Beiträge von Selkie

    Ich hab meiner alten Hündin beigebracht, auf ein leises Kommando „Wuff“ bzw. ein Handzeichen hin zu bellen und hab sie zurückbellen lassen. Hat jeden gefreut.

    Mit der Pudeline will ich das auch machen, aber die ist noch zu abgelenkt, wenn Leute sich seltsam verhalten. Wird aber noch :smile:

    Ich stelle es mir besonders lustig vor, wenn das Kommando ein gar nicht so leises "Magst du antworten?" ist. :lol:

    Es ist halt auch etwas unfair zu erwarten, dass die armen Tierchen hellsehen können. Du solltest das einfach offen kommunizieren, dass du unglücklich bist mit der derzeitigen Situation.

    Meine Hunde teilen mit mir. Ich bekomme die angenagten Knochenreste in den Schoß, Wassermelonensschalen die man geklaut hat werden auf mir gefressen wenn ich im Bett liege, und wir oft ich diese ekligen, vollgesabberten, schlonzigen Rinderhautdinger jetzt schon in den Mund gerammt bekommen habe... Und halb ausgeschleckte, mit viel Sabber angereicherte Becher usw. kommen sowieso alle zu mir zurück.

    Ich bin sicher, wenn du mit ihren redest, kannst du das alles auch haben.

    Aus irgendeinem unerfindlichen Grund bin ich jetzt froh, dass Dina mich nur verständnislos (bis grantig) anschauen würde, wenn ich dieses Gespräch mit ihr führen wöllte. :pfeif:

    Wenn ich den ausgeschleckten und halb zerlegten Joghurtbecher wegwerfen will, dann kommt als Antwort meist: Mooooment! Lass mich erst noch mal schauen, ob ich damit wirklich fertig bin!

    Bis gerade eben wusste ich gar nicht, dass ich mich darüber freue. :lol:

    Anrufen, wenn man vor der Tür steht war auch eine Option.

    Telefonieren wäre hier keine Alternative. :pfeif: Telefonieren war für Dina schlimmer als Türklingeln. Als ich das erste mal nach ihrem Einzug telefonierte (passenderweise mit einer Hundetrainerin) ist sie komplett ausgerastet, schreiend durchs Zimmer gerannt und wollte vor Verzweiflung ins Sofa beißen.

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    Wenn ich an solche Situationen zurückdenke, merke ich immer wieder, wie viel Dina dann doch gelernt hat und vor allem, was sie alles lernen musste, was ich vorher gar nicht auf dem Schirm hatte, weil es doch so alltäglich ist.

    Leinenführigkeit sollte ich wohl endlich mal lernen... ich bin hier nämlich diejenige, die immer wieder an der Leine zieht. :headbash:

    Hecheln eure Hunde bei dem Wetter auch in der Wohnung (bei 25 Grad) ohne nennenswerte Bewegung aktuell?

    Kommt drauf an ...

    Wenn Dina mal durchs Zimmer schlurft, hechelt sie nicht. Auch nicht im oberen Zimmer bei 28-30°. Ich bin sicher, dass sie hecheln würde, wenn sie in der Sonne liegen könnte. Ich lasse die Sonne aber tunlichst nicht hier rein, weil ich das nicht aushalte. |) Ich bin auch sicher, dass sie hecheln würde, wenn ich irgendwas mit ihr machen würde (Tricks üben oder so), aber auch das passiert nicht, weil ich selbst ja schon das Atmen für zu viel Bewegung halte bei den aktuellen Temperaturen. :ventilator:

    Genau das was einem bei dem Wetter zu 150 % fehlt. Die weltbeste Wärmflasche :rolling_on_the_floor_laughing:

    Ob der Mensch für den Hund eine Kühlflasche ist? :???:  :lol:

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    Draußen quietschen und schreien seit einer Stunde Kinder. Der Nachbar hat in seinem Garten einen kleine aufblasbaren Pool aufgestellt und ein beeindruckendes Springbrunnendingens reingestellt. Das Teil macht eine 5m hohe Wasserfontäne und die Kinder haben ihren Spaß damit. Ich beneide sie ein klein wenig - obwohl ich vermutlich nicht viel weniger nass bin als sie. :hot_face:

    Puh ... wo fange ich an? :pfeif: Ich sag mal so: Wenn ich das Scheitern nicht vorher schon gut gekonnte hätte, mit Dina hätte ich es gründlich gelernt. :tropf:

    - Rückruf.

