Auf welches Eiweiss reagiert Sam denn und auf welches ganz offensichtlich nicht??
Beiträge von Hummel
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Huhu!
Ich misch dann mal ein bißchen mit hier...

Ich bin zum Barfen gekommen, weil mein Hund eine einzige gesundheitliche Baustelle war. Ich habe damals (mittlerweile vor mehr als 3 Jahren) noch minderwertiges Hundefutter gefüttert. Das, was man in Supermärkten und Baumärkten so findet und was den größten Teil der Futtermärkte so ausmacht.
Dann habe ich mich angefangen, über Futter mehr zu informieren. zB auf der Seite http://www.hundundfutter.de
Dann habe ich erstmal schleunigst auf gute Fertigfutter gewechselt, hatte Bestes Futter oder Herrmanns oder auch Lupovet.Da wurde der Gesundheitszustand (Dermatosen, Nierenwerte schlecht, dauernd Analdrüsenentzündungen, sogar 2x Tumore) deutlich besser. Aber noch angeschlagen.
Erst als ich auf rohes, frisches Futter umgestellt habe (habe mich erst nicht richtig getraut und "Halbe Halbe" gefüttert), ging es deutlich bergauf. Leider hat mein Wuff zwar kaputte Knochen und immernoch ein Problem mit Grasmilben. Aber ALLES andere ist weg. Wie neu. Die Niere ist top, keine einzige analdrüsenenzüdnung mehr, keinen Tumor, keinen Zahnstein... und das Beste: Er liebt sein Futter. Die fleischigen Knochen, das leckere Muskelfleisch am Stück, den großartig-miefigen Pansen, der seiner Verdauung so gut getan hat...
Schau mal hier: http://www.der-gruene-hund.de oder http://www.dubarfst.com oder natürlich hier in der Barf-Rubrik!
Ich denke, dass die hohe Verarbeitung und der viele Mist, oftmals Chemie im Fertigfutter sich bei einigen Hunden einfach sichtbar negativ auswirkt.
Wenn man sich dafür interessiert und glaubt, das umsetzen zu wollen, ists sicherlich die beste, weil natürlichste und frischeste Fütterungsmethode (meiner Meinung nach).
Für Menschen gibts ja auch keine braunen Kugeln wo alles drin ist bzw würde glaube ich keiner auf die Idee kommen, dass Dosennahrung das Gesündeste wäre. Frische Vitamine, Enzyme, sekundäre Pflanzenstoffe - all das ist in frischen Lebensmitteln noch drin. Das tut dem Immunsystem immer gut. Egal ob Mensch, Katze, Hund...
Man bereitet alles frisch zu. aber mit dem richtigen Zeitmanagement ists gar nicht so aufwändig, wie man zu Anfang denkt.Ein sehr gutes Buch, das man über amazon.de schnell bestellen kann und das allgemein auch gute Infos rund um die Hundegesundheit durch und mit Ernährung hat ist: "Natural Dog Food" von S. Reinerth
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Die Idee halte ich für gar nicht unwahrscheinlich!
Und durch den Säureüberschuss kommt dann das Kotzen, weil nichts mehr im Magen ist.
Wäre immerhin logisch.Kannst du ihm evtl abends dann noch ein Stückchen zB Ochsenschwanz oder Trockenkauzeug geben? Wenn das Kotzen dann weg ist, müsste das die Lösung sein, würde ich denken.
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Zitat
oje, ich hab gerade meinen hund vergiftet! am freitag ist bei uns nämlich immer fischtag...
schon komisch dass es fisch-hunde-futter von herrmanns gibt...
Gekocht wird die Thiaminase zerstört!
Da ists also was anderes.Ich hätte ehrlich gesagt mit "Schlimmerem" gerechnet. Und wie das mit der Menge des Avidin und Biotin ist, das ist meines Wissens nach gar nicht klar.
Nicht, dass ich ein Faible für die Zeitung mit dem blutroten Deckblatt hätte, aber es hätte mMn deutlich schlimmer kommen können. (Und immerhin wurde dem lesenden Klientel klargemacht, dass weder Schoki, noch Kekse noch Weintrauben in den Hund gehören.)
