch ein paar Dinkelnudeln. Bei Ozzy blieb alles stehen - bis auf die Apfelstückchen...

    :???: :irre: :kopfwand: HUNDE!!

    Ob kaltgepresstes Futter besser ist, ist reine Ansichtssache und hängt noch von der Verträglichkeit ab. Aber es ist weniger verarbeitet und daher muss der Darm mehr verdauen und alleine das finde ich schon sehr gut. Je aktiver ein Darm, desto stabiler die Gesundheit. Und: Es quillt im Magen nicht auf. Also finde ich auch kaltgepresstes Futter aus diesem Gesichtspunkt gut.

    Sina
    Ich würde es auch so machen, wie Petra empfohlen hat. Einige Tage als Leckerlie (dann vermeidest du auch, dass sie sich die neuen Brocken aus dem Futter rauspickt) und dann anfangen, Mahlzeiten auszutauschen.

    Das wäre für mich die "vorsichtige" Variante. Ganz persönlich würde ich sofort wechseln. Mein Hund ist recht stabil mit der Verdauung. Wenn sie kaltgepresstes noch nicht kennt, wird sich die Verdauung sowieso eine ganze Weile erstmal an das neue "Arbeiten" gewöhnen müssen...
    Ich finde: Ob langsam oder sofort - ist beides in Ordnung und hängt ganz vom Hund ab.

    LucaLee
    Auch ich kann Canis Alpha (das neue "Pur", Top1) und Lupovet empfehlen (Für einen Welpen dann das Sporty, Top2)
    Ich glaube Lupovet empfiehlt das Structum OPC dazu für Welpen. Sind beides richtig super Futter und würde ich auch unbesorgt bzw sogar mit gutem Gewissen einem Welpen geben.

    Von cdvet (ist die dritte sehr gute Marke - also Top3 :D ) gibts extra Welpenfutter. Auch ein Futter ohne synthetische Vitamine wie das CA pur.

    Ich würde an deiner Stelle auch 2 abwechseln und schließe mich da völlig Cockerangie an - am besten die Hersteller kontaktieren und wer am "nettesten" bzw besten erscheint nehmen. Oder eben 2 davon nehmen und abwechseln. (Ich bin Abwechslungsfan - bzw im Endeffekt Rohfutterfan ;) )

    :???: Warum schreibst du denn jetzt so? Klar kannst du fragen - ich habe mir doch auch viel Mühe gegeben mit den Antworten. Die anderen auch.

    Nur bei einigen Dingen wie den speziellen Einsatzgebieten von Supplementen etc pp - da ists halt für so umfassende Fragen dann doch etwas komplex.

    Und bei einigen Fragen habe ich mich einfach sehr gewundert, weil die Antworten darauf so eindeutig in den Büchern stehen - und das auch eher am Anfang, wo es um die Grundorientierung geht.

    Also: Nicht gleich einschnappen ;) - haben sich doch alle Mühe gegeben.