    Das Prinzip hat Dina schnell verstanden, sie ist ja nicht dumm. Was ich ihr nicht beibringen konnte, ist, dass dieser Rückruf das Wichtigste auf der Welt ist. Wenn sie grad was angefangen hat, dann macht sie das fertig. Basta. Insbesondere, wenn es sich um möglicherweise Fressbares handelt, was zu Punkt 2 führt:

    - Fressbares liegen lassen oder sich gar auf Aufforderung davon abwenden.

    Kann Dina nicht. Hält sie für physiologisch unmöglich. Fressbares ausspucken geht gar nicht. Ich kann sie nur körperlich wegholen oder ihr im Zweifel alles aus der Schnauze holen - das hat sie gelernt, obwohl ich das anfangs für das viel größere Problem hielt. :fear:

    - Stubenreinheit. Also zuverlässige Stubenreinheit.

    Da war ich mit meiner ersten Hündin sowas von verwöhnt. Die hat nur in die Wohnung gemacht, wenn es gar nicht anders ging, also nur, wenn ich nicht erreichbar war und ein Durchfall explosionsartig raus musste. Ich kann mich tatsächlich nur an einen einzigen derartigen Unfall erinnern. Wie unendlich wichtig ihr das war, habe ich erst begriffen, als ich ihr wegen einer Inkontinenz ein Höschen anzog und an Tag 2 größere Einlagen kaufen musste, weil es keineswegs nur um ein paar Tropfen ging, wie ich dachte. Die hat sich solche Mühe gegeben, nur ja keinen Tropfen Urin in die Wohnung laufen zu lassen.

    Dina ist da anders. Was muss, das muss und wenn ich ihre leisen Hinweise nicht beachte, dann macht sie halt. Das hat zwar dafür gesorgt, dass Dina endgültig nicht mit zu anderen Menschen in die Wohnung kommen kann, weil ich dort ihre allgemeine Aufregung nicht von "ich-muss-mal"-Unruhe unterscheiden kann. Aber wenn ich daran denke, was meine Motte sich selbst abverlangt hat wegen "bloß nicht ins Haus machen", dann finde ich Dinas relativ entspannte Einstellung zu dem Thema tatsächlich besser.


    Kekse fangen kann sie auch nicht. Apportieren sowieso nicht. Schwimmen hat sie erst recht nicht gelernt, Wasser ist eh nicht ihr Element. Also eigentlich habe ich Dina fast nichts beigebracht, jedenfalls nicht die Dinge, die ich eigentlich vor hatte... Wir hatten anfangs viel mit Impulskontrolle, Ruhe lernen und "Alltag im Haus" zu tun und dann hatte ich begriffen, dass Dinas Hobbies sich weitgehend auf Fressen und Schlafen (in der Reihenfolge) beschränken. |)

    Ich hatte vorher einen Body gekauft und sie hat vom Tierarzt einen mitbekommen.

    War durchaus nützlich, 2 zu haben. Es dauerte immerhin ganze 48 Stunden, bis ich das erste mal vergaß, die Klappe zu öffnen vor dem Gassigehen. :headbash:

    Dinas Gesäugeleisten-OP mit Kastration war auch im Sommer. Sie hat die 2 Wochen mit dem Ganzkörperkondom problemlos überstanden. Bei ähnlichen Temperaturen wie jetzt. Eine Rüdenkastration erscheint mir im Vergleich als eher kleiner Eingriff. Das wird schon!

    Ich drücke die Daumen, dass es ihm danach besser geht.

    Ich habe auch noch mal reingeschaut und habe jetzt auch den Po-Schubser gesehen. Ich bilde mir ein, danach war noch ein Stups an der Tür zu erkennen als Mackie nicht wirklich nah an der Tür war. Aber mit dem Po-Schubs ist klar: Mackie hat mindestens die Hauptarbeit gemacht. Ob zufällig oder gezielt ist ja egal - das Ergebnis zählt.