Beiträge von Cinderella1987

    Warum staffiert man Hunde mit Kettchen, Mützchen, Markenklamotten für Hunde, Glitzer aus oder färbt sie und schert ihnen lustige Muster ins Fell?

    Weil es mich so so so sehr freut! Mein Pferd wird seit mindestens 10 Jahren im Winter geschoren. Zuerst aus Trainingszwecken und jetzt wegen Krankheit. Und jedes Jahr versuch ich mich an einem Muster auf dem Popo. Sterne, Herzen, Superman, was grad schön ist. Meistens geht es schief, wenn es aber doch mal gut aussieht, erfreue ich mich jedes Mal wenn ich es sehe drüber. Dem Pferd ist es völlig egal. Er verhält sich in Jahren mit Muster nicht anders als in Jahren ohne. Beim Hund bin ich leider noch unbegabter. Da freue ich mich schon, wenn es ordentlich geworden ist. Und gefärbt und mit Fingerfarben angemalt, haben wir die Pferde auch schon. Wir haben sogar einer Stute mal für eine Show ein Schopftoupet gemacht, Das Fohlen hat den Schopf abgefressen und sie sah so dämlich aus, dass bei der Eintragung mit Sicherheit schlechtere Noten vergeben worden wären. Und die Stute fand es toll! Wir haben es aus rein optischen, menschlichen Gründen gemacht, fürs Pferd war es eine Erleichterung.

    Und ja, meine Tiere tragen "Markenklamotten" aus Überzeugung und Glitzer wenn es angebracht ist. Die Hundemäntel sind für den Winter in knalligen Farben, man sieht sie so einfach besser. Und Glitzer hatte das Pferd schon immer an der Trense. Solang die Sachen passen, die die Tiere tragen, kann der der bezahlt aussuchen wie es aussieht. Ist bei Kindern doch genauso!

    Mein Pudel ist ein ausgegrauter Brauner, also ist pinkfärben nicht möglich. Ich glaube bei seinem Auftreten würde es keinen Unterschied machen. Mit ihm fällt man bisher immer positiv auf und das würde auch ein bisschen Farbe nicht ändern.

    Zum Thema Würde und Scham: Ich komme aus der Pferdezucht und wir haben bei der Equitana einen Elitehengst vorgestellt, der dann Bundesprämienhengst wurde. Also mehr Auszeichnung ging nicht. Der wurde morgens aus seinem Stall mit seinen Ladies geholt, gebadet, geschnitten, frisiert, eingeflochten und hübsch gemacht. Dann hat er vor Ort Glitzer in Schweif und Fell und Lack auf die Füsse bekommen und glaubt mir, als er in der großen Halle vorgetrabt wurde, war er zehn Zentimeter größer und alle Augen lagen auf ihm. Geschämt hat der erfolgreiche Deckhengst sich für seine völlig vermenschlichte Optik absolut nicht. Und nötig wäre alles nicht gewesen. Er hat genau gemerkt, wie sehr er gefeiert wurde.

    Zuhause durfte er noch decken und ich verspreche die Stute hat sich am Glitzer nicht gestört und auch die anderen Hengste haben ihn nicht ausgelacht.

    Long story short: Solang es dem Tier nicht schadet, die Haltung dem Tier angemessen ist und seine Bedürfnisse artgerecht befriedigt werden, warum nicht?! Schönheit liegt doch im Auge des Betrachters. Und die Aussage, dass andere es nachmachen ist doch Schwachsinn. Da müssten soviele völlig akzeptierte Sachen verboten werden.

    Keiner kreidet hier an, möchte an den Prager stellen oder Dich bloßstellen.

    Ich persönlich habe hier noch nie so lange, wirre, wiedersprüchliche und komplizierte Texte des Zusammenlebens gelesen, wie von Dir. Die Anmerkungen der erfahrenen User und mir, waren weder böse noch andichtend. Keiner weiss, wie der Schreiber etwas meint und kein Schreiber weiss, wie der Lesende es aufnimmt.

