Beiträge von Selkie

    In Kurzform wurden 6 Kriterien festgelegt anhand deren das Züchten mit Hunden, die nicht an die Kriterien herankommen, rechtlich verboten ist.

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    Ab dem 18. Mai 2020 gilt deshalb ein geändertes Verfahren für die Registrierung von Würfen von kurzschnäuzigen Hunden. Für alle Wurfanmeldungen ist ein tierärztliches Zertifikat beider Elternteile vorzulegen, um einen Stammbaum zu erhalten. Wenn das Zertifikat zeigt, dass die Eltern die Kriterien nicht erfüllen, wird kein Stammbaum ausgestellt.

    Es wird ein separates Register geben für Hunde deren Eltern die Kriterien nicht erfüllen. Diese Hunde erhalten einen Abstammungsnachweis in dem vermerkt wird, dass die Hunde reinrassig sind aber die Elterntiere nicht die gesetzlichen Bestimmungen erfüllen. Dadurch sollen Nachkommen dieser Hunde, falls sie die Kriterien erfüllen zur Zucht genutzt werden können.

    Verstehe ich das richtig: es ist illegal, Hunde zu züchten, wenn die Eltern die Kriterien nicht erfüllen.

    Der RdB akzeptiert das jetzt notgedrungen, öffnet aber eine Hintertür für illegale Verpaarungen? Indem solche gesetzeswidrigen Würfe zwar keine Papiere bekommen, aber extra für die eine andere Form das anerkannten Abstammungsnachweises eingeführt wird? Also das offizielle Schattenregister für eigentlich kriminelle Zucht-Aktivitäten?

    Wenn das ganz offiziell möglich ist, dann ist das Gesetz doch für die Tonne.

    Dann ist "einfach wechseln" nicht die beste Idee.

    Der Rohfasergehalt (=Ballaststoffgehalt) ist bei dem Futter eigentlich gar nicht so niedrig. Die 0,5% Rohfaser im Dosenfutter entsprechen 2% in der Trockenmasse. Mehr wird normalerweise nicht empfohlen, weil es die Verdaulichkeit insgesamt herabsetzt.

    Wenn der Darm aber nicht ganz gesund ist, kann es natürlich sein, dass er von mehr Ballaststoffen profitiert. Du kannst versuchen, Weizenkleie, Haferkleie oder auch Flohsamen/ Leinsamenschrot zu geben um den Ballaststoffgehalt zu erhöhen.

    Meine Meinung zum Futter von VetConcept ist grundsätzlich gut.

    erstes "aber":

    Du verrätst nicht, welches Futter du gibst. Wir können also nicht mal nachvollziehen, was das Problem sein könnte.

    zweites (und viel wichtigeres) "aber":

    Dein Hund hat offensichtlich ein Problem mit dem Futter. Ergo: es passt für deinen Hund nicht.

    Wenn es jetzt nicht gerade eine der medizinischen Diäten ist, würde ich einfach auf ein anderes Futter umstellen und schauen, ob es besser wird.

    Da habe ich auch eine Frage zum Heimtierpass und hoffe, dass mir jemand Auskunft geben kann.

    Unsere Hündin ist ja aus dem Tierschutz. Im Pass ist Platz für 2 Einträge für die "Besitzer", die beide schon belegt sind. 1. vom italienischen Tierheim und 2. von demjenigen, der sie wohl aus Italien nach Deutschland gebracht hat.

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    Was kann ich jetzt tun?

    Der TA kann einen neuen Ausweis ausstellen. Bis zur nächsten Impfung musst du dann entweder beide Ausweise mitnehmen (weil ein normaler TA nur von ihm selbst durchgeführte Impfungen übertragen darf) oder du gehst zum Amtsvet und lässt es übertragen.

    Aber wozu ist der Eintrag denn gut? Bzw. was passiert, wenn ich dort nicht mich selbst, sondern meine Firma eintrage? Denn so wie ich es verstanden habe, braucht man den Pass vor allem beim Überqueren von Landesgrenzen. Was passiert denn, wenn da ein anderer Besitzer steht? Es müsste ja auch hier im Forum Leute geben, die mit einem fremden Hund im Ausland waren. Gab es da keine Probleme?

    Wenn beim Grenzübertritt der Eintrag im Ausweis nicht mit dem "mitreisenden" Menschen übereinstimmt, dann giltst du vor den Behörden nicht als Besitzer des Hundes (bitte beachten: Besitz und Eigentum sind zwei verschiedene Dinge). Dann ist der Ausweis für den Grenzübertritt von dir und Hund nicht gültig.

    Vor einer Auslandsreise sollte man die Papiere definitiv in Ordnung bringen.

