ich hoffe wirklich sehr, dass wir ihn dann nicht immer anleinen müssen... auch in den Waldgebieten, in denen wir klettern werden (in meinem Artikel habe ich jetzt gar nicht so viel zum Thema Jagen geschrieben, aber das ist natürlich auch nach wie vor ein Riesenthema, was zunehmend besser wird, weil die Aufmerksamkeit vieeel mehr auf uns inzwischen ist, aber wenn man Rehe sieht (und die sieht man hier halt viel), dann ist auch da ohne die lange Leine nix mehr zu machen....), bleibt dann ja auch eigentlich nur anleinen und das ist auf Dauer natürlich überhaupt keine Lösung... zumindest weiß ich nun, dass wir zusammen einen Weg finden werden.
Den Punkt kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Warum genau ist das überhaupt keine Lösung? Der Hund muss ja nicht mit einer 1m Leine an einen Baum geleint werden, aber gehört mMn mit einer langen Leine definitiv gesichert, anstatt zu machen was er will, während ihr klettert ![]()
Mein Tierschutzhund (auch erst seit wenigen Monaten bei mir) hat ebenfalls ein Thema mit anderen Rüden und zeigt massives Jagdverhalten. Ich habe mich von der Vorstellung, ihn jemals in einem Wald oder generell in unübersichtlichem Gebiet unangeleint laufen lassen zu können, ganz schnell verabschiedet. Das einzige Ziel ist es, ihn irgendwann im sehr weit zu überblickenden Feld mal frei laufen lassen zu können (und dabei stets auf den Hund konzentriert zu bleiben), alles andere wäre aus meiner Sicht naiv und fahrlässig.
Gegen aufspringendes Wild kannst du bei einem Hund mit der Genetik und den Erfahrungen die er schon gemacht hat, einfach nicht gewinnen. Und du könntest ja nicht mal auf ihn einwirken (sofern du es überhaupt mitbekommst) - du bist ja am Klettern. Ich habe den Eindruck du erwartest oder erhoffst insgeheim, dass er sich so auf euch fixiert, dass er euch brav beim Klettern beobachtet und die Reize um ihn herum ausblendet. Ich sehe hier ein Pulverfass, das aufgrund Wunschdenken und Naivität irgendwann hochgeht und es am Ende einen Verletzen gibt - entweder Mensch, fremder Hund oder Wild.