Beiträge von Elaia

    Ich kopiere mal meinen heutigen Post aus dem Herzhunde-Thread rein...

    Tja, wir reihen uns hier auch mal ein :/

    Die Köterine ist 3, im Juli gab es einen TA-Besuch, wo wir eigentlich wegen etwas ganz anderem ein Blutbild haben machen lassen und dabei kam neben erhöhten Nierenwerten auch ein erhöhter proBNP Wert heraus, worauf ein Herz-US empfohlen wurde.

    Den hatten wir im August in der TK Kaiserberg, optisch soweit alles in Ordnung, allerdings wurden Extrasystolen bemerkt, woraufhin ein kurzes EKG geschrieben wurde, dass 3 weitere in 3 Minuten aufzeichnete. Ein kurzer Bauchraumschall zur evtl. Darstellung von Tumoren, die wohl auch Extrasystolen hervorrufen können brachte kein Ergebnis.

    Weiteres Vorgehen Holter-EKG, allerdings erst wenn es etwas kühler ist.

    In der Zwischenzeit haben wir versucht, die Nierenwerte weiterabzuklären, auf nierenschonendes Futter umgestellt, Bauchraum geschallt, Urin untersucht (auch steril aus der Blase)... optisch alles gut :ka:

    Blutuntersuchung 4 Wochen später brachte einen verbesserten sdma-Wert, Kreatinin und Albumin weiter leicht über der Norm.

    Dann jetzt Ende Oktober das Holter.

    Ergebnis: monotope SVES mit einer Schlag-zu-Schlag-Frequenz von 400/min, Bigemini waren zu sehen und tlw. lag eine supraventrikuläre Tachykardie vor.

    AV-Blocks 2. Grade waren auch vereinzelt vorhanden.

    Aufgeschrieben wurde Sotalol, was ich seit gestern einschleiche, die Enddosis soll 2x tgl 1/2 80mg Tablette sein.

    Wirklich glücklich bin ich damit nicht, nach Lesen des Beipackzettels soll das Medikament bei AV-Blocks 2. und 3. Grades gar nicht und bei Störungen der Niere nur nach Abwägung gegeben werden (ist ein humanmedizinisches Produkt).

    Habe Rücksprache mit Kaiserberg gehalten, die empfohlene Dosis ist wohl die Hälfte der eigentlich für ihr Gewicht vorgesehenen. Es fehlt einfach eine Alternative.

    Also hoffen wir, dass es keine Nebenwirkungen gibt, sollten Synkopen oÄ auftreten soll ich sofort absetzen (hatte sie noch nie).

    Im Januar wird dann erneut kontrolliert ob und was es gebracht hat.

    Plötzlicher Herztod schwebt halt als Schreckgespenst über uns, allerdings mit oder ohne Medikation, also hoffe ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

    Nächste Woche steht eine erneute Blutuntersuchung an, da werde ich mit unserer Haustä besprechen, ob es Sinn macht weiter nach der Ursache zu forschen, auf Borreliose zu testen, oÄ...

    Tja, wir reihen uns hier auch mal ein :/

    Die Köterine ist 3, im Juli gab es einen TA-Besuch, wo wir eigentlich wegen etwas ganz anderem ein Blutbild haben machen lassen und dabei kam neben erhöhten Nierenwerten auch ein erhöhter proBNP Wert heraus, worauf ein Herz-US empfohlen wurde.

    Den hatten wir im August in der TK Kaiserberg, optisch soweit alles in Ordnung, allerdings wurden Extrasystolen bemerkt, woraufhin ein kurzes EKG geschrieben wurde, dass 3 weitere in 3 Minuten aufzeichnete. Ein kurzer Bauchraumschall zur evtl. Darstellung von Tumoren, die wohl auch Extrasystolen hervorrufen können brachte kein Ergebnis.

    Weiteres Vorgehen Holter-EKG, allerdings erst wenn es etwas kühler ist.

    In der Zwischenzeit haben wir versucht, die Nierenwerte weiterabzuklären, auf nierenschonendes Futter umgestellt, Bauchraum geschallt, Urin untersucht (auch steril aus der Blase)... optisch alles gut :ka:

    Blutuntersuchung 4 Wochen später brachte einen verbesserten sdma-Wert, Kreatinin und Albumin weiter leicht über der Norm.

    Dann jetzt Ende Oktober das Holter.

