Beiträge von Oleniv

    @eiram

    Ich habe ziemlich viele Bücher gelesen, aber am wertvollsten fand ich tatsächlich das empfohlene und "Das andere Ende der Leine". Wobei beide keine großartigen Trainingstipps enthalten, sondern es eher um das Verständnis für das Wesen Hund geht.

    Ruhe lernen war bei uns auch ein Thema. Entlebucher sind ja auch recht aktive und temperamentvolle Hunde und ich hatte da durchaus auch meine Kämpfe. Aber durch Konsequenz und klare Regeln wurde es besser und natürlich auch durch das älter werden.

    Ein Buch kann ich Dir daher leider nicht empfehlen, aber ich habe (schon durch die Kinder) einen strukturierten Tagesablauf und nehme mir auch die Freiheit den Hund zu ignorieren, wenn wir spazieren waren und ich meine Ruhe haben will. Das hat sie ganz schnell gelernt. Hier ist nach der Morgenrunde bis Mittags prinzipiell Pause und es wird tief und fest geschlafen.

    Einmal in der Woche Hundeschule, normale Gassigänge und ab und an mal toben mit Kumpels auf einer extra großen Runde, damit kamen wir immer gut zurecht.

    Und noch eine Erfahrung, achte mal bewusst beim Gassi gehen, wo man denkt eigentlich passiert nichts, darauf wie viele Kommandos/Übungssituationen Du dem Hund gibst. Ich habe das mal gemacht: da wurde der Rückruf trainiert, mal kurz Fuß gelaufen, es gab Anti-Jagdtraining ("nein die Vögel werden nicht gejagt"), Anti-Giftköder-Training (nein das olle Brötchen wird jetzt nicht gefressen), absetzten um ein Auto vorbei zu lassen, absetzten und warten weil man mit der Nachbarin schwatzt usw. Das läppert sich auch zusammen und ist Training für den Hund, Alltagstraining eben. :smile:

    Frag mich nur wie das auf Kunstrasen angewendet werden soll. Der ist doch nicht durchlässig oder?

    Ich denke es kommt auf den Hersteller an, aber er sollte durchlässig sein. Sonst kann ja das Regenwasser auch nicht abfließen. Eine Freundin lässt sich gerade hochwertigen Kunstrasen verlegen, der ist definitiv Wasserdurchlässig.

    Wobei ich sicherheitshalber mit Wasser nachspülen würde, wenn der Hund gepieselt hat. Der Urin ist für den Kunststoff auf Dauer sicher auch nicht so toll.

    Ich würde das zweischrittig aufbauen. Erst mal soll der Hund lernen, dass er im Körbchen bleibt (hinschicken geht ja). Das "bleib" müsstest Du unter steigender Ablenkung trainieren, also Ball spielen wenn er da drin ist und ein bisschen durch die Gegend hüpfen etc.

    Dann kannst Du das verknüpfen, wenn es klingelt schickst Du ihn ins Körbchen. Erst mal nur trocken üben, ohne Besuch. Die meisten Hunde lernen das recht schnell, Klingel=Körbchen. Und dann mit Besuch üben, aber auch nicht gleich 4 Leute auf einmal, sondern eine Person, die ruhig reinkommt und ihn ignoriert und das dann auch langsam steigern.

    Am Anfang kannst Du ihn ja noch mit einer Hausleine sichern, wenn Du Dir nicht sicher bist, dass es klappt.

    Aber er ist auch noch jung, also nicht zuviel erwarten. :smile:

    (So wäre mein theoretischer Ansatz, wenn ich das trainieren würde. Praktisch warten die Hunde bei uns in einem anderen Raum bis sich der Besuch gesetzt hat und dürfen dann dazu, sonst isses nämlich auch leicht chaotisch hier. Funktioniert bei uns gut so, ich bin nämlich zu faul das zu trainieren. :sweet::lol:)