Also genau das Gegenteil vom hochkonzentriert arbeitenden Hütehund, der während der Arbeit noch in der Lage ist, die Signale seines Menschen klar wahrzunehmen und richtig darauf zu reagieren.
Der befindet sich dabei allerdings unter äußeren Bedingungen, die seine Kapazitäten nicht überschreiten.
Das wäre nur dann der Fall, wenn es keine oder nur extrem wenige andere Reize gäbe. Das ist unrealistisch.
Es ist augenscheinlich so, dass das was beim Hund als "reizoffen" bezeichnet wird, etwas anderes ist als das, was in der Humanpsychologie als "reizoffen" bezeichnet wird. Da wurde anscheinend ein Begriff genommen und umgedeutet.
(edit: ich weiß allerdings nicht, ob es die Hundetrainer oder die Humanpsychologien waren, die den Begriff von woanders genommen und für ihre Bedürfnisse angepasst haben. Möglicherweise beide.)