    Ergebnis: monotope SVES mit einer Schlag-zu-Schlag-Frequenz von 400/min, Bigemini waren zu sehen und tlw. lag eine supraventrikuläre Tachykardie vor.

    AV-Blocks 2. Grade waren auch vereinzelt vorhanden.

    Aufgeschrieben wurde Sotalol, was ich seit gestern einschleiche, die Enddosis soll 2x tgl 1/2 80mg Tablette sein.

    Wirklich glücklich bin ich damit nicht, nach Lesen des Beipackzettels soll das Medikament bei AV-Blocks 2. und 3. Grades gar nicht und bei Störungen der Niere nur nach Abwägung gegeben werden (ist ein humanmedizinisches Produkt).

    Habe Rücksprache mit Kaiserberg gehalten, die empfohlene Dosis ist wohl die Hälfte der eigentlich für ihr Gewicht vorgesehenen. Es fehlt einfach eine Alternative.

    Also hoffen wir, dass es keine Nebenwirkungen gibt, sollten Synkopen oÄ auftreten soll ich sofort absetzen (hatte sie noch nie).

    Im Januar wird dann erneut kontrolliert ob und was es gebracht hat.

    Plötzlicher Herztod schwebt halt als Schreckgespenst über uns, allerdings mit oder ohne Medikation, also hoffe ich, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

    Nächste Woche steht eine erneute Blutuntersuchung an, da werde ich mit unserer Haustä besprechen, ob es Sinn macht weiter nach der Ursache zu forschen, auf Borreliose zu testen, oÄ...

    Beim Broholmer gibt es noch den Nachteil des kleinen Genpools, d.h. nicht nur, dass man uU länger auf seinen Welpen wartet sondern auch gesundheitlich muss man gucken...

    Mir fällt kein einziger Molosser, der ein entspannter Mitlaufhund ist und da sollte man sich überlegen ob man das kann und will... da wirds schwierig Wunsch nach ein bisschen Optik und easypeasy unter einen Hut zu bringen.

    @Floki Odinson

    Damit hat der „normale“ Hundehalter oft schon mehr als genug vor der Brust, ohne dass Kinder, Unerfahrenheit etc mit reinspielen.

    flying-paws schrieb aber zB, dass es für einen Hund mit idealer Vorgeschichte schon sehr schwierig wird die Vorstellungen des Zusammenlebens zu erfüllen und das hat mich eben verwundert.

    Vielleicht mag sie es einmal erklären, wie das gemeint war?

    @Floki Odinson

    Das ist ja eine ganz andere Diskussion (ich würde es übrigens auch nicht mache , hatte selbst kurz überlegt einen second Hand Hund aufzunehmen, mich aber wegen des vorhandenen Risikos sehr fix dagegen entschieden ).

    Mich wundert eben nurX dass sowohl flying-paws, die ja als Trainerin durchaus den ein oder anderen Hund mehr vor der Nase hat als auch Lockenwolf beide erwähnt haben was für eine ungeheure Anstrengung „so ein Leben“ für den Hund bedeutet... und da ein Leben in der Familie mit Kindern ja nix exotisches ist hat es mich eben gewundert.

    Dass der Hund deutlich mehr Input und Unruhe als bei einem Single bzw Pärchen bekommt steht natürlich außer Frage...

    @Floki Odinson

    Naja 2 Erwachsene, 2 Kinder, wovon zumindest eins mit 11 Jahren nicht mehr unter „klein“ fällt.

    Als unsere Hündin hier einzog waren meine Mädels knapp 3 und 9, der Mann hatte als Kind mal nen verzogenen Familienhund, der einzige Unterschied war, dass sie eben nicht mein erster Hund war... die Hippe ist jetzt 3 und ganz gut gelungen wie ich finde:herzen1:

    Findet ihr wirklich, dass die Voraussetzungen generell für einen Hund so unheimlich hoch sind?!

    Für diesen Hund ja, stimme ich zu.

    Aber generell, viel Zeit für den Hund, Kinder in einem Alter in dem man ihnen viel erklären kann und erwarten kann, dass das umgesetzt wird (ja ggf mit mehrfachem Erinnern, aber das muss man bei vielen Erwachsenen auch :pfeif:).

    Ich denke wenn da mehr an Wissen vorhanden ist und die Familie gut angeleitet wird, hat der entsprechende Hund ein feines Leben...:ka: