Ich musste gerade echt lachen. Der Hund ist dir mit seiner Beißkraft überlegen? 😂 Ja, also wenn ihr ein Beißduell startet, dann wahrscheinlich schon, ja. Ansonsten weiß ich echt nicht, woher immer diese Angst kommt, dass der Hund merken könnte, dass er stärker ist. Erstens stimmt das so einfach nicht und zweitens... ja und wenn? Das wäre nur dann relevant, wenn man den Hund irgendwie durch körperliche Überlegenheit führen müsste. Insofern... ich zergel mit allen Welpen, ich spiele körperlich mit denen und lasse sie - oh Gott - sogar oft gewinnen. Bisher hat noch keiner versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen.
Beiträge von Vrania
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Mir geht's tatsächlich wie Vriff
Ich finde große Hunde inzwischen deutlich praktischer. Nen Riesen bräuchte ich jetzt nicht, allein schon wegen der geringen Lebenserwartung und weil es halt echt unpraktisch ist, wenn man unterwegs mit wenig Platz ist. Aber ich bin gerade richtig happy damit, dass Lumos schon größer als Enya ist. Es fühlt sich so gut an, die Leckerlis auf Handhöhe einfach reinzustopfen, wenn er neben mir hergeht. Sich nicht bücken zu müssen, um ihn zu streicheln oder ihn abzutrocknen. Er ist jetzt nur ein paar cm höher als Enya, aber das macht schon einen riesigen Unterschied, da ist einfach "mehr Hund". Er wird natürlich noch deutlich größer und ich finde das richtig gut. Meine erste Hündin war ein Herdermix und auch sehr groß, das fand ich eigentlich optimal.
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Man darf sich echt nicht unter Druck setzen lassen. Lumi ist jetzt 5 Monate alt und kann noch gar nichts außer Chillen, seinem Namen, einem Aufmerksamkeitssignal, Sitz/Platz/Safe mit geringfügiger Ablenkung und Dauer, einem positiven Abbruchsignal und den Hausregeln. Am Anfang sind einfach völlig andere Sachen wichtig. Signale aufbauen ist eine Sache von ein paar Trainingseinheiten, wenn man ungefähr weiß, was man tut. Das kann man immer noch machen. An Tag 2 würde ich genau gar nichts an "Auslastung" mit einem Welpen machen.
Edit: ich finde Hausleine/Welpenauslauf sehr hilfreich
Edit 2: Lumi hat am Anfang auch ALLES gefressen, gerade an Grünzeug.... das hat sich nach ein paar Tagen und dem Aufbau von einem Abbruch-/Umorientierungssignal abseits dieser Situationen ganz schnell von selbst gegeben
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Ich wollte damit nicht sagen, dass du zum Tierarzt musst :) Eher im Gegenteil.... solange er fit ist, würde ich mir einfach deutlich weniger Gedanken machen und ihn machen lassen. Wenn er Hunger hat, wird er schon aus dem Napf fressen. Bei der Züchterin ist halt auch alles anders, da waren die Geschwister, mit denen er um das Futter "konkurriert" hat. Lumos hat bei der Züchterin reingeschaufelt wie wild, einfach, weil da 11 andere Welpen dabei waren. Er ist super verfressen, aber kaum war er hier, hat er deutlich langsamer gefressen.
Aber vielleicht fragst du einfach mal die Züchterin aus welchem Material sein Napf bei ihr war. Manche Hunde haben ja wirklich Probleme mit gewissen Materialien am Anfang.
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Lumi bekommt jetzt das Raw Nature Junior, weil schnell eine getreidefreie Alternative her musste. Er verträgt es sehr gut und ich bin begeistert, weil kaltgepresstes Futter halt einfach toll zu handhaben ist. Aber kann mal jemand mit Ahnung drüber schauen, ob das von den Werten für nen 5 Monate alten Hund halbwegs passt?
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Auf doofe Kommentare reagiere ich gar nicht mehr. Wenn jemand nett fragt, reagiere ich je nach Tagesverfassung. Aber wirklich erschöpfende, ausführliche Antworten gebe ich nur, wenn ich Zeit habe, die mentale Kapazität und das Gefühl, dass da ehrliches Interesse besteht.
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Ich würde nicht zu sehr durchdrehen. Da kenne ich Hunde, durch die ganz andere Sachen einfach durchgewandert sind. Beobachten und gut ist. Wozu allerdings Sauerkraut leuchtet mir nicht ganz ein, das hat ja keine scharfen Kanten oder so 😅 Aber schmeckt bestimmt und schadet ja nicht.
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Jeder meiner Hunde frisst in einem eigenen Raum. Obwohl sie auch zusammen fressen können und es da keine Konflikte gibt. Einfach, damit sie ihre Ruhe dabei haben. Was nach ein paar Minuten nicht im Hund ist, gibt's bei der nächsten Mahlzeit wieder.
Nachrennen würde ich ihm mit dem Futter nicht. Ein gesunder Hund verhungert nicht vor dem gefüllten Napf. Und wenn gesundheitliche Aspekte eine Rolle spielen sollten, ist Tierarzt angesagt, nicht Handfütterung.
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Ja, ich bin überzeugt, dass Hunde eifersüchtig sein können. Interessant dazu ist Patricia McConnell - For the love of a dog (ich glaub "Liebst du mich auch" heißt es auf Deutsch).
Als Lumos eingezogen ist, war Enya absolut eifersüchtig und hat richtig darunter gelitten die erste Zeit. Also nicht darunter, dass da ein nerviger Welpe ist, sondern darunter, dass ICH mich so viel mit ihm beschäftigt habe. Sie hat auch nicht versucht ihn zu verdrängen oder mich zu verteidigen, man hat einfach nur gemerkt, dass sie das richtig schlimm findet.
Was du allerdings beschreibst klingt für mich eher nach Ressourcenverteidigung. Das ist auch nichts Schlimmes und sagt auch nichts darüber aus, ob eure Beziehung in Schieflage ist, sondern ist imo ziemlich normal. Du gehörst halt zu ihr und das zeigt sie. Ich würde trotzdem daran arbeiten, genauso wie ich das bei anderen Ressourcen tun würde.... meine Hunde haben weder Futter noch sonst was zu verteidigen, ICH entscheide, wem ich wann was gebe. Aber das ist mir vor allem deshalb wichtig, weil ich ja 3 Hunde habe. Zudem ist ein Ressourcen verteidigender Assistenzhund dezent blöd.
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Wir brauchen so einen "Ja genau" Reaktionssmiley.
Schauder. (War das mit den abgerissenen Köpfen und den Blutlachen eigentlich wirklich in diesem Kindertrickfilm, den ich mit vier Jahren gesehen hab? Oder hab ich das im Rahmen meiner post-traumatischen Belastungsstörung dazuphantasiert?)
Gut möglich, als knirps saß man auch vorm fernseher und sah sich watership down (unten am fluss) an...
Oh Gott, jetzt krieg ich wieder Flashbacks 🙈 Der Film hat mich wirklich traumatisiert. (Und ja, ich gehe so locker mit diesen Formulierungen um, obwohl ich wirklich PTBS hab. 😂) Ich hab ihn letztens nochmal gesehen und die Bilder, die mir 25 Jahre geblieben sind, sind wirklich genau so im Film. Gruselig.