Beiträge von Hummel

    Huuuuuhu!! :^^: Schön, dich mal wieder zu lesen!!

    Meines Wissens nach ist in deiner Kräutermischung nichts schädliches dabei. Allerdings würde ich Kräuter nicht häufiger als zweimal die Woche füttern. Sie haben mit ihren ätherischen Ölen ja auch Heilwirkung und daher wird überall immer vor zu häufiger Gabe gewarnt.

    Ich hab nicht so nen tollen Kräutergarten wie du. Ich mache alle paar Wochen ein Pesto für den Hund und gebe etwa 2x/Woche etwas davon unters Futter. Oder ich nehme TK Mischkräuter.

    Natürlich ist weiches Futter schonender für den Zahnschmelz - allgemein ist "Leben an sich" ja für alle Körperteile eine sehr abnutzende Geschichte und je mehr ein Körperteil beansprucht wird, desto mehr. Das ist ja auch bei Menschen und allen anderen Tieren so.

    Aber der Punkt ist doch der: Das Gebiss und der Rest des Körpers ist genetisch dafür ausgelegt so etwas zu fressen und zu beißen.

    Mein Hund ist jetzt bald 10 und hat für sein Alter - und dafür, dass er jahrelang schlecht und unterernährt wurde und richtig üble Zähne hatte - jetzt echt super Zähne. Und das erst, seit er Rohfutter bekommt - mit Knochen.
    Vorher hat er immer beim TA den Zahnstein entfernen lassen müssen.

    Der eine Teil ist mMn Unsinn (der, in dem es darum geht, das die Zähne keine Knochen kauen können...) und der andere Teil ist für Fertigfütterer, die ihrem Hund mit gekochten/gegrillten/gebratenen Knochen eine "Freude" machen wollen.

    Anders ists nicht zu erklären, warum man mit einem knallrot, blinkenden, durchgestrichenen Knochen im Kopf am Ende des Textes dasteht. ;)

    Mit einer gesunden, durchdachten und an den Hund angepassten Rohfütterung hat das nichts zu tun, finde ich.

    Lustig! Bei uns gibts heute Abend auch Pferdefleisch - wobei Pepe das auch nicht gerne mag. Aber ich hab es trotzdem gekauft - frei nach dem Motto "Abwechslung ist gesund, friss es halt mal".

    Es gibt also Pferdefleisch mit Karotte, Amaranth, MicroMineral, Nussöl und als Topping ein Löffel Hüttenkäse.

    Ich würde schauen, dass ich mir für 2-3 Tage Trockenfutter mitgeben lassen würde. Bis das Heimweh und der erste Schock weg sind, ehrlich gesagt.
    Hab es gerade erst wieder erlebt, dass der Welpe eh erstmal das Futtern eigestellt hatte den ersten Tag. Den zweiten hat er nur angerührt was er kannte (obwohl es schon Frischfutter gab) - und wir haben ihm den Gefallen gelassen - es war das einzig Vertraute.

    Dann nach dem dritten Tag, war der kleine Welpi etwas sicherer, kannte die Wohnung und dann war eine gute Zeit, ihm Rohes zu geben.

    Die erste Rohmahlzeit (die es dann auch drei Tage in Folge gab, damit sich der Bauch dran gewöhnt), war: Rinderhack mit einem kleinen bißchen Eigelb, Karotte, Amaranth, MicroMineral und Lachsöl.

    Das kam super an und wurde gut vertragen. Ab dem vierten Tag gabs dann Hühnerhälschen dazu (und kein MicroMineral mehr) und dann, etwa 3 Tage wieder später wurde der "normale Plan" ganz regulär gefüttert - mit allen Tieren, allen Gemüse und Obstsorten und allen (etwas weicheren) Knochen.

    Ich schließe mich Kay an.
    Es mag Hunde geben, die - so bedauerlich es ist - nicht mehr genug Enzyme oder Verdauungstätigkeit oder was auch immer haben, und Rohes nicht vertragen. Obwohl es ihre Natur ist.

    Aber ich glaube auch, dass das deutlich weniger sind, als angenommen und das es oft so ist, wie Kay schrieb: Es wird dann das Falsche gefüttert. Zudem ists sicherlich oft so, dass sich nicht gut in die Materie eingelesen wird oder man will dann keine Kompromisse eingehen wie zB Fleisch roh, Gemüse gekocht (wenn Gemüse roh nicht geht) oder andersherum etc pp.

    Und wenn mein Hund das aus irgendeinem Grund roh nicht vertragen würde... ich glaub, dann stünde ich auch am Herd (aber nicht täglich sondern einmal alle 2 Wochen und dann einfrieren).

    Da BARF keine einheitliche Fütterung ist, sondern ja immer individuell an den Hund angepasst und auch noch nach den unterschiedlichsten Schwerpunkten ausgerichtet ist (bzw eigentlich: Rohfütterung. Nicht "BARF"), kann es dazu eigentlich auch keine Studie geben. (Studie als Langzeitbeobachtung unter gleichbleibenden Vorraussetzung etc pp)
    Zudem hat früher sicherlich keiner nachgeprüft, wie lange Hunde mit Rohfutter oder selbst gekochtem Futter leben (gesund sind etc) weil es ja nix anderes gab...

    Huhu! :^^:

    Also auch ich kann dich beruhigen. Rohe Hühnerflügel sind bei uns absolut problemlos. Aber - eines als "Korrektur" - auch Hühnerhälse sind Knochen. Ich wusste das früher auch nicht.
    Und da du ja auch Putenhälse gibst (also auch Geflügelknochen) werden die Flügelchen ganz sicher problemlos gefuttert.

    Guten Appetit dann mal heute Abend!! ;)