Beiträge von Selkie

    Es gibt extra Pollen'gitter' für die Fenster.

    Haben welches dran was auch gegen Pollen sein soll, scheint aber nicht zu helfen :(

    Nutzt es was, wenn ich die Klima laufen lasse?

    Kann es sein, dass ihr die Pollen reinschleppt?

    Ich z.B. merke sofort, wenn ich das abendliche Haare ausspülen mal auslasse. Ggf. auch an die Hunde denken, vor allem wenn die ins Bett kommen.

    Nur bei konkretem Anlass und wenn die letzte Impfung länger als ein Jahr her ist.

    Konkret: Dina hat genau zweimal die nasale PbPi-Impfung bekommen. Jeweils kurz bevor sie ein paar Tage in Pension musste.

    Ich bin in einer Welt aufgewachsen, in der alle Zucht staatlich kontrolliert war. Ich habe wenig Hoffnung, dass das an den Qualzuchten grundsätzlich was ändern würde. :ka: Da hoffe ich lieber auf die Möglichkeiten der züchterischen Vielfalt (die den Nachteil hat, dass sie auch mit Vermehrer-Deppen leben muss) und der Umsetzung von Tierwohl-Gesetzen, die bestimmte Zuchtauswüchse hoffentlich irgendwann man wirksam verbietet.

    Ich kann das schlecht einschätzen.

    ABER, falls es eine staatliche Registrierungspflicht gäbe und Zucht ohne Registrierung illegal wäre, was z.B. durch Tierärzte beim Impfen ähnlich wie mit Ablesen der Chipnummer dann "überprüfbar" wäre - hätte man zumindest eine rechtliche Handhabe.

    Meine Befürchtung: staatliche Kontrolle funktioniert am besten bei gut sichtbaren Merkmalen mit bekanntem Erbgang. Platte Nasen sind zwar gut sichtbar, aber es gibt nicht das eine Gen, das dafür verantwortlich ist. Kaputte Rücken sind weder auf den ersten Blick sichtbar noch gibt es das eine Gen, das dafür verantwortlich ist. Bestimmte Farben (*hust* merle *hust*) oder Haarlosigkeit dagegen sind sichtbar und können "problemlos" vermieden werden. "Problemlos" in "", weil es sich nur auf die Umsetzung im ersten Moment bezieht. Ob es später Probleme wegen weiterer genetischer Verarmung gibt, ist kurzfristig nicht sichtbar - das ist das Risiko, von dem ich befürchte, dass eine staatliche Kontrollstelle es genauso zuverlässig beachtet wie manche Zuchtvereine. ;) Aber wenn es diese staatliche Kontrollstelle gibt, dann führt da kein Weg mehr dran vorbei, dann kann niemand mehr sagen: nö, ich WILL aber mehr genetische Vielfalt und ich versuche das jetzt auch zu machen.

    Wie gesagt, ich bin nicht überzeugt, dass die Vorteile einer staatlichen Kontrolle die Nachteile überwiegen.

    Es ist nicht unwahrscheinlich, dass im Tagebuch (neben vielen anderen Dingen) genau das geschrieben wird, was die Tagebuchschreiber explizit nicht mit anderen Menschen teilen wollen. Diesen (unterstellten) Wunsch sollte man respektieren.

    Und dann denke ich an Anne Frank, Anais Nin und andere sehr prominent veröffentlichte Tagebücher und meine Überzeugung bröckelt.

    Klugscheissermodus an: Genau diese Tagebücher von wurden schon mit Blick auf eine Veröffentlichung verfasst bzw. die Herausgabe und die Bedingungen von der Autorin selbst vorangetrieben und festgelegt.

    Ich weiß. Das macht es nicht besser. Im Gegenteil, es macht deutlich, dass und wie sehr auch anderer Menschen Privatsphäre betroffen ist, auf die die Frage genauso zutrifft.

    Wie gesagt, ich habe keine Antwort, nur ein Dilemma.

    Dass Zucht irgendwann unter "staatliche" Kontrolle fällt, könnte sogar passieren.

    Ich bin in einer Welt aufgewachsen, in der alle Zucht staatlich kontrolliert war. Ich habe wenig Hoffnung, dass das an den Qualzuchten grundsätzlich was ändern würde. :ka: Da hoffe ich lieber auf die Möglichkeiten der züchterischen Vielfalt (die den Nachteil hat, dass sie auch mit Vermehrer-Deppen leben muss) und der Umsetzung von Tierwohl-Gesetzen, die bestimmte Zuchtauswüchse hoffentlich irgendwann man wirksam verbietet.

    Ich mein das ganz generell. Nicht unbedingt rechtlich, sondern mehr ethisch.

