Beiträge von Vrania

    Enya hatte sehr dran zu knabbern, dass Lumos hier eingezogen ist. Die ersten 2 Tage war alles gut, aber dann kam die große Eifersucht und sie fand das echt richtig schlimm. Ich glaub sie hat genau gemerkt, wie schnell ich angefangen habe ihn wirklich zu lieben, mehr als das bei Murphy je der Fall war oder sein wird.... eben genauso stark wie sie. Und dass so ein Welpe dann auch am Anfang jede Menge extra Aufmerksamkeit bekommt (allein schon damit er mit seinem "101 dumb ways to die" Spiel keinen Erfolg hat), fand sie auch richtig doof. Wir sind uns halt echt super nah und ich gehe eigentlich nirgendwo ohne sie hin.

    Aber in den letzten Wochen hat sichs echt gut eingespielt. Gestern hat sie zum ersten Mal ein Beißspiel mit ihm gemacht und sich sogar hingelegt dabei, das würde sie sonst mit keinem Hund außer Murphy machen. Man begrüßt sich jetzt sichtbar freudig und kann kontaktliegen. Und mir gegenüber ist sie Gott sei Dank auch wieder normal, nachdem sie gemerkt hat, dass sie nicht ersetzt wird.

    Hier ist der patentierte Trick... 3 Kügelchen Leberwurst, 2 normale, 1 mit Tablette. Erst eins ohne Tablette geben, dann das zweite mit Tablette und sofort das dritte nachschieben, sodass vor Gier sofort geschluckt wird :D Geht auch mit Nassfutter oder Fleisch. Wobei Lumi Tabletten auch so schluckt. Und im Zweifelsfall wenn mal nix da ist halt so wie ihrs beschrieben habt, Schnauze auf, Tablette rein, schlucken lassen.

    Ich gebe zu, ich kenne persönlich aus der Begleithundesparte nur eher sensible Geschöpfe. Pudel, Malteser, Havaneser, Papillons, Chihuahuas. Die die ich kenne (teils im Bekanntenkreis, teils vom Hundetraining), sind allesamt sensibel bis sogar ängstlich.

    Mag natürlich auch daran liegen, dass diese Exemplare vom Vermehrer und/oder schlecht sozialisiert sind. Davon kenne ich niemanden wirklich näher. Nur bei einem Zwergpudel weiß ich, dass er vom Top Züchter ist, mega gutes Training hatte und eine sehr gute Ausbildung als Rollstuhl-Assistenzhund. Das ist trotzdem eine mega sensible Hündin, die total zusammenbricht, wenn ihr Mensch ein lauteres Wort an sie richtet und es richtig kacke findet, wenn ihr gegenüber jemand eine unklare Körpersprache hat oder unfair ist.

    Also ja, nein, ich weiß es nicht wirklich. Ganz sicher gibt es Hunderassen in der Gruppe, die auch ganz andere Tendenzen haben wie den Pekignesen oder Tibet Spaniels oder was weiß ich. Aber ob die TE mit einem Hund so einer Mentalität Spaß hätte, weiß man halt auch nicht. Der Grundgedanke war ja, dass man einen freundlichen, kooperativen Hund haben möchte.

    Aber ja, ich denke eigentlich auch die Rassediskussion ist hier fehl am Platz. Ich bin nur wahrscheinlich wie die Menschen, die es blöd finden immer einen Labrador zu empfehlen. Einen Kleinhund zu empfehlen, weil die (überspitzt gesagt) ja keine Bedürfnisse haben und sich nicht wehren würden, fände ich daneben.

    Lumi lernt gerade rückwärts einparken bzw. sich so zwischen meine Beine setzen. Brauch ich später als Assistenzaufgabe und ist vielleicht eher was für Anfänger? Enya hat da damals recht lange für gebraucht, weil ihr das erst gar nicht geheuer war zwischen meinen Beinen zu stehen und das ganze von vorne rückwärts rein ja auch ein bisschen Koordination erfordert 😂