Beiträge von Cinderella1987

    Wir haben 2018 das Haus zum größten Teil saniert und letztes Jahr den Rest.

    Wir haben Klebevinyl im ganzen Haus und lieben es. Wichtig ist nur, dass es verklebt ist. Der Boden überzeugt total. Man darf bei der Qualität nicht sparen und dann ist es unglaublich pflegeleicht.

    Unser Hund war bei allem irgendwie immer dabei und es hat ihn nicht gestört oder gestresst. Kommt vielleicht auf den Hund an. Ich würd ihn wieder dabei lassen. Er ist aber auch total einfach.

    Was würden wir nicht nochmal machen?! Die Rollläden direkt elektrisch und den Kaminofen sofort einbauen.

    Wenn sich das Pferd schlecht benimmt, bekommt es die Reaktion. Meine Trainerin hat immer gesagt, klingeln Klopfen Tür eintreten. Wenn sich 400 Kilo und mehr schlecht benehmen, hilft manchmal ein bisschen gut zureden nicht. Deshalb ja, es kann ok sein seinen Standpunkt mit einem Schlag der Longe deutlich zu machen. Darf natürlich nicht wahllos oder Grundlos sein und muss dann auch konsequent durch gezogen werden. Heute so, morgen so geht nicht. Und ins Gesicht bei schlechtem Benehmen beim Führen geht meiner Meinung nach nicht.

    Mein Pferd dürfte beim spazieren nicht aussuchen wann es frisst und wann nicht. Irgendwann würde ich wie ein Fähnchen im Wind dran hängen und das geht halt gar nicht.

    Ich wär sofort dabei und 1000mal lieber mit einem Barhufpferd, als mit Eisen. Wenn hier mal mauskniehoch Schnee fällt, dann gehen wir sofort reiten. Egal zu welcher Uhrzeit. Und wir traben und galoppieren auch. Dieses Jahr hatten wir nur leider noch keinen Schnee

    Zu dicken Ponys:

    Wir haben dieses Jahr in eine automatische Heuraufe investiert. Es sind fünf Ponys. Drei zu dick, eins super (meins) und eins zu dünn. Sie haben alle 2 Stunden 30 Minuten Heu.

    Nach vier Monaten können wir sagen: Drei weniger dick, eins immer noch gut und eins ein bisschen mehr auf den Rippen. Dazu sind alle nicht viel gearbeitet worden und keine Wiese momentan. Das war echt eine super Idee und wir sind total zufrieden. Da kommen Rundballen mit Netz rein. Das Befüllen ist mühseliger als bei der normalen Raufe davor. Das Netz hindert die Ponys nicht am Fressen, nur am Verteilen des Heus. Was positiv auffällt ist, dass die Ponys viel mehr miteinander agieren. Also es ist vierl mehr Bewegung in der Gruppe, aber positiv.

    Ich vermenschliche meine Tiere auch, ohne schlechtes Gewissen. Der 40 Euro Adventskalender für den Hund, das Ausgehhalsband, meinen Mann damit veräppeln, dass er der Papa vom Pudel ist :mrgreen-dance:Und das letzte ist wirklich als Spass zu sehen. Das ist für mich alles positives Vermenschlichen.

    Solang es sich doch gut für alle Beteiligten anfühlt und der Hund alle Bedürfnisse erfüllt hat, warum nicht?

    Das Fernsehen prägt Kinder doch schon, dass die Vermenschlichung von Tieren völlig ok ist. Ich bin mit Eltern groß geworden, die null Bezug zum Tier haben. Für die ist es eher Last als Glück. Und jedesmal wenn ich Drama hatte, hiess es immer nur: Das ist doch nur ein Pferd. Damals schlimm, heute verständlich.

    Ich denke, ich kann meine Tiere ganz gut lesen und habe deshalb für uns die Balance gefunden zwischen Vermenschlichung und "Es ist ein Hund". Trotzdem hat der Pudel ein Kopfkissen, schläft meist im Bett, bekommt Gefühle und Gedanken angedichtet und wird schrecklich lieb gehabt. Wer hat noch nie über seinen Hunde gesagt: Wenn er sprechen könnte, würde er sagen...

    Ich sehe Haare färben oder Glitzer umhängen oder wilde Frisuren oder jegliche Form der "Dekoration" nicht als negatives Vermenschlichen.

    Schlimm Vermenschlicht wird, wenn bei Clueless die Mama vom Chi befreit wird, weil der 4jährige Brutus seine Mama vermisst. Oder wenn bei Beethoven die Mama von ihren Babys gerettet wird. Da sind die Schleifchen nicht das Problem. Außerdem finde ich jegliche Form der Unterstellung von Vorsätzen ungut Vermenschlicht: das hat er mit Absicht gemacht, er wollte seinem Frauchen ne Freude machen, er mag soundso nicht weil der immer rote Hosen anhat. Außerdem wird es schlimm, wenn der Hund eine Rolle im Leben seines Besitzers erfüllen muss, die er nicht erfüllen kann. Kinderersatz, Partnerersatz, Motivationscoach, Sofakumpel. Das kann kein Hund, wobei ich da auch glaubem, die meisten sehen diese Art der Vermenschlichung dann nicht.

    Völlig OT, kann das aber nicht so stehen lassen und ich leider nicht weiss wie man es verbirgt:

    Der Deckhengst war ganz sicher nicht in der Gruppe auf einer grossen Weide oder im Offenstall. Und stundenlang betüddelt werden um dann in einer Halle beklatscht zu werden und dann noch einmal auf ne Stute zu springen ist jetzt ganz sicher nicht das, was sich ein Hengst wirklich wünschen würde oder was natürlich wäre (Weide, Sozialkontakt...).

    Doch war er. Wir halten in Offenställen und Weiden. Im Familienverbund im Frühjahr und dann nach dem Absetzen der Fohlen entweder in Gruppen Stuten mit Hengst oder die Hengste zusammen. Nur die Gaststuten sind nicht mit in der Gruppe wegen der Verletzungsgefahr und die Stuten zum Abfohlen.

    Der Hengst wurde erst morgens gewaschen, weil klar war, dass er sich nachts hinlegt und halt aussieht wie ein Offenstallpferd so aussieht.