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Ich gebe oft nur eine Mahlzeit. Denn mein Hund mag morgens auch fast nie futtern - im Büro oftmals auch nicht und dann halt abends.
Ich sehe das wie Anne/AuraI. Es ist für den Hund (und so wie der Magen ausgelegt ist!) kein Problem, nur einmal gefüttert zu werden. Bei richtiger Dehnung arbeitet der Magen auch am besten. Nur nach dem Futtern muss dann auch Ruhe herrschen. Mindestens eineinhalb Stunden. Dann sollte das auch kein Problem sein.
Ich finde auch, dass du ihm am WE schon 2 Mahlzeiten geben kannst. Wir geben auch mal so mal so. Wenn er es verträgt, spricht nichts dagegen. Wäre dein Hund ein Wildhund hätte er auch keine geregelten, immer gleichen Futterzeiten und Mengen.
Ich glaube, du musst dir da keine Sorgen machen. -
Theoretisch kannst du Fisch sogar noch öfter geben. Im Norden werden ganze Hundepopulationen nur mit Fisch ernährt.
Kann nur passieren, dass irgendwann der Hund nach Fisch duftet... um das zu verhindern (wenn man es verhindern will), muss man glaube ich bei 2x/Woche bleiben...Edit: Evtl muss man bei mehr als 2x/Woche rohem Fisch auf zusätzliches Vit B1 achten, wegen der Thiaminase im Fisch.
Beim Lamm unterschreibe ich meine Vorredner: Alles außer dem Darm. Ich gebe auch oft Lammpansen. Seeehr lecker..

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Da würde ich mir Rinder- oder Kalbsgelenkknochen besorgen. (Vom Oberschenkel oder Unterschenkel).
Ich denke, dass man das austesten muss. Manche Hunde vertragen es tatsächlich, auch wenn ich immer sehr vorsichtig wäre.
Gut ist, wenn es vorneweg ein Stück Fleisch gibt, damit der Magen ans Verdauen kommt. Ich denke, ich würde immer mal ein Stück rohes Fleisch geben. Wenn das gut vertragen wird, ein Hühnerflügelchen oder so hinterher. Und es so langsam auf "richtige" Knochen steigern.
Dann kann man nämlich über Kalbsrippen (sehr weich und super für "Anfänger") über Kalbsbrustbein hin zu Rinderrippen und Rinderbrustbein. Rinderbrustbein finde ich am besten. Hart - aber zu "knacken". Und dann ein super rauhe Zahnbürste.
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Jaaa - so wie früher mit dem Radl fahren und stundenlang laufen... das war schön. Ich finde, da muss man kein schlechtes Gewissen haben, daran gerne zu denken.
Ich muss einfach nochmal loswerden, dass das einer der schönsten Threads im ganzen Forum ist. Jede einzelne Geschichte hier ist mit soviel Herzblut geschrieben, so liebevoll und stark... Es ist schön (und ein bißchen traurig) hier zu lesen. Aber es berührt immer wieder.
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Das mit den Haufen ist sehr häufig so bei der Umstellung auf kaltgepresstes Futter. Das kann auch ein paar Wochen dauern, bis sich das eingependelt hat.
Das mit dem Haaren kann zum einen am normalen Fellwechsel liegen, zum anderen aber auch evtl an der Umstellung. das würde ich im Auge behalten und in 2-3 Wochen noch mal schauen, ob sich das mit den Haufen und auch mit dem Haaren eingependelt hat.
Wenn das immer noch so ist, kannst du ja ein anderes, hochwertiges kaltgepresstes Futter versuchen. zB Lupovet. Leider kommt man bei der Futterauswahl ums Probieren nicht herum - egal, wie hochwertig die Sorten auch sind.
Aber dass das Fell glänzt und dass er fit ist spricht auf jeden Fall schon mal dafür, dass es ihm guttut, finde ich. -
Ach ja! :kopfwand: Hab ich irgendwie nicht auf dem Schirm gehabt. Nee - schon recht - mit den HüHä müsste es reichen.