Beiträge von Vrania

    @frolleinvomamt

    Bei mir ist auch (u. A.) ein Dritthund eingezogen, weil die alte Hündin keine Lust mehr hatte aktiven Kontakt zur jüngeren Hündin zu haben, der nicht von ihr initiiert wurde. War natürlich nicht der einzige Grund für den Dritthund, auch nicht der vorrangige, aber in unserem Fall hat das prima funktioniert und beim TE ja offenbar auch, nach dem was er schreibt. Das Problem ist ja nicht der alte Hund oder die Konstellation, sondern die Tatsache, dass der neue Hund offenbar die elementarsten Sachen nicht kennengelernt hat.

    Deine Definition ist aber ziemlich wurscht? Ausgebildeter Therapiehund ist ein Hund, der eine TBH Ausbildung abgeschlossen hat und (zumindest in Österreich) die Prüfung (des Messerli Instituts) abgeschlossen hat. In welchem Bereich die eingesetzt werden und welche Charakteristika in diesem Bereich wichtig sind, ist damit halt überhaupt noch nicht gesagt.

    Weil hier immer wieder geschrieben wird, dass Wattebauschwerfer doch bitte die Klappe dazu halten sollen. Ich bin definitiv das, was man landläufig als Wattebauschler bezeichnet, also ich arbeite zu 95% mit positiver Verstärkung. Der Punkt ist aber, vernünftige R+ Trainer sind nicht grundsätzlich doof und kommen auch nicht mit so verschwurbelten "der arme Hund" Argumenten. Eigenschutz geht immer vor, sprich, Maulkorb ist hier definitiv unbedingt nötig. Genauso wie alle anderen Maßnahmen, die Hannah das Leben erleichtern, solange am Problem gearbeitet wird. Nennt sich Management und ist für Wattebauschwerfer eigentlich selbstverständlich.

    Es gibt Lerntheorien aus Gründen, wie jeder vernünftige Trainer weiß... Und die beinhalten auch bei Wattebauschlern nicht "ganz viel Liebe".

    @'Hannahlein" Ich persönlich würde vermutlich anders arbeiten, aber der Ansatz deiner Trainerin ist auf jeden Fall sinnvoll und erfolgversprechend. Und ganz sicher keine Tierquälerei, egal, was irgendwelche übermotivierten Hobbytierschützer dazu sagen. Es kann sicher eine Weile dauern, aber erste Fortschritte sollte man schon bald sehen - wenn nicht wird deine Trainerin sicher andere Ansätze in petto haben. Es gibt nicht DEN einen richtigen Weg, manchmal dauert es auch einfach ein bisschen, bis man den für sich und den Hund passenden gefunden hat.

    Edit: nebenbei bemerkt, ja, ich habe hier auch einen Hund sitzen, der früher gerne alles mit seinen 42 Argumenten versucht hat zu lösen. Mit positiver Verstärkung habe ich bei ihr definitiv den Durchbruch geschafft, auch wenn bei ihr viel immer noch Management ist und sie mit Vorsicht zu genießen ist. Ist nicht so, dass grundsätzlich jeder Wattebauschler nur Tutnixe hat und kann.

    Dass sich das grundsätzlich ausschließt (also Therapie und Sport) halte ich für ein Gerücht. Klar, wenn man Ambitionen hat echt hochklassig zu laufen, wird man sich genau danach den Hund aussuchen und legt dann sicher Wert auf andere Eigenschaften. Aber hier ist doch sogar die Rede von einem TS Hund und nichtmal klar, welche Rasse oder welcher Sport. Ein Hund, der ein bisschen Agility oder Obedience machen soll, muss kein total reizoffenes Nervenbündel sein. Und üblicherweise können die Hunde halt auch genau unterscheiden, in welchem Setting sie gerade sind und welcher Arbeitsmodus (ruhiges konzentriertes Arbeiten oder volle Power mit höherem Erregungslevel) gerade gewollt ist. Zumindest wenn man von einem 0815 Hund redet, nicht von einem Extremsportler. Es arbeiten zB viele Shelties als Therapiebegleithunde, die nebenbei auch prima Agility machen. Klar sind die eher sensibel und kommen vielleicht nicht mit jeder Art Klient zurecht... Aber die meisten TBH haben ihre bevorzugten Einsatzgebiete.

