Beiträge von Vrania

    Naja, alle Daten von mir und Madame Hund wurden bei Beginn des BH Kurses angegeben und nö, ehrlich gesagt habt ich keine Ahnung gehabt, nach welcher Prüfungsordnung das läuft, weil es mich schlicht nicht soo brennend interessiert. Ich habe nicht wirklich vor, ernsthaft so irgendeinen Hundesport zu machen, zumindest nicht über das rein spaßeshalber auf dem Hundeplatz Rumdödeln hinaus. Vielleicht irgendwann irgendwas, mal schauen. Nicht in einem Maßstab, in dem das wichtig wäre. Es wäre halt schlicht interessant gewesen, vorher zu wissen, dass das nur nach österreichischer Ordnung ist, weil ich ggf. durchaus in den nächsten Jahren mal wieder nach Deutschland ziehen könnte und eine BH, die auch da anerkannt ist, wäre nicht verkehrt^^

    Könnte natürlich sein, dass direkt bei der Prüfung noch was auszufüllen oder zu unterschreiben ist. Die Prüfungsgebühr war in der Kursgebühr jedenfalls schon drin.

    Edit: liegt halt einfach dran, dass ich NULL Ahnung von vereins bzw wettkampfmäßigem Hundesport ganz generell habe. Bisher habe ich mit allen Hunden nur in Eigenregie oder halt dümpelmäßig in Gruppen was gemacht. Insofern kein Plan, von welcher Prüfungsordnung auch immer.

    Man meldet sich doch an :???: Auf dem Anmeldezettel steht doch drauf, wofür man sich anmeldet.

    Wir sind jetzt offiziell für Anfang November angemeldet. Nach mehreren Wochen komplett versauter Ablage trainieren wir neu auf :pfeif: Klappt mit der richtigen Methode aber super und ziemlich schnell.
    Jetzt mit verschärftem Training 2x die Woche mit bei den IPO Leuten.

    Dabei überlege ich auch noch danach beim nächsten Frühjahr die AD abzulegen. Weiß jemand, ob mein Hund mit 8kg und 40,5cm die 10km oder 15km am Rad laufen müsste?

    Nö... bei uns lag bloß ne Liste zum Eintragen aus “Anmeldung zur BH

    Muss echt sagen, dass ich kein Flexifreund bin. Abgesehen davon, dass meinem Mann bei unserer großen Hündin Anfang des Jahres (trotz Einhaltung des Höchstgewichts) die Seilflexi gerissen ist, weil Madame sich mit ihrer Lieblingsfeindin anlegen wollte, obwohl die Leine neu und unbeschädigt war (und der Spaß hat mit einem zerfledderten aufgerissenen Bein auf ihrer Seite geendet, das geklammert und genäht werden musste), habe ich damit aus Faulheit Enya zwischenzeitlich die Leinenführigkeit wieder ziemlich kaputtgemacht. Sie ist schon super an der kurzen Leine gelaufen, komplett ohne Ziehen. Dann hatte ich einige Zeit meistens die Flexi dran, weil ist im Ort ja praktisch und überhaupt, für mal eben einfacher als die Schlepp.... als ich dann wieder die normale Leine rausgeholt habe, hatte sie es sich so angewöhnt immer gegen einen leichten Zug zu laufen, dass sie die normale normale Leine (egal welche Länge 1-3m) immer auf Zug gehalten hat. Also nicht wirklich gezogen, aber immer bis zum Ende der Leine vorgelaufen. Wirklich schlimm ist das nicht, aber es ist doch viel angenehmer, wenn die Leine schön locker durchhängt. Mit ein bisschen Wiederholung der Basics gings dann schnell wieder, aber trotzdem kann ich mir zum Trainieren der Leinenführigkeit was besseres als ne Flexi vorstellen - an meinen Hund kommt jedenfalls keine mehr.

    Ach du schöne Schande, ich wusste nichtmal, dass die BH, die wir hier machen nicht nach internationaler Prüfungsordnung ist. Das ist ja mistig. Naja, wenn mans wirklich mal braucht kann man ja sicher nochmal eine nach IPO machen. Trotzdem doof, auf die Idee bin ich gar nicht gekommen.

