Beiträge von Cinderella1987

    Ich danke Euch! Im Nachhinein ist das alles sehr hysterisch und dramatisch. Eigentlich ist alles halb so wild. Aber gestern Abend musste das einfach irgendwohin und hier war der Beste Ort :ops:

    Da muss ich wohl Farbe bekennen.
    Kimo ist völlig aus jedem Pudelmaß raus. Im Nachhinein weiss ich, dass die Züchterwahl nicht die intelligenteste war. Die Hunde sind zwar gesund und toll, aber nicht dem Standart nach.

    Er hat 74cm mit genau 34,8kg beim wiegen am Montag beim Tierarzt. Aber mit Halsband! Da muss man dann nochmal was abziehen. Er gehört in die Fraktion Spargeltarzan und ist definitv nicht zu dick. Ich würd ja ein aktuellen Foto einstellen, hab aber grad keins zur Hand. Wenn er am Wochenende gewachen und gekämmt ist, liefer ich nach.

    Hier sucht ein kleiner Pudel wegen absoluter Unzufriedenheit mit seinen Menschen ab sofort ein neues Zuhause. Kimo hasst mich momentan und wenn er könnte, würde er heute noch ausziehen. Das glaube ich ganz fest :(

    Er ist letzten Mittwoch operiert worden. Er hatte einen großen Nabelbruch. Die Naht hat sich leider infiziert und jetzt bekommt er seit gestern Antibiose und ich soll es mehrmals am Tag mit Betalösung beträufeln. Witzig, beträufeln! wenn der Hund das absolut und auf keinen Fall will. Und er hat ja mittlerweile 35kg und wenn die nicht wollen, machste allein nix. Nachts hat er die Wahl zwischen Trichter und Body. Für ihn Pest oder Cholera. Tagsüber kann er ohne sein. Bringt mich aber nicht wieder höher auf der Beliebtheitsskala.

    Ich kann nicht sagen ob es besser wird. Die Betalösung hat sich so komisch verkrustet und da lässt er mich nicht dran. Alles doof und ich leide genauso mit :verzweifelt: Eigentlich sollten Freitag die Fäden raus. Da glaub ich noch nicht dran und er platzt irgendwann vor Frust und Energie :muede: Sonntagmittag hat meine Mutter ihm noch die Plauze gekrault und da war die Naht in Ordnung. Montagmorgen sah sie dann ganz schlimm aus.

    Ich kann den Bauch kraulen und er legt sich auch gnädig auf den Rücken um den Service anzunehmen. Komm ich aber auf zwei cm an die Naht wird er hektisch. Auch über den Gehorsam krieg ich ihn nicht. Ich könnte es bestimmt mit Gewalt durchsetzen, aber vielleicht tut es auch einfach weh?! Und da kann und will ich nicht auf mein Recht pochen. Wer Schmerzen hat muss nicht solche Laienuntersuchungen über sich ergehen lassen. Mit Futter einschleimen hilft auch nicht. Er frisst zum ersten Mal schlecht. Selbst unser Essen will er nicht. Spielen und sein Spielzeug dasselbe.

    Bin echt verzweifelt, weil er mir einfach so leid tut. Er ist ein ganz anderer Hund.
    Tipps zur verbesserten Wundheilung, Stimmungsaufhellung und überhaupt nehm ich gern. Kann es wirklich sein, dass er mich am Ende nicht mehr mag? Wobei er momentan bei mir auf den Beinen im Bett liegt und schnarcht. Oder das er nicht wieder er selbst wird? :( :
    Ok wenn ich das lese, werd ich grad etwas dramatisch :pfeif:

    Tatsächlich komm ich wohl schneller zu zwei weiteren Hunden als ich gedacht habe. Wir wohnen im Eigentum und haben beide die grosse Sachkunde. Deshalb sind wir da die erste Stelle für die beiden Senioren.

    Meine Schwiegermutter bekommt im schlimmsten Fall zeitnah einen Unterschenkel abgenommen. Also in den nächsten zehn Tagen entscheidet sich das. Zu der Zeit des gehen lernens und Reha sind die Hunde dann hier. Wenn die dann da noch rumwuseln, wäre das alles Zu viel für sie.

    Manchmal sind die vorgeschobenen Gründe dann doch gut. Wie @Brizo geschrieben hat, das Fahren usw. ist kein richtiger Grund gegen einen zweiten Hund. Das ist ein bisschen Ausrede suchen. Doch @Aoleon hat in unserem Fall recht, wenn aus eins plötzlich drei plus Pflegefall wird ist, dann ist der Zeitpunkt einfach falsch gewählt. Da gibt es andere Prioritäten.

    Ich hoffe einfach, dass alles gut geht und dass die Beiden nicht zu uns kommen. Und wir dann nochmal neu nachdenken können.

    Aus Berlin!

    Ich schreib mal meine Gedanken oder eher Bedenken auf. Es wird bestimmt wirr und lang :fear: Die Pro‘s erwähn ich wohl mal nicht extra.

    Kimo kommt jetzt mit zur Arbeit. Zwei Hunde darf ich nicht mitnehmen. Das heißt, ich würde mittags zehn Minuten pro Strecke nach Hause fahren und mit den Beiden laufen. Am Anfang dürfte der Knirps natürlich noch mitkommen. Aber Hund auf der Arbeit hätte dann ein Ende. Die Pudel wären dann deutlich mehr alleine. Und für mich käme die lästige Fahrerei dazu. Kimo kann allein sein, auch mehrere Stunden ohne Probleme. Ist es aber effektiv einmal die Woche, wenn überhaupt zum einkaufen oder so.Er ist eigentlich 24 Stunden mit mir zusammen und immer überall mit dabei. Der Luxus wär dann nicht mehr da. Einen großen Hund kann man überall mit hin nehmen. Bei zweien weiß ich es nicht.

