Beiträge von Hummel

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    Hallo,

    ich würde mir immer nur einen Hund vom Züchter (maximal noch aus einem deutschen Tierheim, aber sehr unwahrscheinlich) holen.
    Ob nun VDH,AKC, BRV, darauf kommt es nicht an. Wichtig ist, wie der Züchter mit seinen Hunden umgeht, wie die Welpen sozialisiert werden ec.
    Warum ich niemals einen Auslandshund zu mir holen würde:
    1. Seuchengefahr(Leishmaniose ec, die Tests sind teilweise wirklich ein Witz und überhaupt nicht Aussagekräftig)
    2. Ich finde es absolut verantwortungslos von Leuten die sich "Tierschützer" schimpfen, einen "armen Straßenhund" aus seiner gewohnten Umgebung zu reißen. Diese Hund hatten dort ein Rudel, konnte sich frei bewegen und haben sich an das Straßenleben angepasst. Dann werden diese armen Tiere eingefangen, meist narkotisiert, in eine Flybox verfrachtet und müssen mutterseelen allein mit der Situation im Flugzeug(einige Hunde überleben den Stress nicht...) und später bei den Menschen zurcht kommen. Dort müssen sie in einem Garten, oder schlimmer noch, in einer Wohnung vor sich hin vegetieren. Sie müssen auf einmal mit der Hektik und dem Lärm unserer Städte umgehen(besonders bei den Landstreunern ist das fatal). Wäre es da nicht sinnvoller diese Hunde einfach zu kastrieren und sie dort Leben zu lassen, wo sie aufgewachsen sind?
    3. Mittlerweile gibt es den sg südlichen Ländern Vermehrer die aus dem Helfersyndrom einiger Menschen aus den "gequälten Hunde aus den Tötungsstationen" eine wahre Goldmine gemacht haben. Sie verkaufen die Hunde für vlt 200-300 Euro hier in Deutschland, ohne je irgendwelche Aufzuchtskosten oder ähnliches gehabt zu haben. Sprich, der Preis ist auch nahezu Reingewinn. Warum, glaub ihr, sind die meisten Auslandshunde zwischen einem und zwei, maximal drei Jahre alt, wenn sie hierher kommen?

    Aber gut, ich höre hier auf. Ich will schließlich niemanden auf den Schlips treten. Geschweige denn, dessen schöne Illusionen vom armen gequälten Hund, den sie heroisch gerettet haben, zerstören.

    Das mit der Seuche wurde hier schon gut entkräftet.
    Aber ich muss auch sagen, dass ich mich nicht Tierschützer "schimpfe" ;) Deine Aussagen zeigen leider, dass du nicht weißt, was zB in Spanien passiert.

    Die in deinen Augen so glücklichen Straßenhunde werden angefahren, gequält, leben täglich in Lebensgefahr. Ein echtes Rudel haben sie kaum - jeder ist auf der Suche nach Fressen.
    In den Tierheimen werden täglich Hunde totgebissen, weil es zuviele auf engstem Raum sind. Der Schwächste verliert eben - es sei denn, man holt ihn da raus.

    Viele lahme Hunde (gebrochenes Rückgrat nach Anfahren oder Quälen), viele Hunde, die einfach Ruhe und Geborgenheit brauchen statt den täglichen Überlebenskampf auf der Straße - gegen Artgenossen, Autos und manchmal am Schlimmsten: den Mensch.

    Keiner der vielen Hunde, von denen ich schon weiß, dass sie nach Deutschland geflogen wurden ist auf dem Flug gestorben. Auch Welpen und ältere Hunde haben alles gut überlebt. Narkotisiert wurde keiner dafür.

    Ich finde es total daneben oder eben einfach ahnungslos, Menschen, die diesen Tieren helfen zu überleben und ein besseres Leben zu finden, verantwortungslos zu nennen.
    Übrigens: In Spanien sind es auch sehr viele ehrenamtliche - da fließen die Tierschutz Gelder nicht so locker.
    Ich selber habe schon erlebt, dass für das Überbringen von einem benötigten Medikament, die Tierschützerin vor Freude geweint hat, weil der Hund so überleben konnte.

    Also - sei bitte etwas vorsichtiger in deiner Ausdrucksweise.

