Beiträge von Hummel

    Hallo Biancine!

    BARF - also rohes Futter zu geben bedeutet, dass man das Futter des Hundes selber zusammensetzt. Das sollte nichts Fertiges sein (es gibt zwar mittlerweile viele fertige Dinge, die angeboten werden... wie sollte es sein - die Industrie lässt sich kein gutes Geschäft entgehen)... aber eigentlich bedeutet es, Fleisch, fleischige Knochen, Innereien (alles von verschiedenen Tieren und Fischen), Gemüse und Obst (püriert), Öle und evtl ein kleines bißchen Kartoffel oder Reis zu geben.

    Ich würde dir ein gutes Buch empfehlen. Das kannst du in Ruhe durchlesen, dich einarbeiten, von was wieviel usw.

    Ein sehr gutes und umfassendes Buch ist zB "Natural Dog Food" von S. Reinerth (kostet ca 40 Euro, bei amazon)

    Wenn du mal sehen willst, wo man unter anderem viel gutes Rohfleisch und Knochen und Co kaufen kann: http://www.das-tierhotel.de

    Da kann man schööön shoppen gehen. :D

    Welpenbarfpläne gibts hier in der BARF Rubrik sehr gute!!

    Hallo Carina,

    wieso findest du, dass es weniger hochwertige Nassfuttersorten gibt? Finde ich nicht!
    Herrmanns, Boos, Cleynes, Auenland Konzept, Canidae, Lunderland, Terra Canis, Terra Pura, Pfotenliebe, Hübners Wellness Optima, Mueselsberger, Bestes Futter, BioPur, Kale, Grau, Real Nature, Chewies, Kiening, ...

    Ich kenne jetzt jemanden, der seine Katze barft - bzw seine Katzen und seit vielen Jahren. Außer, dass sie mehr Taurinhaltiges Fleisch füttert oder Taurin zugibt, mehr Muskelfleisch und Innereien und weniger pflanzliches Beiwerk ist da nichts besonderes... aber genauer kenne ich mich da nicht aus. Wollte ich nur erzählen. ;)

    Auch ich schließe mich den allgemeinen Tipps bisher an.
    Die genannten hochwertigen Futter würde ich auch alle empfehlen. Ebenso noch Auenland Konzept, Herrmanns oder auch Canidae.

    Ich kann dir aus eigener Erfahrung am Hund erzählen, dass sich der allgemeine Gesundheitszustand meines Hundes (den ich am Anfang vor gut 5 Jahren auch noch mit dem ganzen - sorry - Mist gefüttert habe) komplett verbessert hat, nach der Umstellung auf gutes FeFu - und dann noch einmal mit Rohfutter (BARF). Seine Nierewerte haben sich wieder normalisiert, er hatte keine Tumore mehr, seine Analdrüse hat sich nicht mehr entündet...

    Das sind nur die gesundheitlichen Aspekte. Der Spaß beim Fressen, das zufriedene Grunzen beim Kauen einer Rippe - oder das gierige Schlabbern bei Schmand mit Möhre- und Apfelpüree oder auch das "vor dem Kühlschrank Stehen" und das Leuchten in den Augen wenn es heißt "Was gibts heute?" - sind eh mit Geld nicht zu bezahlen.

    Btw: Finanziell belastet (bei guter Fleischquelle, die aber natürlich erstmal gefunden werden muss) mich das Rohfutter nicht mehr als wirklich hochwertiges Fertigfutter.

    Viel Spaß im "Futterdschungel" und gib nicht auf, auch wenn es am Anfang kompliziert ist! Es lohnt sich!! ;)

    Auch wenn das keine komplette Antwort auf deine Frage ist: Die Zusammensetzung und die Qualität der Rohstoffe sowie die Analsysewerte sind als Ganzes IMMER das Wichtigste bei JEDEM Futter.

    Daher ist eine genaue und detaillierte Beschreibung der Zusammensetzung, der Zusatzstoffe und der Analsye für mich die Grundvorraussetzung um überhaupt zu schauen, ob ein Futter in Frage kommt.

    Nur als Beispiel: Den Rohfettwert kann man mit Altöl und Frittierfett erreichen, die Ballaststoffe (Rohfaser) mit Sägespänen, den Rohproteingehalt mit Schuhsohlen, den Rohaschewert mit verbrannten Knochen - und all das könnte man auf "Idealwerte" zusammenschmelzen. Aber ein Futter - oder gar ein gutes Futter - wäre das ja mal lange nicht. Daher: IMMER auf die Zusammensetzung gucken!

    Weil man solche Threads nicht in der Versenkung verschwinden lassen "darf", schubse ich mal! :^^:

    Toll übrigens! Freut mich! In zwei Monaten muss Pepe auch mal wieder etwas von seinem Blut hergeben. ;) Bin auch gespannt. Aber der letzte Bluttest nach einem Jahr war schon gut - ich bin also guter Dinge.

    In Maßen und immer mal ab und an zum Futter - damit kannst du nicht falsch machen. Hüttenkäse, Naturjoghurt, Buttermilch, Schmand... ist alles super lecker für den Hund.

    Nur: Nicht täglich und nicht dauernd. Denn das führt, wenn man Fertigfutter gibt schnell zu Überversorgungen.

    Eigelb ist wegen des Biotins gut fürs Fell. Lachsöl übrigens unter anderem auch! Das gibts von Luposan in den meisten Futtermittelketten.

    Wenn du siehst, dass das Fell stumpf sein sollte oder auch einfach mal ab und an als Leckerlie (wird heiß geliebt), kannst du 1-2 Eigelb pro Woche füttern. Die können auch roh sein. Wenn du das Ei kochst, kannst du es auch mit dem Eiklar füttern. Im rohen Eiklar ist Avidin, das hemmt die Aufnahme vom Biotin - daher roh kein Eiklar. Gekocht ist das "unschädlich gemacht".

    Aber auch hier (vor allem wegen des Cholesterins u.a.): Nicht immer, nicht häufiger als (beim Welpen) 1x/Woche - beim älteren Hund 1-2x/Woche)

    Tipp: Wenn du täglich irgendwas zum Fertigfutter hinzu gibst, wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit bald einen Mäkler haben. Dann besteht der Hund darauf, dass immer irgendwas besonderes im Futter ist.
    Also abgesehen davon, dass man wegen der Nährstoffe nicht zuviel und täglich zuf+ttern sollte - allein aus Erzieherischen Gründen, sollte der Hund sein Futter auch immer noch "ohne Alles" genauso gut futtern.

    Ach ja: :2thumbs: :gut:
    Die gibts! Schau mal unter den Smilies und click auf "weitere Smilies ansehen" - da sind die!

    ;)

    Hi!
    Ja - und nein. Finde ich.
    In dem Obst, das mein Hund in sein Rohfutter bekommt ist auch Fruchtzucker. Ich denke, es kommt auf die Menge an.

    Bzgl Reis, Mais oder auch Banane - schau mal auf die Mengenverhältnisse - es gibt eine Seite auf der BF HP wo die Frischanteile des Fleisches stehen. Der Rest ist für die anderen Zutaten. So viel ist das nun auch wieder nicht.

    Alles in Allem denke ich schon, dass BF ein gutes FeFu ist. Es gibt sicher kein Fertigfutter, das frei von "Kritikpunkten" ist. Acana kenn ich nicht in der Zusammensetzung - aber allein, dass es um die ganze Erde geflogen wird ist schon ein Kritikpunkt. Finde ich jedenfalls. Da muss man einfach seine persönlichen Prioritäten setzen lernen.

    (Aber meine volle Überzeugung gehört nach wie vor dem rohen Futter. ;) )