    Ich bin hier absolut und komplett raus. Das alles ist mir zu kompliziert, vorallem wenn der Threadersteller die konstruktive Hilfe der User die einen neutralen Ton, statt einem freundlichen, als Angriff seiner selbst nimmt.

    Vielleicht noch eins: Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass in der Hundeerziehung manchmal weniger mehr ist. Bauchgefühl, erster Eindruck und Intuition sind mehr wert, als das x-te Hundebuch oder zehn verschiede Ratschläge für ein Problem. Ausprobieren und ständig wechseln, funktioniert nicht. Eine Verhaltensweise ändert sich nicht mit einmal wechseln des Herangehens. Sowas braucht Fleiß und Spucke.

    Ich habe nie viermal gefüttert. Das hätte zeitlich nicht gepasst.

    Wenn er doch ruhig liegt, warum holst Du ihn dann hoch zum fressen? Lass ihn doch liegen und fütter ne Stunde später und dann wird weiter gepennt.

    Für mein Empfinden, ist es nicht richtig, den kleinen Kerl anzubinden. Legt euch zusammen aufs Sofa oder wohin auch immer, halte ihn fest oder nimm ihn vielleicht auch an die Leine und warte mal ne viertel Stunde. So junge Hunde brauchen den Körperkontakt und den Ruhepuls von uns und schlafen dann in der Regel schon. Allein angebunden weiter weg vom Besitzer ist halt doof. Mein Hund wechselt den Schlafplatz regelmäßig aus seinen Gründen. Das muss man ihnen schon zugestehen. Und sein Körbchen im Wohnzimmer ist nie ein Platz davon. Lass ihn doch selbst bestimmen wo er liegen will.

    Ich denke das ist nicht zu stressig oder? :???:

    Du verbindest so aber Ruhe mir Futter und er ist in einer permanenten Erwartungshaltung Essen zu bekommen. Junge Hunde sollen lernen, dass Langeweile herrscht und die Zeit mir Schlafen überbrückt werden soll. Wie oft fütterst Du denn? Ich glaub mit sechs Monaten hab ich schon zweimal gefüttert. Vorallem gibst Du ja auch zwischendurch immer mal was.

    Wieviel Schnee ihr habt :shocked: Da kann man ja neidisch werden! Pepper das ist ja der wahnsinn! Bitte mehr so Bilder

    Also wir haben zehn Grad und Sonne und Matsch.

    Lasst ihr eure Hunde vorlaufen beim traben/galoppieren? Meiner muss schräg hinter uns laufen aus Sicherheitsgründen. Vielleicht bin ich da nur empfindlich.

    Birtingur ist der Senior ein Rotfalbfjord? Ist er von Inrico? Er sieht exakt so aus wie ein ehemals bester Freund von meinem! Nur das beide jetzt alt sind!

    Was erwartest du denn von dem kleinen Hund? Also mal ganz im Ernst und ohne Hintergedanken!

    Ich hab alles gelesen und was ich absolut vermisse, sind die Sachen die sie ja scheinbar schon beherrscht und die eigentlich völlig ausreichen:

    Sie ist scheinbar stubenrein

    Sie schläft durch

    Sie kommt zur Ruhe

    Vielleicht kennt sie ja noch ihren Namen?

    Richtig gut wäre, wenn sie noch ein paar Minuten allein bleiben kann. Also wirklich ganz allein.

    Dazu scheint sie ja noch an der Leine zu gehen.

    Was muss denn ein 12 Wochen alter Hund noch können?

    Beisshemmung dauert einfach ein bisschen und das sie lernen wann sie springen dürfen auch. Deshalb verstehe ich nicht, warum der Zwerg ein Problem hat.

    Ich versteh absolut nicht, was deine Frage ist? Oder worum es geht? Deine Beschreibungen werden nur immer länger.