    Wie es mit einem nicht privat gehaltenen Hund ist, weiß ich nicht. Möglicherweise gibt es da sowieso andere Regelng. Was den EU-Pass betrifft, wirst vermutlich trotzdem du als Besitzer drin stehen, auch wenn die GmbH der Eigentümer ist. Juristische Personen können meines Wissen keine Besitzer sein, also wenn eine juristische Person der Eigentümer ist, dann ist immer automatisch die dahinterstehende reale Person der Besitzer. Im Heimtierpass steht der Besitzer, nicht der Eigentümer.

    Der blaue EU Pass ist kein Besitznachweis. Dafür benötigt man den Eintrag in der Ahnentafel oder einen Kaufvertrag.

    Trotzdem ist es schlicht Schlamperei, wenn er nicht vernünftig ausgefüllt ist und hinterlässt bei TA und Co schlicht den Eindruck, dass man es schon mit den simplen Dingen nicht so genau nimmt.

    Der blaue EU-Heimtierausweis ist ein Identifikationsdokument, das unter anderem auch den zum Hund gehörenden Besitzer (Besitzer ist nicht automatisch Eigentümer) ausweist.

    (Stell es dir vor wie einen Personalausweis. Natürlich ist die Adresse im Personalausweis kein Eigentumsnachweis für irgendwas. Eine Adresse im Personalausweis ist nicht mal ein Besitznachweis. Aber es ist die Adresse, die behördlicherseits als "Meldeadresse" akzeptiert wird. Genauso ist der im Heimtierausweis stehende Besitzer der behördlicherseits akzeptierte Besitzer des Hundes - eben der, der mit dem Hund privat und ohne TRACES-Papiere verreisen darf. Nur für den dort eingetragenen Menschen gelten die Bestimmungen der EU-Verordnung für private Reisen mit Grenzübertritt.)

    Vriff Ich hab oben noch mal editiert, nachdem ich die Beschreibung des abgebildeten Spitzers gelesen habe:

    Der abgebildete Spitzer ist anscheinend für einen konkreten Stift des Herstellers optimiert. Vielleicht wegen der Form der Stifte mit einem bestimmten, sonst nicht üblichen, Durchmesser? Oder der Winkel ist so optimiert, dass er die Minen ohne allzu viel "Bruch" sauber spitzt? Aber auch da drin kann man ganz sicher andere Stifte mit dem gleichen Durchmesser spitzen.

    Was hast es eigentlich mit diesen coloured und universal Spitzern auf sich und warum gibt es keine Dicken für bunt?

    Ich verlinke mal ein Bild, damit man weiß um was es geht:

    https://www.backwinkel.de/out/pictures/m…t/1/77983_a.jpg

    So richtig verstehe ich die Frage nicht.

    Es gibt Spitzer. Solche für dicke und solche für dünne Stifte. Und welche für ganz dicke Stifte.

    Ob bunt oder nicht, hat mich noch nie interessiert. Gibt es Hersteller, die da Unterschiede machen?

    (edit: der abgebildete Spitzer ist anscheinend für einen konkreten Stift des Herstellers optimiert. Vielleicht wegen der Form der Stifte mit einem bestimmten, sonst nicht üblichen, Durchmesser? Oder der Winkel ist so optimiert, dass er die Minen ohne allzu viel "Bruch" sauber spitzt? Aber auch da drin kann man ganz sicher andere Stifte mit dem gleichen Durchmesser spitzen.)

    Und dann natürlich: Bekommt der Hund, wenn er sich ablenken läßt, für den restlichen Tag gar nichts?

    Das ist für mich die entscheidende Frage.

    Wenn ich die Tagesration im Training verfüttere, dann ist die Tagesration gefressen und der Napf bleibt leer (hatte ich noch nie, kann ich mir aber vorstellen und wenn ich ehrlich bin, hätte ich in den ersten Monaten mit Dina nicht so viele mögliche Übungsszenarien ungenutzt vorbeiziehen lassen müssen, wenn ich ihre Tagesration in der Tasche gehabt hätte).

    Aber leider sind die Verfechter von "der Hund muss sich sein gesamtes Futter erarbeiten" zu oft der Meinung "und wenn er das nicht schafft, dann hat er Pech gehabt". Das fällt für mich unter Starkzwang: der Hund wird existenzbedrohend zur Kooperation gezwungen.

    Die Haut würde ich schon pflegen. Meine Hündin bekam Allerderm, aber so schlimm wie du es beschreibst, war ihre Haut nicht. Ich würde den TA fragen, was er empfehlen kann. Sonnenschutz braucht er, sofern die Haut nicht schnell pigmentiert. Meine Hündin hatte innerhalb weniger Tage schwarze Haut an den dünner behaarten Stellen, die brauchte nie Sonnenschutz.

    Ansonsten hilft wirklich nur auf die Dosisverringerung warten.