    Bei uns ist im Oktober Prüfung, bin gespannt, wie das läuft.

    Wenn der Hund nicht zuverlässig abrufbar ist, tu dir selbst einen Gefallen und lass ihn noch nicht ohne Schlepp laufen. Wenn der Hund einmal Spaß am Hinterherrennen gefunden hat und Jagderfolg hat, wird es selbst bei Nicht-Jagdhundrassen anstrengend mit dem Antijagdtraining. Im Zweifelsfall lieber ein bisschen länger Schleppleine am Anfang und dafür ein Leben ohne Leine. Gibt ja eingezäunte Ausläufe, wo er ohne Leine Gas geben kann.

    Das mit der Impulskontrolle ist wichtig. Ein Hund hat nur eine begrenzte Menge davon, wird sie den ganzen Tag verbraucht (zB durch offenstehende Türen, durch die der Hund will, aber nicht darf), fehlt sie an anderer Stelle und dann ist das Theater groß.

    Sollte man natürlich im Vorfeld abklären. Ich hatte zur Besichtigung auch Enya mit, das war der Dame sehr recht, um sich ein Bild vom Hund zu machen. Beim zweiten Zusammentreffen wurde dann auch Hund Nr 2 auf ihren Wunsch präsentiert, dann war sie beruhigt und war überzeugt, dass keine Menschenfresser einziehen. Einfach so den Hund mitbringen ist natürlich doof bzw. Könnte man höchstens machen, wenn man den Hund im Auto lassen kann und dann vor Ort nachfragt, ob das Mitnehmen erwünscht ist.

    PS: ich kann einfach nicht verstehen, daß wenn jemand hier im Forum um Hilfe bittet, so oft der Ratschlag kommt, man soll den Hund doch abgeben, weil überfordert. Die Leute melden sich doch hier, um Hilfe zu bekommen - nicht um den Hund zu vermitteln! Das bedeutet, sie sind eben nicht so verzweifelt, daß sie den Hund abgeben möchten, sondern wollen es VERSUCHEN, sind bereit, mit dem Hund zu arbeiten!

    Wenn ich hier um Rat suchen würde, und bekäme mehrfach solche Antworten (ich weiß, keine davon ist wirklich böse gemeint!)- ganz ehrlich, das entmutigt doch eher, als zu helfen..... Vor allem ist es nicht schön, als erstes zu lesen zu bekommen, daß man mehr oder weniger nicht für fähig gehalten wird, das hinzubekommen.

    Natürlich ist es viel Arbeit - aber die TS ist doch bereit, diese zu leisten. Sie weiß nur noch nicht, WIE - und das war die Frage. Nicht, wie oder wohin sie den Hund schnellstmöglich vermitteln könnte...

    Ja, natürlich ist sie bereit, das leisten zu wollen. Die Frage ist halt einfach "kann sie das auch?". Wenn es jetzt schon an allen Ecken (also den Rahmenbedingungen) krieselt und abzusehen ist, dass sich gewisse Probleme wohl nicht kurzfristig abstellen lassen, habe ich da schon Zweifel. Und dann zu sagen "du KANNST sie auch abgeben, auch wenn sie nicht mit dem ersten gleich mitgehen würde" ist in meinen Augen nichts Schlimmes und auch nicht böse gemeint. Was ist das beste für Hund und Besitzer, darum gehts doch am Ende immer. Dass der Hund "einfach so" abgegeben wird, will bestimmt keiner hier und steht ja auch gar nicht zur Debatte.... nur die Frage "ist die Situation wirklich haltbar?". Hilft ja auch niemandem was, wenn die TE wieder ihre Wohnung verliert durch den Hund. Insofern... einfach der Rat, das Ganze mal selbstkritisch und möglichst objektiv zu hinterfragen. Wie gesagt, ich sehe das nach den Schilderungen hier gar nicht so sehr als Härtefall im Sinne von deprivierter Angsthund, der nie "normal" sein kann. Aber einfacher macht es die momentane Situation halt auch nicht.