    PS: Menschen, die mit Mitleid Geld machen und HH, die ihren Hund in einer kleinen Wohnung einsperren, sind immer total daneben. Das gibts aber auch in Deutschland.

    Je unterschiedlicher die Tiere sind, die du verfütterst, desto gesünder für den Hund! Die unterschiedlichen Eiweisse sinds, die den Unterschied machen.
    Zudem haben zB Wild und Seefisch einen hohen Gehalt an ungesättigten Omega3 Fettsäuren. Seeehr gesund - wird sonst in Form von Öl zugefüttert (Lachs-, Raps-, Leinöl)

    Huhu!

    Hört sich gut an, finde ich!

    Nur ein paar Sachen: Hühnerhälse sind Knochen. Wenn auch sehr weiche. Ich finde sie sehr gut, für den Anfang! Nur: Es ist eben kein Knorpel. (Allerdings hat Knorpel auch so wenig Calcium, dass Knochen zur Versorgung eh besser geeignet sind).

    Weißer Pansen ist nicht wertvoll. Da fehlen die Verdauungsbakteien und der vorverdaute Pflanzenanteil (wobei man den mit püriertem Gemüse wett machen kann). Aber die Bakterien sind das wirklich wertvolle, daher würde ich gar keinen weißen Pansen kaufen. Aber nu ist er da - dann guten Appetit! Ich finde nur, man kann sich dsa sparen.
    Bei grünem Pansen hast du Recht - da muss gar nichts dazu!

    Blättermagen kannst du abwechselnd mit Pansen füttern. Blättermagen ist nicht so gehaltvoll (fett) wie Pansen, daher für Senioren, die weniger Energie brauchen eine sehr gute Abwechslung.

    Vom Kalb sind die Rippen und ds Brustbein ganz wunderbare Anfängerknochen - direkt nach oder sogar gleich mit den Hühnerhälsen. Daher würde ich mir Kalbsripprn und Brustbein auch bestellen.
    Fütter am besten nicht zu viel Herz - nicht mehr als einmal die Woche, weil es sehr purinhaltig ist.

    Vom Lamm kannst du auch "leckeren" Pansen kaufen! Als Abwechslung zum Rinderpansen.

    Bei Fisch ist noch Lachs sehr beliebt!

    Das wären so meine Ideen. ;)

    Ganz klar wieder Tierschutz oder Auslandshund! ;)

    Mit denen habe ich jetzt schon einige Erfahrungen machen können und die waren immer so positiv!!

    Auch ich würde sagen: Wenn man viel um die Ohren hat (so wie geschrieben mit Kleintieren und Baby) dann würde ich immer einen erwchsenen Hund nehmen, den man einschätzen kann.
    ZB SCheidungsopfer, Allergieopfer, Umzugsopfer - all sowas gibts im Tierheim. Die Hunde hatten bisher oft sogar ein ordentliches Leben, sie sind auch oft erzogen.
    EIn Welpe muss viel lernen, kostet soviel Zeit wie ein Säugling im ersten halben Jahr, danach kommt dann noch ein paar Monate die Pubertät (wie beim Menschne oft reine Rebellion) - also: Anstrengend!

    Bei einem "fertigen" Hund kann man sehen und testen was man bekommt.

    Außerdem rettet man die kleinen armen Seelen, die da unschuldig hinter Gittern sitzen...

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    lotte würde mir 'nen vogel zeigen. was drinnen nicht ankommt, geht draußen schon gar nicht. und was drinnen funktioniert, muss auf der straße noch lange nicht interessant sein. da wird müde geschnüffelt und beherzt weggeguckt. ;)

    Kenn ich!! Macht Pepe genauso!! :D

    Übrigens: Bei Rohfutter (und das gibts ja meist) gibts bei Pepe auch nur 1x/Tag ein kleines festes dunkles Knubbelchen.... :ops: (Du bist nicht allein... *sing)

    Ich glaube, dass es deinem Hund damit sehr gut geht!!

    Wegen der Innereien habe ich eine Frage. Also: Wieoft denn nun welche? Das wäre das einzige, was mir unklar ist. Pansen kann man 1-2x pro Woche geben. Herz zB ist keine Innerei. Leber sollte man - wenn man es jede Woche gibt, nur eine halbe Portion geben. Es ist sehr viel Vit A drin.

    Aber sonst: Chickes Futterplänchen.