    Ich habe eben eine Doku gesehen, in der jemand über eine verstorbene Person gesagt hat, es würde die Privatsphäre des Menschen verletzen, wenn in seinem Tagebuch gelesen würde.

    Und ich hab mich gefragt, ob das stimmt.

    Also ob eine verstorbene Person noch das Recht auf Privatsphäre hat. Oder ob die noch "verletzbar" ist.

    Das ist ein ganz schweres Thema.

    Spontan würde ich sagen: wer für sich allein Tagebuch führt, will das nicht für die Öffentlichkeit tun. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass im Tagebuch (neben vielen anderen Dingen) genau das geschrieben wird, was die Tagebuchschreiber explizit nicht mit anderen Menschen teilen wollen. Diesen (unterstellten) Wunsch sollte man respektieren.

    Und dann denke ich an Anne Frank, Anais Nin und andere sehr prominent veröffentlichte Tagebücher und meine Überzeugung bröckelt. (OK, bei Anais Nin bröckelt meine Überzeugung nicht so sehr ... :tropf: )

    Also ganz klar: ich weiß es nicht. Ich habe Zweifel ob es moralisch richtig ist, private Details posthum öffentlich zu machen und gleichzeitig sehe ich den literarischen und gesellschaftlichen Nutzen in vielen Veröffentlichungen der privatesten Gedanken aus Tagebüchern.

    Nun stellt sich die Frage: ab wann ist ein Tagebuch überhaupt interessant genug, um es zu veröffentlichen? Ab wann ist eine Person öffentlich genug um ihre Tagebücher posthum zur Literatur zu erklären? Ab wann überwiegt das öffentliche Interesse den privaten Wunsch des Verstorbenen?

    Hunde verstehen schon alles, oder?

    Theo hat seit Monaten sein Zelt nicht mehr benutzt.

    Mann und ich reden vor 2 Wochen darüber, dass wir das Zelt dann ja auch mal wegpacken können bzw. Im Haus auch nicjt mehr aufstellen müssen.

    Jetzt ratet mal, wer seit dem Tag nach dieser Unterhaltung wieder regelmäßig im Zelt liegt. Es ist doch unheimlich...

    Meine Motte hat sowas mal gemacht und ich verstehe bis heute nicht, was genau da passiert ist. :ka:

    Ich hatte eine Hundedecke gekauft. Nichts besonderes, gefiel mir und passte gut zum Körbchen. Motte machte einen Bogen um die Decke, wollte möglichst keine Pfote drauf setzen. Ich vermutete, dass es da irgendwelche unangenehme statische Aufladung oder ähnliches gab und habe nach einiger Zeit die Decke zusammengelegt und in die Ecke hinter dem Sofa geschoben und fast vergessen.

    Monate (!) später bot ich sie einer Freundin an, weil ich zufällig mitbekam, dass sie genau diese Decke gern haben wollte und ich mich erinnerte, dass die ja noch irgendwo rumliegt. Ich freute mich, dass das Teil doch noch gut genutzt werden würde. Wir fuhren von besagter Freundin nach Hause, Motte ging zielstrebig in die Ecke, holte die Decke vor und legte sich demonstrativ drauf. :emoticons_look:

    Ich hab das dann meiner Freundin erzählt und mein Angebot zurückgezogen. Ich bin nicht sicher, ob sie mir das geglaubt hat. Ich hätte mir nicht geglaubt. :headbash:

    Die Unterschiede erklären sich durch unterschiedliche Bedarfsdefinitionen.

    Mindestbedarf. Mindestbedarf im Erhaltungsstoffwechel. Mindestbedarf unter Normalbedingungen (=Erhaltung + ein bischen übliche Bewegung). Empfohlener Bedarf.

    Im Meyer/Zentek (Auflage4, S.70) ist die Spanne zwischen "Minimum" und "Empfehlung" enorm:

    Zitat

    ... täglicher Mindestbedarf von rd. 2,0-2,5 g verdaulichem Rohprotein/kg KM^0,75/Tag für Hunde im Erhaltungsstoffwechsel.

    Zitat

    Zur Sicherung einer ausreichenden, um Bedarfsfall schnell mobilisierbaren labilen Proteinreserve in Leber und Muskulatur sollen Hunde im Erhaltungsstroffwechsel 5g verd. Rohprotein/kg KM^0,75/Tag aufnehmen.

    Die Empfehlung vom NRC ist fast mittig zwischen diesen beiden Zahlen. Ich finde die 5g/kg metabolisches KG im M/Z ausreichend sicher und orientiere mich eher daran. Beim NRC würde ich mir immer vor Augen halten, dass das wirklich nur der Erhaltungsbedarf ist und quasi jeder Schritt, den der Hund macht den Bedarf erhöht.