Aber wenn ich mir die heutigen Preise ansehe, habe ich auch nicht wirklich viel Lust, soviel Geld auszugeben. Nur für die Erinnerung an eine Vergangenheit, die ich sowieso nicht an der Asche festmache? Auch wenn die Urnen teilweise wirklich sehr schön sind und ich eine Einäscherung für eine würdevollere Möglichkeit halte als die schnöde Entsorgung durch den Tierarzt.
vorab: ich will dir nichts einreden, ich will nur die Missverständnisse ausräumen:
Auch der beim TA gelassene Hund wird eingeäschert. Der Unterschied: bei Einzeleinäscherung kann man die Asche wiederbekommen und dann selbst begraben. Die Asche aus Sammeleinäscherung wird je nach Unternehmen in Sammelgräbern beigesetzt oder auf freien Flächen verstreut (zumindest bei den beiden hier ansässigen Unternehmen).
Eine Urne muss man nicht kaufen, man kann mit einem eigenen Behälter kommen und die Asche dort einpacken lassen. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, der Bestatter wolle mir was einreden um mehr Geld zu verdienen. Als ich sagte, ich möchte keine Urne, haben sie mir nur gesagt, dass ich dann bitte zum Abholen einen Karton mitbringen soll, weil sie die Tüte nicht einfach so rausgeben dürfen.
Es hat für mich einen faden Beigeschmack von: Da will jemand aus der Trauer und den Gefühlen Profit schlagen.
Die verdienen ihren Lebensunterhalt mit einer Dienstleistung. Nicht mehr und nicht weniger.
Wie du auf den "Tausender" kommst, ist mir allerdings nicht ganz klar. So teuer ist es hier nicht. Ich habe gerade mal fix nachgeschaut: beim Tierbestatter meiner Wahl kostet die Gemeinschaftseinäscherung halb so viel wie die Einzeleinäscherung. Die Gemeinschaftseinäscherung ist das was mein TA machen ließe, wenn ich den Hund einfach dort ließe und da käme noch die Abholung dazu. So viel billiger wäre das also gar nicht.