    Der kleine Rüde ist kein Welpe mehr. Sondern ein Junghund, der sich dazu noch richtig schlecht benimmt. Da sind sich ALLE anderen einig.

    Zum Erwachsenwerden egal welcher Spezies gehört es dazu, dass man lernen muss, wie man sich zu benehmen hat. Das bedeutet bei Hunden, dass er angeknurrt, weggebissen, auf den Rücken gedreht und wenn es richtig mies läuft auch mal bedrängt wird. Natürlich in Maßen und nicht in Massen und wenn der Hund der maßregelt kein Maß hat, muss man unbedingt richtig eingreifen.

    Da bin ich absolut deiner Meinung! Kindern sagt man was falsch ist oder schickt sie auf die stille Treppe. Knurren und Schnappen ist kein Angriff auf sein Leben!

    Ich seh jetzt nur nicht Dein Problem? Der Hund hat rassebedingt das Ego eines Löwen. Ganz im Gegenteil zu den Begleithunden die sich hier gemeldet haben. Das ist Äpfel mit Birnen vergleichen. Er bekommt für sein schlechtes Benehmen, und dazu gehört absitzen und den anderen Hund anstarren dazu Ärger. Ruhig bei dir sitzen und den anderen Hund angucken ist nicht nett!!!!

    Jetzt beschreibst du in riesigen Texten immer wieder dasselbe und immer wieder sagen die erfahrene Hundehalter, dass dein Verhalten falsch ist. Vielleicht ist es einfach richtig was die anderen sagen?

    Mein Rüde ist sehr groß und hat knapp 40 Kilo. Er hat mit einem jungen, vielleicht 15 Kilo schweren Rüden wirklich nett gespielt. Er hat im Spiel gestoppt um zu pinkeln. Der kleine kam und hat ihn mit einem Bodycheck umgeboxt. Also das Ende des Spiels nicht gesehen und so weiter gemacht wie zuvor. Der kleine hat den Anschiss seines Lebens bekommen. Meiner hat ihn sehr laut, mit viel Knurren und gefährlich aussehend unter sich begraben und ich war wirklich sehr sehr erschrocken. Diese Reaktion hätte ich nie erwartet und die schlimmsten Befürchtungen, dass ich einen assozialen Hund habe, der sich nicht benehmen kann. Ganz ganz oft habe ich mit anderen diese Situation analysiert.

    Ende vom Lied war, der kleine hatte ein bisschen Sabber im Fell, hat sich geschüttelt und dann wurde nett weiter gespielt. Meiner hat sich direkt als Hase für ein Rennspiel angeboten. Wir haben es mit Argusaugen bewacht.

    Was ich dir damit sagen will? Aktion und Reaktion hängen zusammen und dein Hund fragt nach der maßregelnden Reaktion mit seinem Verhalten. Dazu gehört: Starren, zu Hunden gehen die sich zurück gezogen haben, anspielen, obwohl das Spiel vorbei ist, bedrängen wenn andere wichtige Schnüffeleien haben und weitere Handlungen die du hier beschreibst, sind alle immens unhöflich und dazu muss keiner nen Bodycheck bekommen!

    Ohne jetzt der große Bumann zu sein, vielleicht müsstest Du als Besitzer sehen, dass Dein Hund sich nicht immer besonders höflich verhält? Also mal ganz objektiv den Hund in seinem Verhalten betrachten? Völlig unemotional? Er ist kein Baby oder Welpe mehr und geht jetzt selbstbewusster in Hundebegnungen rein. Anstatt bisher beschwichtigend und unterwürfig aufzutreten, versucht er jetzt auch mal auf dicke Hose zu machen und merkt, wie erfolgreich das ist! Ich würd sagen, dass ist ein ganz normales Verhalten.

    Mein Rüde würde ihm ganz deutlich sagen, dass er sein Verhalten nicht in Ordnung ist!