    Meine Hündin ist zum Beispiel grundsätzlich eher unsicher, früher sogar ängstlich, die mag nicht von jedem und überall betatscht werden und kann beim Training sehr aufdrehen (allerdings immer kontrolliert). Trotzdem ist sie im Therapieeinsatz (zumindest die Ausbildung hat sie abgeschlossen, bei der Prüfung war ich krank, also nächstes Mal). Und sie liebt es, mit den Klienten zu arbeiten. Sobald wir ins Pflegeheim kommen, ist sie voll in dem Modus, super einfühlsam, geht mit jedem Klienten angemessen um. Und mag es auch gestreichelt zu werden, auch wenn mal jemand nicht mehr so die Feinmotorik hat. Dabei ist sie super entspannt und ruhig und trotzdem konzentriert.

    Das mache ich doch schon indem ich das Foto like, weil es mir gefällt. Dafür braucht es keine EG ;) .Bei den Gruppen geht es darum, möglichst viele Likes und Kommentare zu erhalten. Diese sind aber nicht echt. Dafür hast du dann 20 mal "great shot" oder "lovely picture" unter deinem Bild stehen.
    Ich habe lieber 130 Likes die ich bekomme, weil den Leuten mein Foto gefällt, als 250 Fakes.


    Das schon, aber es geht ja glaube ich auch darum, dass die Leute regelmäßig viel reagieren. Und ich muss zugeben, dass ich selbst oft einfach verpennt zu liken oder zu faul bin, Kommentare zu schreiben. Wenn man ein paar Leute hat, deren Content einem sowieso gefällt und sich abspricht, aktiv darauf zu achten, dass man nicht nur denkt "schönes Foto", sondern wirklich auch Likes und Kommentare verteilt, kann das imo nicht schaden, oder?

    Ja, viele schrieben echt Zeug, da stehen einem die Haare zu Berge. :muede: Ist mir auch schon passiert, dass ich einem Account gefolgt bin, weil die Bilder toll waren und dann kam irgendein so gewaltiger Schwachsinn, dass ich wieder deabonniert hab :ka:

    Hab das gerade mal nachgelesen, klingt finde ich gar nicht so blöd. Ist denn jemand in so einer Gruppe oder hätte Lust eine aufzumachen? Ich schätze mal die meisten hier posten ja hauptsächlich Hundefotos. Muss ja nicht so bierernst sein, im Sinne von "wer mal nicht postet oder liked oder whatever fliegt sofort raus". Aber sich gegenseitig unterstützen, warum nicht?

    Ich wunder mich auch oft, das langweilige Hundefotos, z.B. jeden Tag der Hund im Porträt von
    rechts oder mal von links fotografiert wird, und um die 400 likes bekommt während ich, meiner bescheidenen Meinung nach :D , oft recht schöne Naturfotos gepaart mit meinen Hunde poste und die likes sich im bescheidenen Bereich befinden.

    Aber....ich bin nicht verbissen, mir macht es einfach Spaß und ich erfreue mich hauptsächlich selber daran. :smile:


    I

    Stimmt, es gibt auch viele Accounts mit nicht so besonders guten Fotos, die irgendwie hunderte Likes bekommen. Gut, meine Fotos sind auch nur Handyfotos und nicht gerade kunstvoll :D Aber ich bekomme auch keine Unmengen Likes, obwohl ich zumindest versuche halbwegs brauchbare Qualität hinzukriegen.

    Aber mit ist das ehrlich gesagt auch ziemlich egal, für mich ist IG in erster Linie ein Bildertagebuch meiner Hundis/meines Trainings. Insofern erfüllt es auf jeden Fall seinen Zweck. Wenn es dann noch ein paar Leute gibt, denen mein Kram gefällt, umso schöner.