Ein bisschen kann ich das nachvollziehen, ich hatte zwar keinen Sturz, aber ich bin trotzdem vorsichtiger als ich es mit 15 war. Wenn ich an die Pferde zurückdenke, die ich damals geritten bin... Die Traberstute frisch weg von von der Rennbahn, wenn du da eine falsche Hilfe gegeben hast, ging der Renntrab los und stoppen war schwierig. Die Vollblutaraberstute, die nur gebisslos ging, weil mit Gebiss war sie eine Vollkatastrophe, ohne aber ehrlich gestanden auch. Einmal im Galopp, immer im Galopp.
(Meine Stürze kann ich aber an einer Hand abzählen: Einmal von der Araberin, weil sie beim Aufsteigen schon loswollte, was dazugeführt hat, dass ich nicht im Sattel angekommen bin sondern gleich auf der anderen Seite wieder runter; einmal vom Vater meiner Stute (Tinkerhengst), ich wollte rechts, er wollte links, so haben sich unsere Wege am Reitplatz vor B getrennt; einmal von meinem eigenen Gaul (damals noch meine RB), als sie gerade erst angeritten war und wir beim Ausreiten in der Gruppe galoppiert sind und sie plötzlich aus ungeklärten Gründen einen gehörigen Satz zur Seite gemacht hat und der Sattel sich halb unter den Pferdebauch verabschiedet hat.)
Heute such ich doch ein bisschen besser aus, auf welchen Gaul ich mich setze. Mein eigenes Pferd ist da halt echt ein Segen. Wenn irgendwas Schlimmes passiert, bleibt sie halt stehen. Kein hektisches Umdrehen, Herimgespringe oder Durchgehen.