Der Unterschied ist, dass der Hund das Startsignal gibt. Du wartest nicht eine bestimmte Zeit, um es neu zu versuchen, sondern du machst erst weiter, wenn der Hund wieder das Kooperationsverhalten zeigt. Lässt er sich nicht wieder drauf ein, heißt das, dass es ihm zuviel ist und du hörst auf und versuchst es später nochmal oder gehts im Training für die Pflegehandlung einen Schritt zurück.
Hier legen die Hunde die Schnauze auf einen Waschlappen, wenn sie bereit sind mitzumachen.
Ich glaube irgendwie, du tust deiner Hündin Unrecht. Ich hab hier auf 6 Seiten glaub ich 10 Mal gelesen, dass sie wegen dem Alter einfach auf alles keinen Bock mehr hat.
So einfach funktioniert das aber im Normalfall nicht, sondern irgendwas hat sich für den Hund geändert. Schmerzen, Unwohlsein, vielleicht auch nur andere Bedürfnisse und Interessen als in der Jugend (was ja total normal ist). Aber das heißt ja nicht, dass sie gar keine Lust mehr auf zusammen Dinge machen/erleben haben. Und Hunde können Schmerzen extrem gut verstecken. Die Beschreibung im letzten Post klingt eigentlich typisch. Und wenn dein Tierarzt keinen Röntgenblick hat, wäre es schon sinnvoll, das mal richtig abklären zu lassen.
Achja, bei meiner älteren Hündin waren Zahnschmerzen (bei von außen makellosen Zähnen) der Grund für "keinen Bock mehr auf viele Sachen" und Gereiztheit. Als die Zähne raus waren, blühte sie wieder auf. Schmerzen sind kacki.