    Nach der Arbeit fahren wir täglich direkt zum Pferd. Mit einem Hund ist das kein Problem. Zwei Hunde sind da deutlich aufwendiger. Gerade auch zum ausreiten. Kimo läuft hervorragend am Pferd. Das könnte gar nicht besser sein. Im Stall ist er zu 95% offline unterwegs und immer bei mir im Dunstkreis. Da kann ich mich völlig drauf verlassen. Geht das auch so problemlos mit zweien? Klar das ein junger Hund das nicht sofort kann. Entwickeln die beiden dann eine Art Eigendynamik? Ich weiß nicht, ob ich das händeln und managen kann.

    Sowieso hätte ich die „Hauptarbeit“ mit den Beiden, so wie jetzt mit Kimo. Mein Mann geht morgens mit ihm und abends die letzte Runde zum pieseln. Den Rest mache ich. Ist bei ihm durch die Arbeit einfach nicht anders möglich.

    Grundsätzlich funktioniert Kimo mittlerweile so gut, dass haben wir uns gar nicht so toll vorgestellt.
    Er ist nach wie vor etwas unhöflich zu anderen Hunden mit seiner stürmischen Art und hört noch nicht 100%ig sofort wenn er mit seinem besten Kumpel spielt, aber es wird immer besser. Aber er hört sonst so so gut. Ich kann mich einfach auf ihn verlassen. Klar geht manchmal noch der Hormonstau mit ihm durch, aber es sind Kleinigkeiten. Und wenn ich die korrigiere, dann ist es auch sofort ok. Ob ein zweiter junger Hund da nicht gegenarbeitet können wir nicht einschätzen.

    Überhaupt ist die Frage ob es nicht einfach zu früh ist. Das Kimo erstmal erwachsen werden darf, ohne Zweithund. Das wir mehr lernen und an uns arbeiten können.

    Dazu kommt, dass wir auch so gerade einiges im Argen haben. Meine Schwiegermutter liegt mit komplizierten Beinbrüchen nach einem Unfall im Krankenhaus. Da wissen wir noch nicht was auf uns zu kommt. Es kann ganz ganz schlimm ausgehen. Außerdem haben wir deren Staffs jetzt auch ab und an bei uns.
    Und wir renovieren. So mit ausziehen in eine Ferienwohnung für zwei Wochen und das volle Programm. Mein Mann muss so wie es aussieht an beiden Schultern operiert werden. Und zu guter letzt müssen wir im Juni für zwei Nächte zu einer Hochzeit nach Malle und da müsste der kleine dann auch mit zu meiner Freundin zum Kurzurlaub.

    Und ich bräuchte ein anderes Auto.

    Die Frage ist 1. ist unser Leben so wie wir es jetzt führen geeignet für zwei Hunde? und 2. ist der Zeitpunkt der Richtige?

    Danke das ihr euch die Mühe macht meinen Wirren Gedanken zu folgen :bussi:

    Ich les hier auch mal mit. Wir überlegen hin und her, ob ein Zweithund in Frage kommt. Der Hund wäre an sich auch schon ausgesucht. Es wäre ein vier Monate alter kleiner Pudelrüde.

    Wir wissen einfach nicht ob unser Alltag und die Mehrarbeit die zwei Hunde bringen zu stemmen ist. Das Herz sagt ja. Der Kopf weiß nicht wie man entscheiden soll. Kimo fänd es mit Sicherheit toll. Ich nehme Entscheidungshilfen und Ratschläge sehr gern an!

    Herzlichen Glückwunsch zum Dritthund! Der ist ja flauschig! Er sieht wirklich aus wie ein Löwe. Wahnsinn, was es da für Unterschiede in der Fellmenge gibt.

    Bei uns läuft momentan einiges mehr als unrund. Nicht mit Kimo eher das drumherum. Kimo macht alles sehr brav mit und steht auch hintenan, wenn es halt mal nicht anders geht. Dafür gehen wir jetzt joggen. Poplige drei Kilometer, aber er findet es super. Ich brauche danach ein Sauerstoffzelt.

    Leider hat er sich beim Spielen (er ist nach einem Sprung nach einem Bällchen nicht auf den Füssen gelandet) das Becken und den Rutenansatz geprellt und leidet sehr. An sich läuft er völlig normal, spielt, frisst, macht alles was ein Hund machen muss und bekommt Schmerzmittel. Er hebt nur nicht seine Rute an. Das tut ihm doch doll weh. Und leider ist er auch noch dazu eine kleine Mimose. Er wird es überleben. Noch weiss er nicht, dass nächste Woche seine OP ansteht. Das verraten wir ihm auch lieber noch nicht.

    Trotz das alles mehr als daneben läuft, denken wir über einen ZWeithund nach. Er würde im Sommer einziehen, falls er bis dahin noch kein Zuhause gefunden hat. Obwohl alles völlig hypothetisch ist und auch ein bisschen Glück und Schicksal mitspielen muss, bin ich aufgeregt. Es kommt wie es kommen soll :bindafür: